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7. Mai 2021Beitrag von Emilia Hartmann

Lagerung von Gold: Zollfreilager im Ausland

Wenn Du Gold – oder auch Silber – zur Krisenvorsorge kaufst, kannst Du dies auch im Ausland lagern lassen. Platin, Silber und Palladium etwa sind in Deutschland umsatzsteuerpflichtig und kosten daher regelmäßig 19 % mehr.

Hilfe durch Händler

Händler in Deutschland ermöglichen es Dir, dieses Edelmetall im Ausland zu kaufen. Diese Händler sind etwa Pro Aurum oder Degussa, die Du im Internet findest. Dort findest Du auch die Angebote dazu, das Edelmetall im Zollfreilager zu lagern.

• Zollfreilager gibt es unter anderem in Hongkong oder in der Schweiz. Die Schweiz ist wahrscheinlich der bessere Ort, weil Du Deine Waren dort ansehen könntest.

• Die Lager sind sogenannte Transitlager, die also an sich nur für den umsatzsteuerfreien An- und Verkauf konzipiert worden sind. Wenn Du die Ware dort einlagern lässt, musst Du keine Umsatzsteuer zahlen. Diese wird erst dann fällig, wenn Du die Metalle über die Grenze nach Deutschland einführst.

• Wenn Du allerdings das Metall dort hast einlagern lassen und es zurückverkaufen möchtest – an den Händler -kassierst Du gleichfalls keine Umsatzsteuer. Damit ist das Geschäft komplett abgeschlossen.

• Wenn Du das Edelmetall doch nach Deutschland einführst, etwa Barren, musst Du 19 % zahlen. Dann werden 19 % bzw. 7 % bei Münzen fällig. Für die Krise jedoch reicht es, wenn Du die Edelmetalle einfach nur besitzt. Du kannst also die Umsatzsteuer sparen.

• Einziger Wertmutstropfen: Meist musst Du für die Lagerung in solchen Zollfreilagern zumindest einen Mindestbetrag anlegen. Dies können typischerweise 15.000 Euro sein. Zudem bist Du darauf beschränkt, bestimmte Barren oder Münzen zu kaufen. Die Einlagerung selbst ist nicht teurer als bei anderen Händlern.

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