29. April 2021Beitrag von Emilia Hartmann

Masken: Das sollten Sie wissen

Nicht nur in Corona-Zeiten sind Masken wichtiges Hilfsmittel, damit Sie sich vor unerwünschten Partikeln schonen können. Dabei sollten Sie die Schutzwirkung verschiedener Masken kennen und nutzen.

Masken sind normiert

maske coronavirus

Die Masken sind, wie wir alle inzwischen erfahren haben, normiert.

• FFP-1-Masken: Diese sind nicht besonders geeignet, um vor Partikeln zu schützen. Die Gesamtleckage bei solchen Partikel, die maximal 0,6 µm groß sind, beläuft sich auf maximal 25 %. Mittelwerte sind dabei maximal 22 % für Staubpartikel, die nicht toxisch und nicht fibrogen sind. Die maximale Konzentration der Partikel sollte bei bis zum 4fachen Grenzwert von Halbmasken liegen.

• FFP-2-Masken weisen eine Gesamtleckage in Höhe von maximal 11 % auf. Der Mittelwert liegt bei 8 % für mindestens 95 % der gesundheitsschädlichen Staubpartikel, Nebel und Rauch. Die Masken haben Filter für feste sowie auch für flüssige Partikel sowie gegen schädliche Stoffe bei einer Konzentration von bis zum 10fachen Grenzwert (Halbmasken) bzw. bis zum 15fachen Grenzwert (Vollmasken).

• FFP3-Masken: Die Gesamtleckage liegt bei maximal 5 %. Mittewerte betragen allenfalls 2 %. Mindestens 99 % Schutz vor giftigen Stoffen, vor Tröpfchen Aerosolen, vor krebserzeugenden Stoffen, vor Enzymen, Mikroorganismen oder radioaktiven Stoffen. Der Schutz gilt auch für schädliche Stoffe, deren Konzentration bei Halbmasken bis zum 30fachen Grenzwert liegen kann und bei Vollmasken beim bis zu 40fachen Grenzwert.

Zum Einsatzgebiet:

! Die Umgebungsluft sollte zumindest 17 % Sauerstoff enthalten.

! Sie sollten sich nicht in schlecht belüfteten Räumen aufhalten.

! Sie sollten die Masken nicht nutzen, wenn die Schadstoffbelastung nicht bekannt ist.

! Liegt die Schadstoffsättigung über den Grenzwerten Ihrer Filtermaske, setzen Sie diese nicht auf.

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