Liebe Leser, 

gestern ging es hier ja um die „normale“ Hausapotheke. Heute wollen wir uns mit der Apotheke für Krisenzeiten kurz beschäftigen. Sie können sich sicherlich noch an die Jodtabletten mit Blick auf eine atomare Katastrophe erinnern. 

Medikamente Krisenvorsorge: Notapotheke für den Krisenfall 

Wie auch immer, die Krisenvorsorge bezieht sich ja nur nicht nur auf Atomunglücke. Häufiger und tendenziell wahrscheinlicher sind große Natur- bzw. Umweltkatastophen wie Erdbeben, Hochwasser, Stürme und ähnliches. Hier besteht ja die Problematik, dass Nahrungsmittel und sauberes Wasser extrem knapp werden könnten. In dem Kontext können wir nur wiederholt daran erinnern, sich um einen ausreichenden Nahrungs- und Wasservorrat zu kümmern. Das ist alternativlos. 

Gerade bei einem länger anhaltenden Krisenfall kann es selbst bei guter Vorratshaltung zur Mangelversorgung mit Nährstoffen und Vitaminen kommen. Ferner sollten die nervliche Stress-situation nicht unterschätzt werden. Und man sollte auch im Hinterkopf haben, dass es im Fall des Falles auch mit den hygienischen Verhältnissen beinah täglich bergab geht. 

Was gehört in die Notapotheke? 

Neben den schon erwähnten Jodtabletten sollten sie an Baldrian (Tropfen bzw. Dragees), Elektrolyte, Entwurmungsmittel, Kamillentropfen und Präparate zur Aufbereitung und Desinfektion von Wasser denken. Apropos Desinfektion, ob nun Utensilien zur Hand- oder Wunddesinfektion, hier sollte man beim Vorrat auch nicht sparen. Darüber hinaus sollten Sie ihren Vorrat an Tee (zur Beruhigung und als Arzneitmittel) großzügig aufstocken. Und last but not least sollten sie die diversen Hals- und Vitamintabletten nicht vergessen. 

Wir sollten auch daran denken, dass es gerade in extremen Krisenlagen sehr, sehr wichtig ist, ausreichenden Vorrat mit Blick auf die Erste-Hilfe-Leistung zu haben. Die ein oder andere Rettungs- bzw. Wärmedecke mehr schadet nie. Genauso ist es mit der Splitterpinzette oder der Zeckenzange. 

Aber letztlich ist es auch wichtig, dass man das „Wissen“ dazu hat, im Krisenfall Hilfe leisten zu können. Denn es ist sehr unwahrlich, dass man „Dr. Google“ bei einem längeren Stromausfall konsultieren kann. Mehr dazu aber in der kommenden Ausgabe.

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