Liebe Leser, 

wir haben ja an der Stelle in Sachen neuartiges Coronavirus auf die massive Abhängigkeit von chinesischen Importen gesprochen. Konkret ging es ja um Antibiotika. Die Medikamente werden knapp: In einigen Gesprächen mit Apothekern wurde uns bestätigt, dass es bei diversen Medikamenten durchaus eng werden könnte. Und zwar nicht in einigen Wochen, sondern schon in ein paar Wochen. 

EU-Kommissar spricht dramatische Warnung aus 

An der Stelle sei betont, dass nicht nur wir uns sehr große Sorgen machen. Denn es geht ja nicht nur um eine sichere und verlässliche Versorgung mit Medikamenten. Auch die Lebensmittelversorgung sollte keinesfalls unterschätzt werden. Ähnlich skeptisch äußerte sich auch der EU-Handelskommissar Phil Hogan. Herr Hogan befürchtet Versorgungsengpässe bei Lebensmitteln und Medikamenten wegen des Ausbruchs des Coronavirus. Die EU sei sehr besorgt über Lebensmittel und Medikamente und die Versorgung mit diesen Gütern. Das betreffe nicht nur europäische Bürger, sondern auch das chinesische Volk, so der Politiker gegenüber der Welt. 

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Medikamente werden knapp: Kritische Situation in China 

Besonders in China sei die Situation laut Herrn Hogan jetzt schon sehr kritisch. Seinen Informationen zufolge reichen die Vorräte an Medikamenten nur noch für drei oder vier Monate. Wenn das stimmen würde, sei das ein sehr ernstes Problem für solch eine große Bevölkerung. Hogan warnte der “Welt”zufolge auch davor, die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus zu unterschätzen. Das gesamte Ausmaß der Epidemie sei derzeit noch gar nicht absehbar. Man wisse noch nicht, welches Ausmaß das Problem annehmen werde. Jedenfalls sei das Ende des Corona-Ausbruchs noch nicht absehbar, ja vielleicht noch nicht einmal der Höhepunkt. 

Wie an der Stelle schon des öfteren betont, sollten Sie möglichst rasch – soweit noch möglich – ihre Vorräte an dringend benötigten Medikamenten aufstocken. Und denken Sie dabei auch an Lebensmittel und Wasser.

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