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12. September 2021Beitrag von Lynn Berger

Messer für die Holzbearbeitung – wichtig!

Für das Überleben im Freien benötigst Du einige Kenntnisse, im Umgang mit Messern. Messer zählen zu den wichtigsten Instrumenten, mit denen Du beispielsweise Äste ab- oder zusägst, mit denen Du dann eine Angel bauen kannst, eine Behausung und so fort. Unsere Checkliste soll beim Umgang mit dem Messer helfen.

Unterschiedliche Messer

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Dabei gibt es „bekanntlich“ mehrere Sorten von Messern. Ein Messer, das am Gürtel zu tragen ist, also ein kleines Messer, nennt sich Gürtelmesser. Das wird eine Klinge haben, die ungefähr 10 cm lang ist.

  • Ein Messer wie das Gürtelmesser kannst Du beispielsweise Holz spalten und damit eine Axt ersetzen. Setze den Holzstamm auf eine feste Ebene bzw. nutze den Stamm – wenn er nicht zu dick ist – der noch im Boden ist. Setze das Messer oben auf der glatten Fläche des Stammes an. Dann schlage mit der flachen Hand auf die Spitze der Klinge nach unten. Nach und nach lässt sich das Holz auf diese Weise spalten.
  • Wenn Du einen ganzen Baum fällen möchtest, dann sollte dieser nicht dicker als 10 cm oder vielleicht etwas mehr sein. Wenn Du keinen solchen Baum findest, dann nehme Dir mehrere kleine Bäume vor und auf keinen Fall einen größeren.
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  • Dann schlägst Du mit dem Messer schräg in den Stamm hinein – von oben. Im Zweiten Schritt schlägst Du an der Stelle schräg von unten hinein. Diese beiden Schritte wiederholst Du nun um den Baumstamm herum. Du schlägst praktisch wie mit einem Keil einen großen Teil des Baumes auf einer Höhe heraus. Diese Kerbe kannst Du später nutzen, um den Baum praktisch umzukippen.
  • Mit einem solchen Messer kannst Du weitere Kerben in ein Holz bringen:
    • Eine sogenannte Henkelkerbe ist eine Kerbe, die Du nur von oben in den Baum treibst. Dabei wird die Klinge mehrfach an derselben Stelle nach unten gedrückt, sodass unten in der Kerbe wiederum ein kleiner Haken nach oben bleibt – damit kannst Du Konstruktionen zum Aufhängen schaffen.
    • Zudem kannst Du „Blockhütten-Kerben“ erzeugen. Dies sind Kerben, bei denen oben und unten jeweils parallel zum Boden, also nicht schräg, das Messer in den Baum gestoßen wird. Das Holz zwischen diesen beiden Einkerbungen schnitzt Du heraus. Schon hättest Du Verbundstücke, wie Du sie etwa für Blockhaushütten benötigst.

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