Liebe Leser, 

jüngst sind wir wieder einmal im Wald spazieren gegangen. Grundsätzlich schadet das ja nie. Est tut schlicht und ergreifend gut. Wie auch immer, zufällig sind wir mehr oder weniger über einige Tannenzapfen gestolpert. Die ideale Nahrung aus dem Wald!

Nahrung aus dem Wald: Perfekte Notfallnahrung 

Unter dem Strich ist uns zwar nichts passiert; aber wir haben es nicht damit belassen, einfach weiterzugehen. Wir haben einen Zapfen nach allen Regeln der Kunst im wahrsten Sinne des Wortes „auseinander“ genommen. Am Ende sind wir dann zu den Samen der Zapfen gestoßen. Soweit, so gut. Ein erfahrener Begleiter merkte dann nur kurz an, dass man die Samen essen könne. Wir sollten das doch mal versuchen. Insbesondere geröstete Samen würden dazu noch gut schmecken. 

In der Tat, bei genauer Betrachtung ist das alles wahr. Auf dem Boden liegende Zapfen, zumeist von Fichten, aber auch von Kiefern bzw. Tannen, sind für den „worst case“ die perfekte Nahrungsquelle. Unter dem Strich erweisen sich die Samen als DIE perfekte Notnahrung. Hintergrund ist nämlich, dass die Samen sowohl eiweiß- als auch fettreich sind. Auf diesem Weg wird dem Körper also Energie zugeführt. 

Das können nicht nur wir Menschen nutzen. Bei unseren weiteren Recherchen zum Thema fanden wir heraus, dass selbst Vögel wie der Fichtenkreuzschnabel sich darauf spezialisiert haben, die Zapfenhülle zu öffnen. Letztlich wollen alle an die äußerst energiereichen Samen ran. 

Nahrung aus dem Wald: Auch andere Teile eines Baumes sind zum Verzehr geeignet. In folgendem Video erfahren Sie mehr darüber:

Wie auch immer, wir können es nur jedem empfehlen, mal wieder in den Wald zu gehen und sich nach Zapfen umzusehen. Probieren Sie es einfach mal aus. Das schadet nicht! 

Wir haben es uns jedenfalls fest vorgenommen, im Neuen Jahr 2020 öfter mal in den Wald zu gehen. Da gibt es bestimmt einige Überraschungen – und darüber werden wir Sie an der Stelle informieren. Schauen wir mal, was sich da so alles ergeben wird….

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