Notfallrucksack – Was wirklich rein gehört - Waldhammer
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23. März 2021Beitrag von Dieter B.

Notfallrucksack – Was wirklich rein gehört

Krisenzeiten können über jeden Menschen hereinbrechen. Deshalb ist die Krisenvorsorge für solche Zeiten umso wichtiger. Wenn von Krisenvorsorge gesprochen wird, denken die meisten Menschen zunächst an Versicherungen. An die Versicherung zur Altersvorsorge, beispielsweise. Denn keiner will im Alter aufgrund finanzieller Krisen diversen Nöten ausgesetzt sein. Oder auch an die Lebensversicherung, damit im Todesfall des Ehepartners für die Hinterbliebenen gesorgt ist. Die wenigsten Menschen denken bei dem Begriff „Krisenvorsorge“ daran, dass es ums nackte Überleben gehen könnte.

Was, wenn wir durch eine Naturkatastrophe wie einem Tornado unsere heimischen vier Wände – womöglich auf unbestimmte Zeit – verlassen müssen? Was empfiehlt sich mitzunehmen und wie transportieren wir die überlebenswichtigen Güter? Nun, die Transportfrage ist leicht gelöst: ein Notfallrucksack muss gepackt werden. Um ehrlich zu sein, sollte ein solcher Überlebensrucksack zur Krisenvorsorge in keinem Haushalt fehlen. Selbst das Bundesamt für Katastrophenschutz empfiehlt einen Notfallrucksack. Schwere Stürme oder Überschwemmungen sind keine Seltenheit. Auch nicht in Deutschland. Bilder von obdachlosen Opfern solcher Katastrophen gehen immer wieder durch die Medien. Im Fall der Fälle sollte ein Rucksack mit den nachfolgenden Gütern zur Verfügung stehen:

Wasser zum trinken

Wasser ist bekanntermaßen essentiell zum Überleben. Ohne Wasser kommen wir Menschen maximal 3-4 Tage aus. Erwachsene Menschen benötigen dabei rund 2-3 Liter sauberes Wasser pro Tag. Wasser für 3-4 Tage in einem Notfallrucksack zu transportieren ist allerdings platzraubend, schwer und nicht empfehlenswert. 3 Liter sind genug um erstmal auszukommen. Denn Wasser findet sich an so ziemlich allen Orten in Deutschland. Um an sauberes Wasser zu gelangen bieten sich öffentliche Sanitäreinrichtungen an oder aber Mittel zur Wasseraufbereitung, um Bakterien und andere Schadstoffe zu vernichten.

Nahrung um zu essen

Wasser ist lebensnotwendig. Nahrung ebenfalls. Der Mensch kann weitaus länger Hunger leiden, als Durst. So um die 2-3 Wochen. Dennoch sollte die Hungersnot gar nicht erst eintreten. Deshalb gehört in jeden Notfallrucksack neben Wasser auch Nahrung. Für den Krisenfall und ohne Kühlung sollten Lebensmittel natürlich eine lange Haltbarkeit aufweisen. Lebensmittel in Dosen kommen da in den Sinn, jedoch sind diese Konserven in der Masse zu schwer. Die Lösung heißt dehydratisierte Lebensmittel. Das sind leichte, aber vor allem haltbare Lebensmittel, die kein Wasser enthalten. Daneben bieten sich auch Notrationen, Dosenbrot und Trekkingkekse an.

Was laut dem YouTuber “Survival Mattin” sonst noch ein einen Notfallrucksack gehört, erfahren Sie hier:

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Ausreichend Materialien um für Wärme zu sorgen

Neben einem wetterfesten Unterschlupf braucht der Mensch auch Wärme. Ohne Strom kommen z.B. Wärmestrahler nicht in Frage. Die einfachste Lösung für den Notfallrucksack lautet also: ein Feuer machen. Holz ist relativ leicht zu besorgen. Äste und andere Brennmaterialien sind auffindbar. Um ein Feuer zu entzünden braucht es also im Notfallrucksack entweder wasserfeste Streichhölzer oder Feuerzeuge. 

Medizinische Artikel

Auch wenn keine regelmäßigen Medikamente eingenommen werden müssen, kleinere Unfälle können immer passieren. Ein taugliches Erste-Hilfe-Set ist daher Pflicht im Notfallrucksack. Hierbei sollten sog. Outdoor-Kits verwendet werden, da der bekannte Erste-Hilfe-Kasten aus dem Auto zu schwer ist. Zudem sollten Entzündungshemmer, Schmerzmittel, steriles Nähwerkzeug und Wund- und Heilsalbe nicht fehlen. Antibiotika kann nützlich sein, jedoch sind viele antibiotische Medikamente heutzutage zu spezifisch.

Tools zur Orientierung und Informationsbeschaffung

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Das Smartphone ist schön und gut. Aber wenn Mobilfunknetzwerke bei Katastrophen entweder ausfallen oder überlastet sind, nutzt uns das hochtechnische Wunderwerk in der Hosentasche nicht mehr viel. Ein gutes, multifunktionales Radio schafft hier Abhilfe. Besonders bei wetterabhängigen Naturkatastrophen wie z.B. Stürmen und Überschwemmungen ist die Information über die Wetterlage wichtig. Auch können über das Radio Informationen zu etwaigen Hilfseinrichtungen empfangen werden.

Zur Orientierung helfen Kompass und Landkarte in Ihrem Notfallrucksack. GPS-Geräte gehen natürlich auch. Hier kann das Smartphone als Ersatz genommen werden, besonders dann, wenn Kartenapps installiert sind, welche ohne Internetverbindung funktionieren.

Und der Notfallrucksack selbst?

Was alles in den Notfallrucksack gehört ist das Eine, der passende Rucksack das Andere. Rucksäcke selbst gibt es Tausende. Für den Zweck der Krisenvorsorge allerdings kommt bei Weitem nicht jeder Rucksack infrage. Der Rucksack selbst muss folgende Eigenschaften erfüllen:

  • Geringes Eigengewicht
  • Komfortable Tragfähigkeit auch über lange Strecken
  • Gefertigt aus robustem Material
  • Ausreichend Platz

Hierfür am besten geeignet sind taktische Militär-Rucksäcke. Diese sind aus besonders widerstandsfähigen Materialien gefertigt, ausgelegt auf höchsten Tragekomfort und bieten natürlich ausreichend Platz. Ein Volumen von 30 Litern ist hier zunächst ein guter Ausgangspunkt.

Über das Thema „Krisenvorsorge“ und „Notfallrucksack“ könnten ganze Bücher verfasst werden. Selbst die oben genannten Güter für den Notfallrucksack berühren lediglich die „Basics“. Das absolute Minimum sozusagen. Doch zur Krisenvorsorge muss irgendwo begonnen werden und die hier aufgeführten Materialien für den Notfallrucksack bilden hierbei einen sehr guten Start. 

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Achtung: Dass Krisen unser Leben von der einen auf die andere Sekunde massiv beeinträchtigen können haben wir in der Vergangenheit gelernt. Umso wichtiger ist es, sich ganz dringend vorzubereiten. Dafür haben wir dir eine kostenlose Checkliste erstellt.

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