5. November 2021Beitrag von Dieter B.

Optimal lagern: Salzen

Wir haben in einer ganzen Serie über das Optimale Lagern von Lebensmitteln berichtet. Eine der vielleicht bekanntesten Formen ist das sogenannte Pökeln oder Salzen. Auch dies ist seit Jahrtausenden bekannt und unverändert effizient. Du kannst mit dem Salzen nicht nur Fleisch konservieren, sondern auch Gemüse effektiv für einen längeren Zeitraum haltbar machen. Der Hintergrund: Salz wird das Wachstum von Bakterienstämmen reduzieren oder sogar unterbinden.

Salz auf der Haut…

Der Effekt ist schnell beschrieben. Salz wird auch in der Sauna gerne verwendet. Dort zieht es das Wasser aus Deinem Körper und wird dadurch nicht nur als Peeling-Möglichkeit verwendet, sondern wird den Körper aufheizen. Beim Lagern geht es darum, Wasser zu entziehen und damit dem Bakterienwachstum und dem Schimmelwachstum gleichsam den Boden zu entziehen.

Wenn Du Fleisch oder Gemüse konservieren möchtest, benötigst Du dafür eine Salzkonzentration im Umfang von ungefähr 20 %. Das reicht, um hinreichend Wasser zu entziehen.

Die Technik ist einfach zum Optimal lagern : Du musst das Salz bei dieser Trockensalzmethode einfach nur auf das einzulagernde und konservierende Gut geben.

Eine Alternative dazu ist es, wenn Du statt trockenen Salzes eine Salzlake verwendest. Diese zu produzieren ist einfach: Wasser wird sehr stark gesalzen. Dann gibst Du Deine Lebensmittel in diese Lake. Sie werden dort eingelagert, um dann am Ende einfach getrocknet zu werden. Auch diese Form der Einlagerung ist sowohl kostengünstig wie auch effektiv und am Ende sehr einfach durchzuführen.

In zahlreichen Ratgebern wird darauf verwiesen, Du müsstest dafür im Idealfall verschiedene spezialisierte Salze verwenden. Das ist im Zweifel nicht zu organisieren und / oder zu teuer. Du kannst auf ganz normales und kostengünstiges Haushaltssalz zurückgreifen. Der Effekt bei der Konservierung wird ähnlich sein.

Dein konserviertes Lebensmittel wie Fleisch kannst Du dann in der Regel über einen sehr langen Zeitraum verwenden. Fleisch, dem das Wasser entzogen worden ist, musst Du dann bei der Zubereitung vielleicht etwas länger kochen, damit es schmackhafter wird.

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