22. März 2022Beitrag von Sebastian Streit

Preiserhöhung bei Aldi – Was sagt uns das?

Wenn von einer Nahrungsmittelknappheit die Rede ist oder wahlweise von einer Inflationierung, war lange Zeit immer ein Unterton in Richtung Verschwörungstheorie zu vernehmen. Diese Zeit ist vorbei. Preiserhöhungen gibt es nun nicht nur an Tankstellen, sondern mittlerweile auch bei den günstigsten Anbietern – hier dem Discounter Aldi. Das sollte uns zu denken geben. Aldi ist ein Unternehmen, das im Handel oft einen Benchmark setzt. Demzufolge können die Preise schnell weiter steigen.

Aldi: Preiserhöhung bei 400 Produkten

Preiserhöhung

Das Problem sind derzeit aber nicht nur steigende Preise im Lebensmittelhandel. Die Meldungen sind eindeutig. So heißt es frisch: „Vor allem Speiseöl und Mehl sind knapp“. Die Unternehmen im Handel werden nunmehr die Ausgabe der Lebensmittel rationieren, so die übereinstimmenden Meldungen.

In der Praxis wird dies bedeuten, dass Sie teilweise nicht mehr in den Mengen kaufen können, die Sie vielleicht geplant haben. Dem beugen einige Menschen vor, in dem sie für sich und ihre jeweiligen Haushalte offenbar schon „hamstern“. Oder ist das „hamstern“ der Grund für die Leere in den Regalen? Interessant ist dazu dieser Artikel aus dem Jahr 2020.

Niemand kann dies genau sagen. Wir glauben, das Hamstern ist lediglich das Symptom, die Reaktion auf einen echten Mangel. Der Nachschub wird teils nicht gelingen, weil zum Beispiel Weizen sowohl in der Ukraine wie auch in Russland künftig auf dem Weltmarkt nicht verkauft werden können – oder jedenfalls kaum. Dementsprechend sind Preiserhöhungen zu erwarten.

Was bedeutet das für Sie?

Sie können sich so weit als geht bevorraten. Können aber auch hier schon auf alternative Produkte ausweichen. Wir empfehlen nicht, dass Hamsterkäufe die richtige Wahl sind. Wir empfehlen lediglich wie immer, dass Sie gut bevorratet sein sollten. Zur Zeit ist es der Allgemeinheit gegenüber unfair, genau jetzt Vorräte anzulegen der augenscheinlich knapp werdenden Produkte anzulegen. Deshalb raten wir:

  • Dauerbrot ist eine gute Wahl. Dieses erhalten Sie über gute Preppershops online.
  • Aktuell empfehlen wir weiterhin Dosenkonserven
  • Alternativen zu Sonnenblumenöl sind: Rapsöl, Traubenkernöl, Kokosfett und Sojaöl

Niemand kann derzeit sagen, wie sich die Situation entwickelt. In Deutschland müssen wir auch in der momentanen Lage nicht auf vollständig leere Regale bangen. Hier lesen Sie weitere Tipps zum bevorraten.

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