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27. April 2021Beitrag von Dieter B.

Allzeit bereit für die nächste Katastrophe

Kennen Sie einen Prepper? Sind Sie vielleicht selbst einer? Offen gestanden, irgendwie sind wir wohl alle Prepper. Selbst die Regierung forderte uns im vergangenen ersten Pandemie-Jahr auf, mit dem „preppen“ anzufangen.

Einige von Ihnen werden nun die Frage in den Raum werfen:

Was ist eigentlich ein Prepper?

„Prepper“ bezeichnen sich gerne als private Katastrophenschützer. Ursprünglich leitet sich der Begriff vom englischen Verb „prepare“ her bzw. ab: “to be prepared” will heißen: bereit sein / vorbereitet sein. Eine Nuance besser ist wohl der englische Pfadfindergruß einschlägig: „Sei bereit! Oder noch besser: „Allzeit bereit.“

Prepper sind den gängigen Definitionen zufolge also Menschen, die sich mittels individueller Maßnahmen auf jedwede Art von Katastrophen eigenverantwortlich vorbereiten. Die Betonung liegt hier insbesondere auf das Adjektiv „akribisch“. Es ist auch völlig gleichgültig, um welches Ereignis oder welche Katastrophe es sich handelt. Zudem umfassen die von den „Katastrophenschützern“ ergriffeneren Maßnahmen ein breites, ja riesiges Spektrum. Dazu aber später mehr.

Aufnahme in den Duden

Spätestens seit dem Jahr 2020, seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie, sind die „Prepper“ in den Fokus des „mainstreams“ geraten. Bisher wurde die Szene gerade in Deutschland mitunter als „irre“ oder „politisch radikal“ abgetan. Aber das ist oftmals so, wie schon Mark Twain philosophierte:

Nichtsdestotrotz ist das Verb preppen in die 2020er-Ausgabe des Duden aufgenommen worden. Diese Adelung durch den Duden liegt wohl daran, dass selbst die Bundesregierung im ersten Corona-Jahr der Bevölkerung empfohlen hat, sich Lebensmittelvorräte für mindestens zehn Tage anzulegen.

USA als Ursprungsland

Letztmals wurde das offiziell zu Zeiten des kalten Krieges empfohlen. Damals, in den 1970er-Jahren entstand allen voran in den USA die „moderne“ Prepper-Szene. Die ersten Prepper waren in den USA bereits viel früher aktiv. Nämlich zu Zeiten des Bürgerkrieges Mitte des 19. Jahrhunderts. Zu der Zeit waren es insbesondere die Menschen in den Südstaaten, die Kisten voller Lebensmittel an geheimen Orten versteckt hatten.

Damals wie heute ist sicherlich die Angst vor einem wie auch immer gearteten Krieg, die Sorge vor Kriegsfolgen für viele ein Hauptmotiv, um zum Prepper zu werden. Heutzutage kommen dann noch die Sorge vor klimatischen Veränderungen, vor Naturkatastrophen und schwere Wirtschaftskrisen wie die Finanzkrise 2007 dazu. Die Katastrophe rund um Fukushima 2011 sorgte gerade auch in Deutschland für starken Zulauf der Prepper-Szene.

Deutsche Prepper-Szene im Fokus

Interessant ist auch, dass nur vage Schätzungen und keine validen Daten vorhanden sind, wie viele Hardcore-Prepper es in Deutschland gibt. Die Bandbreite der Schätzung liegt irgendwo zwischen 10.000 und 180.000. Selbst das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat die deutsche Prepper-Szene im Visier. Leider gibt es seitens des Staates noch keine offizielle Studien über die wahre Größe der Szene. Fest steht allerdings, dass es sich um eine klare Minderheit handelt. Für die Mehrheit der Bevölkerung spiele das Thema Katastrophenschutz im Alltag keine Rolle.

Grundsätzlich ist die deutsche Prepper-Szene nicht wirklich homogen; es handelt sich um keine einheitliche Bewegung. Wahr ist auch, dass kleine Teile der Szene ins Visier des Verfassungsschutzes gerieten. Hierfür war wohl die Nähe zu extrem rechten Gruppierungen verantwortlich.

Doomsday Prepper

Erwähnenswert sind dann noch die sog. „Doomsday Prepper.“ Das sind die „Katastrophenschützer“, die sich auf den Tag des jüngsten Gerichts einstellen. Der Begriff kommt ebenfalls aus den USA. Es gab zwischen 2011 und 2014 sogar eine gleichnamige US-Reality-TV-Serie, die auf dem National Geographic Channel ausgestrahlt wurde. Dabei wurden verschiedene Hardcore-Prepper porträtiert, die sich darauf vorbereiteten, das Ende der Zivilisation, den sprichwörtlichen Weltuntergang zu überstehen.

Vorbereitung auf Krisen und Katastrophen

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Die „normalen“ Preppper im deutschen Lande bereiten sich da eher auf Atomkatastrophen, Wirtschaftscrashs, Terroranschläge oder alle möglichen sonstigen Krisen oder (Natur-)Katastrophen vor. Auch hier ist das Spekrum ja riesig, vom Meteoriten-Einschlag bis zum Supervlukanausbruch ist da alles dabei. Aktuell geht die Szene sehr stark von einem längeren Stromausfall und einer Wirtschaftskrise aus, was ja beides nicht wirklich unrealistisch ist.

Für die Pandemie nicht gerüstet

Spannend ist, dass der Großteil der Preper bei uns zwar in der Coronakrise bestens mit Klopapier und sonstigen begehrten Produkten ausgestattet war. Eine Pandemie hatten aber nur wenige auf der Rechnung und somit waren Desinfektionsmittel und Masken am Anfang der Pandemie auch bei den privaten Katastrophenschützer Mangelware. Das dürfte sich mittlerweile massiv geändert haben.

Wie bereiten sich Prepper vor?

Grundsätzlich glauben Prepper nicht daran, dass im Ernstfall die staatliche Krisenvorsorge funktioniert. Selbst das BBK empfiehlt den Bürgern ja eine Vorratshaltung, um für 10 bis 14 Tage autark durchzuhalten. Private Katastrophenschützer sorgen da für einen deutlich längeren Zeitraum vor. Im Schnitt reicht deren Vorratsbestand für ca. sechs bis acht Wochen. Abgesehen vom riesigen

• Lebensmittel- und Trinkwasserbestand,
• Gaskartuschen,
• Teelichtern,
• Streichhölzern,
• Gasmasken und
• sonstigen Utensilien

werden die Lebensmittel auch oft selbst angebaut. Selbst das Erlernen von allen möglichen Überlebenstechniken steht auf der Agenda.

Eigenschutz im Fokus

Darüber hinaus spielt das Thema „SCHUTZ“ eine zentrale Rolle. Seien es

• eigens errichtete Schutzbauten,
• Schutzvorrichtungen
• Schutzräume
• Schutzkleidung
• Funkgeräte oder sonstiges
• Spezialwerkzeug.

Hier geht es allen voran darum, nach Möglichkeit sich und die eigenen Vorräte zu schützen und zu bewachen; gerade mit Blick auf bürgerkriegsähnliche Unruhen. In Teilen der Prepper-Szene wird auch die Beschaffung von Waffen zum Selbstschutz zumindest befürwortet.

Allzeit fluchtbereit

Elementar wichtig ist auch die akribische Vorbereitung der möglichen allfälligen Flucht. Allzeit fluchtbereit ist hier das Motto. Profi-Prepper haben einen Teil ihrer Vorräte schon an diversen Punkten der Fluchtrouten versteckt bzw. vergraben. Zentraler Gegenstand ist ja hier der Fluchtrucksack. Bei den meisten Preppern ist dies ja nicht nur der eine Rucksack, sondern mehrere. Zumindest einen großen und einen kleinen haben fast alle. Eine plötzliche und unerwartete Flucht ist für Prepper im wahrsten Sinne ein „No-Go“.

Was gehört in den Prepper-Rucksack?

Normalerweise soll man ja mit dem Fluchtrucksack nur die ersten drei Tage außer Haus zurecht zu kommen. Für Prepper ist dieser Zeitrahmen zu gering angesetzt. Eine gute Woche sollte man schon auskommen können.

Besonders wichtig sind ausreichend:

• Verpflegung (Wasser und Nahrung samt Wasserflasche,
• Essgeschirr- und besteck, staubdicht verpackt),
• persönliche Medikamente,
• einige Kleidungsstücke und wichtige Hygieneartikel,
• Erste-Hilfe-Material,
• Wetterschutzbekleidung (Regenponcho),
• wetterfeste Schuhe,
• Taschenlampe,
• Schlafsack
• und Isomatte

In den Rucksack gehören auch immer:

• eine stromunabhängige Informationsquelle wie ein Radio und
• die wichtigsten Wertgegenstände und Dokumente.

Und am Ende begibt sich wohl kaum ein Prepper ohne zumindest ein Ausweisdokument und Geld auf die Flucht.

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