23. Mai 2022Beitrag von Lars Hoffmann

Flucht und Rettungsplan: Überlebensstrategie im Notfall

Wenn Sie überleben möchten, werden Sie Ihre Chancen erhöhen, wenn Sie in der Gruppe einen Flucht und Rettungsplan haben. Trotz aller Vorbereitungen sind nicht alle Maßnahmen für bevorstehende Krisen getroffen: Wer kann sich diese Situation nicht vorstellen. Manche Menschen sind zudem noch gar nicht in der Lage, sich auf eine Krise vorzubereiten. Wir zeigen Ihnen, was Sie unternehmen können, wenn Sie sich spontan organisieren müssen.

Flucht und Rettungsplan

Die UNO hat kundgetan, Ende Mai 2022 seien so viele Menschen wie nie zuvor auf der Flucht: Mehr als 100 Millionen Menschen. Damit ist nicht nur der Krieg in der Ukraine eine Ursache, sondern auch der weltweite Lebensmittelstatus, der Wassermangel teils in Afrika und am Ende auch politische Instabilitäten. Noch ist der Westen und vor allem Europa nicht betroffen. Die Sorge davor, dass wir auch in eine solche Situation – in der Menschen flüchten müssen – geraten, ist jedoch unverändert groß. Sie sollten wissen, was Sie dringend benötigen.

Der Fluchtplan: Die Notausstattung

Die Notausstattung für einen Flucht und Rettungsplan fängt beim Dringendsten an: Wasser. Sie benötigen stets Wasser. So wird Wasser zwar als Flüssigkeit nicht knapper, aber als trinkbare Flüssigkeit. Sollte es zu einem Atomschlag kommen, sollten Chemie- oder Phosphor-Bomben fliegen, sollten Sie niemals Wasser einfach einem Fluss oder einer Regentonne entnehmen.

  • Wasser müssen Sie zur Fluchtvorbereitung möglichst in großen Behältern bzw. Zisternen speichern und dann in Kanister und Flaschen umfüllen können. Die beste Menge sind zumindest 5 Liter pro Person und Tag, da Sie Hygiene und Durst abfangen müssen.
  • Wasserfilter sind ein Behelf, der es Ihnen ermöglicht, Wasser auch aus der Natur zu entnehmen. Hier sollten Sie etwas Geld investieren.
  • Die Alternative sind und bleiben Mittel um Wasser zu entkeimen. Auch hier finden Sie Hilfe in Shops im Internet.

Zudem benötigen Sie Nahrungsmittel. Sie können sich nicht darauf verlassen, auf einer körperlichen Flucht fündig zu werden. Deshalb empfehlen wir:

  • Dauernahrungsmittel wie etwa Langfristbrot. Dies finden Sie – bei steigenden Preisen – vor allem in Preppershops.
  • Dehydrierte Nahrungsmittel ergänzen Ihr Portfolio. Dies sind vor allem NRG-Emergency Food Notration, Energieriegel oder fertige Mahlzeiten, die Sie in sogenannten Zip-Logs aufbewahren können. Sie können selbst Nahrungsmittel einkochen und in den verschließbaren Logs aufbewahren und mitführen – diesen Schritt können Sie sofort beginnen und sich entsprechend ab jetzt direkt auf eine Flucht vorbereiten.

Jeder hat seine Aufgabe beim Flucht und Rettungsplan

Wir sind nicht als Einzelkämpfer auf die Welt gekommen und haben uns in Gruppen und Gemeinschaften wiedergefunden. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass dies die Überlebenschancen in der Praxis erhöht hat. Damit sehen Sie vor Ihren Augen die beste Überlebensstrategie.
Deshalb planen Sie auch den Notfall am besten mit Anderen.

Die Situation: Beispielsweise erfahren Sie, dass demnächst für eine längere Zeit der Strom abgestellt wird. Ein Blackout verhindert, dass Sie in naher Zukunft mit der Energie rechnen können. Dies wiederum sollten Sie spontan vorbereiten können.

Ihre Überlebensstrategie

  • Einer der wichtigsten Punkte bei Ihrer Überlebensstrategie ist Ihre Gruppen zu organisieren. Wenn Sie mit Ihrer Familie zusammen sind, ist dies nicht schwierig. Haben Sie Nachbarn oder wohnen Verwandte bei Ihnen in erreichbarer Nähe, beziehen Sie diese mit ein. Je größer eine Gruppe, desto einfacher ist es, Aufgaben abzugeben.
  • Planen Sie mit Ihrer Gruppe einen gemeinsamen Treffpunkt, an dem Sie sich treffen werden oder zumindest Botschaften hinterlassen könnten. Den Ort sollte jeder kennen und ohne Navigationssystem zu finden sein.

 

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  • Wenn Sie die Gruppe verlassen, sollten Sie sich abmelden. Dasselbe Szenario sollten Sie von allen anderen Gruppenmitgliedern verlangen – jeder sollte wissen, ob jemand gesucht werden muss bzw. wie lange ein Gruppenmitglied nicht mehr gesehen wurde.
  • Planen Sie gemeinsam eine oder mehrere Routen, um zu dem gemeinsamen Treffpunkt des Flucht und Rettungsplan zu gelangen. Jeder sollte die Strecken und deren besondere Herausforderungen kennen, damit Sie sich im Fall der Fälle auch so aufteilen können.
  • Wenn es zur Flucht kommt, dann sorgen Sie dafür, dass Sie sich aufteilen. Die Überlebenschance steigt, wenn eine oder mehrere Gruppen nach Zurückgebliebenen suchen können.
  • In jeder größeren Gruppe werden sich starke Menschen finden, die Tragen oder andere körperliche Schwerstarbeit machen können. Zudem finden sich Menschen, die sich um die handwerklichen Erfordernisse kümmern können. Darunter vielleicht Spezialisten für Strom, wenn Sie Notstromaggregate haben. Zudem sollten sich Gesundheitsspezialisten finden und auch Menschen, die gut aus wenigen Zutaten kochen können. Kurz gesagt: je größer die Gruppe und je besser diese geführt ist, desto leistungsfähiger wird die Organisation zugunsten aller Anderen. Diese Fähigkeiten sind für die Überlebensstrategie sehr wichtig.
  • Organisieren Sie Wasser aus allen Gegenden und Quellen, die überhaupt zur Verfügung stehen könnten. Dies betrifft das Wasser aus Wasserhähnen – kein Mensch weiß, wie lange das Wasser noch genießbar ist. Kochen Sie Wasser aus der Natur ab oder auch Wasser aus der Regentonne. Nutzen Sie zusammen mit der Gruppe alle verfügbaren Behälter. Je mehr, desto besser: Wasser dürfte sehr schnell zum Engpass werden. Jedoch ist nicht jede Wasserquellen zum trinken geeignet. Hier können Sie genaueres dazu lesen.

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