Naturkatastrophen, Wirtschaftskrisen, Unruhen, Kriege: Die Nahrungs- und Versorgungssysteme können schnell zusammenbrechen. Eine gute Prepper Liste mit allem, was Sie für die Krisenvorbereitung auf den Ernstfall brauchen ist für Sie und Ihre Familie deshalb überlebensnotwendig.

Welche Nahrungsmittel Sie zum Überleben brauchen, haben wir Ihnen bereits vorgestellt. Heute erläutere ich Ihnen, welche wichtigen Dinge Sie
zusätzlich brauchen, um im Notfall autark leben zu können.

Dinge, an die Sie unbedingt denken sollten

Für viele Überlebenswillige ein Trugschluss: Sie benötigen im Ernstfall nicht NUR Nahrungs- und Tauschmittel. Es gibt auch noch viele andere, »kleine« und »große« Dinge die Sie sich unbedingt anschaffen sollten und an die Sie vielleicht bis jetzt noch gar nicht gedacht haben. Deshalb ist es am besten, so früh wie möglich mit der Krisenvorbereitung zu beginnen. Folgende Prepper Liste soll Sie dabei unterstützen.

Sehen Sie sich aber zuvor folgendes Video an, um zu erfahren, ob Sie bereits die absoluten Basics der Krisenvorsorge abgedeckt haben:

Prepper Liste: Ihre CHECKLISTE für andere wichtige Dinge:

Vitamin C: Gegen Erkältungen und Skorbut, zum haltbar machen (gegen Schimmel beim Einmachen), auch gutes Tauschmittel

Zucker: Guter Energiegeber, nahezu unbegrenzt haltbar

Salz: Nahezu zeitlich unbegrenzt haltbar, auch zum haltbar machen, billig, gutes Tauschmittel

Essig: Nahezu zeitlich unbegrenzt lagerfähig, zum haltbar machen, billig

Speise-Öl: Billiges ist oft am haltbarsten, guter Sattmacher (9.000 Kcal pro Liter), für heilende Hautöle (Kräuterauszug), bedingt zum haltbar machen, als Lampenöl zu verwenden, eventuell für Notstromaggregate

Hochprozentiger Schnaps: Zum Desinfizieren, nahezu unbegrenzt haltbar, zum haltbar machen, um Arzneien herzustellen, als Tauschmittel

Campingkocher mit Gaskartuschen: Zum kochen und Getränke erhitzen

Verbandskästen: Mindestens zwei! Auch ein Erntehilfe-Set kann hilfreich sein.

Näh-Utensilien: Um Kleidung zusammenzuflicken, Wunden zu nähen oder Handschuhe/Socken, etc.selbst zu fertigen

Werkzeuge aller Art: Um kleinere und größere Reparaturen selbst durchzuführen oder als provisorische Waf fe (z. B. ein Hammer oder eine Axt)

Stifte: Für Kommunikation, Markierungen, Mitteilungen und Berichte

Papier: Für Nachrichten, Berichte, als Feueranzünder, Notfall-WC-Papier

Schlösser: Für die Sicherung Ihrer Habseligkeiten oder Ihres Besitzes

Zahnhilfe-Notfallset: Um Zahnprobleme wenigstens provisorisch zu lösen

Töpfe, Gläser, Besteck: Für’s kochen und um Mahlzeiten zu sich nehmen zu können

Glühbirnen: Falls die Elektrizität noch teilweise besteht und als Tauschmittel

Taschenlampen: Kurbel- oder Solar-Taschenlampen bevorzugen, die keine Batterien und keinen Strom benötigen. Eine gute Taschenlampe finden Sie hier.

Holzkohlegrill: Einfaches und billiges Kochgerät. Holzkohlen und Einwegfeuerzeuge nicht vergessen

Camping-Toilette: Als Ersatz-WC

Wasserkanister: Um Wasser zu deponieren und Wasser zu holen, ist ein Wasserkanister notwendig

Benzinkanister: Um Benzin zu deponieren, evtl. für Motoren oder Generatoren

Zelt: Um eine alternative Unterbringung zu haben, zum Beispiel diese Variante für zwei Personen

Camping-Heizofen: Wenn es kalt wird und für den Winter (auch ein Raketenofen kann sinnvoll sein – hier erfahren Sie mehr darüber)

Kühltasche: Um Getränke und Lebensmittel zu kühlen

Hygieneartikel für Mann, Frau, Kind: Um auch im äußersten Krisenfall »sauber« zu bleiben und dadurch Krankheiten zu vermeiden

Toilettenpapier: Nicht nur für die Notdurft, auch für Feuer geeignet

Radio: Kurbel-Radio, das keine Batterien und kein Strom benötigt, um immer auf dem Laufenden zu sein und amtliche Durchsagen und Aufrufe zu hören

Waffen: Entweder provisorische Waffen (Speer aus einem Ast, Stein, etc.) oder Pfefferspray, Pfefferspray-Pistolen, Äxte, Messer oder sonstige Utensilien, damit Sie sich und Ihre Familie im äußersten Notfall verteidigen können.

Besitzen Sie schon einen Notfallrucksack? Warum Sie nicht darauf verzichten sollten und was hinein gehört, erfahren Sie hier: Notfallrucksack – Was wirklich rein gehört!

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