In Krisenzeiten kann es schnell zu Einbrüchen und Plünderungen kommen. Davor sollten Sie sich jetzt schon schützen. Eine Methode dazu ist es, in eine Rollladensicherung zu investieren. Das Einbauen geht auch noch nachträglich.

Keine Angst, Sie müssen keine komplett neuen Rollläden kaufen. Sie können auch die vorhandenen mit verschiedenen Vorrichtungen nachrüsten, um sie widerstandsfähiger gegen Einbruchsversuche zu machen. In Mietshäuser können Sie als Mieter ja nicht so einfach neue Rollläden montieren lassen. Aber nicht nur dort, auch in Ihrem eigenen Haus ist eine Klemmsicherung gegen ein Aufschieben der Rollläden schnell angebracht und istzumindest eine Hürde für Einbrecher – Stichwort »Zeitgewinnen»!

Rollladensicherung: Was Sie wirklich brauchen

Für Einbrecher ist es nämlich entscheidend, wie lange sie für einen »Bruch» brauchen. Wenn Sie sehen, dass es größere Schwierigkeiten gibt, in ein Haus einzubrechen, wenden sie sich häufig anderen, »unkomplizierteren» Objekten zu.

Mein Rat: Es gibt verschiedene Rollladen-Klemmsicherungen, die Ihnen eine gute Sicherheit bieten und bei allen von Hand betriebenen Rollläden einsetzbar sind. Sie erschweren ein Hochschieben des Rollladens und sind von außen nicht sichtbar. Ein Paar aus verzinktem Stahl kostet ab 10 Euro. Die Montage ist meist kinderleicht: Die Sicherungen einfach von innen (im oberen Bereich) in beide Führungsschienen des Rollladens (links und rechts) einklemmen.

Sie dürfen aber nicht vergessen, bei jeder Betätigung des Rollladens die Klemmsicherung zuvor wieder zu entfernen!

In folgendem Video sehen Sie, wie eine Montage aussehen kann:

Für elektrisch betriebene Rollläden (mit einem Rohrmotor oder einem elektrischen Gurtwickler) gibt es verschiedene Rollladensicherung-Automatiken. Sie sind für rund 15 Euro erhältlich. Für die Anbringung müssen allerdings Löcher gebohrt werden.

Eine Schablone sowie eine Montageanleitung liegen der Rollladensicherung allerdings bei. Die Montage ist ebenfalls einfach.

So können Sie Ihre Rollläden auch ohne große Mühe und Kosten nachträglich einbruchssicher machen, sodass Eindringlinge und Plünderer keine Chance haben.

Weitere Tipps zum Hausschutz nach der Krise finden Sie hier: Haus sichern: So schützen Sie sich vor Plünderern!

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