Vorbereitung auf das Schlimmste: Preppen mit Plan!

Im Falle einer Katastrophe erleichtert Vorbereitung das Überleben und die Rückkehr zu einer neuen Normalität. Wir zeigen, wie Sie einen Vorrat für zuhause anlegen und aktualisieren und was in den Prepper Rucksack für den Worst Case gehört.

Das Wichtigste auf einen Blick

Was ist ein Prepper?

Der Begriff Prepper kommt vom Englischen “to be prepared” – bereit sein. Prepper treffen Vorbereitungen für den Fall einer Katastrophe. Während die einen einen Notfall Vorrat wichtiger Dinge für ein Überleben der ersten 14 Tage anlegen, treffen andere mit Schutzbauten und Nahrungsmittelanbau Vorkehrungen für ein neues Leben unter veränderten Vorzeichen.

Welche Lebensmittel lassen sich gut bevorraten?

Geeignet sind alle Lebensmittel, die lange haltbar, stabil verpackt und gut stapelbar sind. Wichtige Dinge sind Grundnahrungsmittel wie Mehl, Reis, Nudeln und Getreideflocken, aber auch alles, was den Speiseplan bereichert wie Fisch- und Fleisch, Obst- und Gemüse in Konserven, oder der Zubereitung dient wie Öl, Zucker, Salz und Gewürze. Genussmittel wie Schokolade, Kekse, Kaffee, Tee und gegebenenfalls Alkohol und Zigaretten heben die Moral in schweren Zeiten und lassen sich gut aufbewahren.

Daneben gibt es spezielle Lebensmittel für Prepper, die jahrelang haltbar sind, über eine hohe Kaloriendichte verfügen und wenig Platz einnehmen.

Spezielle Prepper Lebensmittel:

  • dehydrierte Lebensmittel
  • Prepper Mahlzeiten
  • Energieriegel

Was gehört in einen Prepper Rucksack?

In die sog. Bug out Bag gehören Dinge, die im Worst Case elementare Bedürfnisse nach Licht, Wärme, Nahrung/Wasser, Hygiene/medizinischer Versorgung und Schutz befriedigen.

Licht:

  • handbetriebene Taschenlampe
  • Knicklicht, Headlight oder Laterne

Wärme:

  • Feuerzeug
  • Zunder
  • Wasserdichtes Behältnis

Nahrung und Wasser:

  • Energieriegel
  • Nüsse
  • Schokolade
  • Wasser für mindestens 48 Stunden samt Filter und Feldflache

Medizinische Versorgung und Hygiene:

  • Erste Hilfekasten
  • Wund- und Brandsalbe
  • Fieber-und Schmerzmittel
  • Desinfektionsspray
  • individuell Medikamente
  • Zahnpasta, Zahnbürste, Seife
  • individuell Hygieneartikel für Damen

Schutz:

  • Tarp oder Poncho
  • wasserabweisende Isomatte
  • Schlafsack
  • 1-2 Sets Wechselwäsche, insbesondere Socken, Unterwäsche, warmer Kragenpullover

Einfaches Werkzeug wie ein Klappspaten, scharfes Messer mit Wetzstein, eventuell Axt und Drahtsäge mit Ersatzsägeblatt oder ein einfaches Angelset können sehr nützlich sein.

Sinnvoll sind daneben ein stromloses UKW-Radio, eventuell ein Smartphone mit solar- oder handbetriebenem Ladegerät, für Informationsbeschaffung und Kommunikation. Ein Kompass und Landkarten erleichtern die Orientierung.

Eine gewisse Menge an Bargeld und alle wichtigen Papiere müssen wasserdicht verpackt mitgeführt werden.

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Strategisch vorsorgen: Prepper Einkaufsliste

Neben Haltbarkeit und Lagerung bei der Auswahl der Lebensmittel sind beim Einkauf auch die richtigen Mengen pro Person zu berücksichtigen.
Der Einkauf sollte einen Erwachsenen mit durchschnittlichem Energieverbrauch 14 Tage lang versorgen. Hier ein Vorschlag für eine Einkaufsliste, die natürlich den persönlichen Vorlieben angepasst werden soll:

  • 28 L Getränke, v. a. Wasser
  • ca. 4 kg Getreideprodukte (Reis, Nudeln, Getreideflocken, Knäckebrot, Mehl)
  • ca. 7 kg Gemüse (Linsen und Bohnen, Konserven wie Rotkohl, zu einem kleineren Teil gut lagerbares Gemüse wie Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch und Karotten)
  • ca. 4 kg Obst (Konserven wie Apfelmus oder getrocknet wie Aprikosen, zu einem kleineren Teil lange haltbare frische Früchte wie Äpfel, Birnen oder Zitrusfrüchte)
  • ca. 200 gr Nüsse und Samen
  • ca. 500 gr oder mehr Fette und Öle
  • ca. 4 kg H-Milch und haltbare Milchprodukte wie Hartkäse
  • ca. 1,5 kg Fisch- und Fleischkonserven
  • 10 oder mehr Eier

Hinzu kommen eine Großpackung Zucker, Salz, Gewürze nach Wunsch, eine Packung Instantbrühe, Pastasaucen nach Geschmack sowie Genussmittel wie Kekse, Schokolade, Chips, Kaffee und Tee, eventuell Alkohol und Zigaretten entsprechend dem persönlichen Verbrauch.

Der pro Person veranschlagte Wasservorrat beinhaltet sowohl Trinkwasser als auch Kochwasser. Zum Waschen und Putzen sollte man im Notfall Leitungswasser benutzen. Ist der Zusammenbruch der Wasserversorgung zu befürchten, sollte man schnell die Badewanne füllen. Wer sicher gehen will, kann auch ein großes Wasserfass mit Leitungswasser füllen und für Notfälle versiegeln.

Vegetarier und Veganer können leicht folgende Anpassungen vornehmen: (Tabelle)

Proteinlieferant – Hülsenfrüchte, Getreide, Leinsamen, Tofu (ungekühlt haltbar)
Calciumlieferant – Haselnüsse, Kichererbsen, Leinsamen, Brennnessel (lässt sich auch anbauen)
Milch – Getreidemilch (fertig besonders lange haltbar oder leicht selbst herzustellen aus Hafer oder Dinkel)

Welche Prepper Lebensmittel für den Vorrat

Wer einen Prepper Vorrat anlegt, denkt vielleicht als erstes an spezielle Produkte wie Energieriegel, dehydrierte Lebensmittel und spezielle Prepper Mahlzeiten. Sie alle weisen eine hohe Kaloriendichte auf, sind jahrelang haltbar und nehmen wenig Platz in Anspruch.

Energieriegel

Energieriegel sind so konzipiert, dass sie den Tagesbedarf eines Erwachsenen decken. Man kann sie trocken essen, etwas angenehmer wird es, wenn man sie mit etwas Wasser oder Milch zu einem Brei anrühren kann.

Dehydrierte Lebensmittel

Dehydrierte Lebensmittel werden zu einer ordentlichen Mahlzeit, wenn man ihnen Wasser zuführt. Auf keinen Fall dürfen sie in dehydrierter Form verzehrt werden, da sie sonst im Magen rehydrieren und zu gesundheitlichen Problemen führen.

Prepper Mahlzeiten

Die Prepper Mahlzeiten kommen als eine Art Tütengericht für jeden Geschmack in vielen verschiedenen Varianten und sind immer eine komplette Mahlzeit. In der Packung enthalten sind Elemente, die den Inhalt erwärmen und somit zu einer richtigen warmen Mahlzeit machen. Im Notfall können sie auch kalt verzehrt werden. Geschmacklich hat sich in den letzten Jahren auf diesem Markt viel getan.

Bei allen speziellen Lebensmitteln für Prepper besteht aufgrund der hohen Kaloriendichte und dem geringen Flüssigkeitsanteil die Gefahr der Verstopfung, zumindest bei längerer Verwendung. Ausreichende Flüssigkeitsaufnahme und Kaugummi mit künstlichen Süßstoffen kann vorbeugen.

Doch wie die Prepper Einkaufsliste zeigt, müssen es nicht immer spezielle Produkte sein, die geeignet sind, einen Vorrat anzulegen. Vieles von dem, was wir alle in der Küche haben und täglich verzehren, ist bei strategisch klugem Einkauf dazu geeignet, die ersten 14 Tage nach einer Katastrophe relativ normal zu überstehen. Wie im normalen Alltag sollte man darauf achten, alle wichtigen Lebensmittelgruppen in richtiger Menge pro Person vorrätig zu halten.

Grundnahrungsmittel:

  • Mehl
  • Reis
  • Nudeln
  • Getreideflocken
  • Linsen
  • Bohnen
  • Nüsse
  • individuell Babynahrung

Konserven:

  • Fleisch
  • Fisch
  • Gemüse
  • Obst

Zubereitung:

  • Öl
  • Salz
  • Zucker
  • Instantbrühe
  • getrocknete Gewürze

Genussmittel:

  • Schokolade
  • Kekse
  • Chips
  • Kaffee
  • Tee

Individuell auch Alkohol und Zigaretten.

Prepper Vorrat anlegen und aktuell halten

Welche Lebensmittel neben speziellen Produkten für Prepper in Vorrat gehören, haben wir bereits beschrieben. Doch wie bewerkstelligt man die Vorratshaltung auf unbestimmte Zeit, ohne dass Dinge verderben oder aufgebraucht sind, wenn der Notfall eintritt?

Grafik: 3 Strategien, einen Prepper Vorrat anzulegen

1. Dynamische Vorratshaltung
2. Richtige Lagerung
3. Regelmäßige Kontrolle

Dynamische Vorratshaltung

Bei der dynamischen Vorratshaltung wird so eingekauft, dass der durchschnittliche Tagesbedarf eines Erwachsenen 14 Tage lang gedeckt werden kann, ohne auf ein leeres Regal zu stoßen. Da die Lebensmittel im Alltag benutzt werden, müssen Lücken alle 14 Tage in entsprechender Menge aufgefüllt werden. Wichtig: Neue Produkte kommen hinten ins Regal, damit ältere Produkte vor Verfallsdatum verbraucht werden.

Die dynamische Vorratshaltung garantiert nicht nur, dass im Notfall jeder Person im Haushalt ein kompletter Vorrat für 14 Tage zur Verfügung steht. Sie ist auch im Alltag praktisch. So spart man nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Denn wer mit Plan und nach Bedürfnis einkauft, fährt günstiger. Außerdem lassen sich so regelmäßig Sonderangebote nutzen.

Richtige Lagerung

Lebensmittel sind kühl, trocken und dunkel zu lagern. Lebensmittel mit längerer Haltbarkeit kommen hinten ins Regal. Natürlich kann man v. a. Fleisch und Fisch, aber auch Gemüse und Obst oder sogar Eier in der Tiefkühltruhe bevorraten. Falls der Strom ausfällt, sind diese Lebensmittel als erstes aufzubrauchen, da sie ohne Kühlung schnell verderben. Gleiches gilt für alles, was zum Zeitpunkt der Katastrophe im Kühlschrank ist.

Regelmäßige Kontrolle

Nicht nur Feuchtigkeit kann Vorräten wie Mehl, Reis und Nudeln zum Verhängnis werden. Schädlingsbefall ist ein besonderes Problem. Manchmal sind die Schädlinge bereits beim Einkauf in den Packungen und können von dort alle Vorräte befallen. Soweit möglich sollte alles luftdicht verpackt werden. In jedem Fall muss regelmäßig, spätestens einmal im Monat, auf Schädlingsbefall kontrolliert werden.

Frische Lebensmittel

Zur strategischen Vorratsplanung kann es auch gehören, gelagerte Lebensmittel nach zu züchten. Das klappt besonders gut bei Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch, Karotten und Sprossen. Wer längerfristig plant, kann natürlich auch im Haus, auf Balkon oder Garten Gemüse wie Tomaten, Gurken, Paprika ziehen oder sich an Pilzen versuchen.

Notfall-Marschgepäck: Der Prepper Rucksack

Im schlimmsten aller Fälle kann man die Zeit nach einer Katastrophe nicht im Haus aussitzen. Damit sind auch die angelegten Vorräte verloren. Häufig muss man das Haus fluchtartig verlassen und kann nicht zurückkehren, etwa bei einem Erdbeben. Eine sog. Bug out Bag oder Go Bag muss alles enthalten, was ein Überleben in freier Natur ermöglicht. Die oben genannte Grundausrüstung für die Versorgung mit Licht, Wärme, Nahrung und Wasser, Medizin und Hygiene sowie Schutz vor Wind und Wetter findet sich am leichtesten im speziellen Prepper Shop.

Wichtig ist neben dem Inhalt des Rucksacks auch der Rucksack selbst. Unter Umständen muss man eine umfangreiche und schwere Ausrüstung über lange Strecken und bei jedem Wetter tragen. Fassungsvermögen von mindestens 60 L plus extra Außenfächer, Schlaufen und Taschen an Schulter- und Bauchgurten, Tragekomfort mit wattierten Schulterriemen und angepasstem Gestell sowie Stabilität (Qualität) und Wasserundurchlässigkeit (Überzug) sind wichtige Dinge, die zu bedenken sind.

Einkaufen im Prepper Shop

Im Prepper Shop finden sich alle Dinge, die v. a. in die Go Bag gehören: Vom Rucksack selbst über spezielle Lebensmittel, verschiedene Wasserfiltersysteme, Leuchtmittel und alles, was man braucht, um ein Feuer zu starten oder eine Notunterkunft zu bauen. Dabei lassen sich die meisten dieser Dinge auch gut für Outdoor-Fans, Survivalkünstler und Bushcraftler verwenden. Ebenso wie ein Grundvorrat an Lebensmitteln ist die Investition in Ausrüstung damit in mehrfacher Hinsicht lohnend, auch wenn es nie zu einer Katastrophe kommen sollte.

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Ist Honig gesund? Deshalb ist Honig ein gutes Krisen-Lebensmittel

Seit 10.000 Jahren nutzen Menschen Honig als Nahrungsmittel. Doch nur wenige wissen: Die goldene Flüssigkeit hat viel mehr zu bieten als ihren unvergleichlichen Geschmack und ist besonders in Krisenzeiten unabdingbar.

1. Honig fördert Ihre Verdauung

Honig, der in Tee gerührt wird, beruhigt die Nerven. Im Tee oder mit Sahne vermischt sorgt er aber auch für Erleichterung, wenn Sie etwas gegessen haben, das Ihnen nicht bekommen ist.

Haben Sie reinen Honig im Küchenschrank stehen oder wurde er möglicherweise gestreckt? Dann wäre er weniger wirksam. Dieses Video verrät es Ihnen:

2. Honig hilft Ihnen beim Abnehmen

Honig hat viele Kalorien. Dennoch kann er das Abnehmen beschleunigen. Studien zeigen: Bei Testpersonen, die jeden Morgen warmes Wasser mit einem Löffel Honig zu sich nahmen, verbrannten die Fettreserven schneller.

3. Honig wirkt als natürliches Antiseptikum

Wenn Sie Honig vor dem Anlegen eines Verbandes auf gereinigte Wunden streichen, verhindert dies Infektionen und fördert den Heilungsprozess.

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Besonders bei Personen mit empfindlicher Haut ist es sinnvoll, Honig einzusetzen. Dabei sind die dunklen Sorten für die Wundbehandlung besser geeignet; sie enthalten mehr antibakterielle Stoffe.

4. Ist Honig gesund? Ihr Immunsystem profitiert

Die Antioxidantien, die im Honig sind, schützen unsere Körperzellen vor schädlichen Einflüssen. Wenn Sie Getränke regelmäßig mit Honig süßen, können diese Stoffe positive Effekte auf Ihr Immunsystem haben.

5. Honig unterstützt Sie bei körperlicher Betätigung

Das ausgewogene Verhältnis von Fruktose und Glukose im Honig stabilisiert Ihren Blutzucker, besonders bei körperlicher Betätigung. Nehmen Sie vor oder nach dem Trainieren Honig zu sich. Das kann dazu beitragen, dass Sie ausdauernder sind – und sich schneller erholen.

6. Honig macht Ihre Haut weicher

Die Haut ist das größte Organ Ihres Körpers, die Sie vor Unreinheiten und Giftstoffen in der Luft und im Wasser schützt. Geben Sie beim Baden deshalb etwas Honig ins Wasser. Er macht Ihre Haut weicher und hilft ihr bei der Regenenation.

7. Honig lindert die Symptome von Erkältungen

Viele Ärzte schätzen die Wirkung von Honig, er kann die Begleiterscheinungen von Erkältungen zu lindern. Mehrere Studien zeigen: Honig hilft bei nächtlichem Husten besser als gängige Medikamente aus der Apotheke.

8. Honig schützt Ihre Knochen

Wissenschaftler haben herausgefunden: Der Tualang-Honig erzielte beim Kampf gegen Knochenschwund deutlich bessere Ergebnisse als Kalzium-Präparate.

Aber Achtung: Für Diabetiker ist Honig wie eine andere Zuckerquelle zu betrachten. Darüber hinaus sind im Honig Bakterien, die für Säuglinge gefährlich werden können. Geben Sie Kindern unter einem Jahr deshalb keinen Honig.

Mein Rat: Kaufen Sie nach Möglichkeit dunkle Sorten und rohen Honig. Im dunklen Honig befinden sich mehr Vitamine, Mineralien, natürliche Antioxidantien und antibakterielle Stoffe. Roher Honig ist besser als pasteurisierter. Denn durch das Erhitzen werden natürliche Enzyme zerstört. Der Rohhonig enthält diese Fermente. Die Enzyme helfen Ihrem Körper, den Honig richtig zu verwerten. Überdies ist dieser Honig für Ihren Magen verträglicher.

Ist Honig gesund? Nun wissen Sie, warum Honig ein so wertvolles Lebensmittel ist. Nutzen Sie eines der ältesten Nahrungsmittel der Menschheit und seine vielen positiven Wirkungen für Ihre Gesundheit und Krisenvorsorge!

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Notruf App: Wie Sie Ihr Smartphone zur »Notrufzentrale» machen

Was machen Sie, wenn Sie in einer Notsituation sind und nur Ihr Handy zur Hand haben? Ich zeige Ihnen, wie Sie aus Ihrem Smartphone eine »Notrufzentrale« machen können.

Sie und Ihre Familie können überall in eine Notsituation geraten. Das gilt auch fernab jeglicher Infrastruktur, mitten in der Wildnis, einer Ihnen völlig fremden Umgebung oder dort, wo Sie niemand versteht.

Aber gerade in einer solchen kritischen Lage entscheidet sich Ihr Wohlerge- hen daran, wie schnell Sie Hilfe herbeirufen können. Das gilt vor allem für einen Unfall, Autopanne, Überfall, Diebstahl oder Naturkatastrophe.

Die meisten von Ihnen werden Ihr Smartphone dabei haben. Aus ihm können Sie mit einem »Erste-Hilfe-Kasten«, eine »Notrufzentrale« machen und zwar mit den richtigen Apps, die ich Ihnen jetzt vorstelle.

Sie können damit Ihr Leben retten! Sie müssen diese lediglich herunterladen:

Mein Notruf

Mit der »Mein Notruf App« lösen Sie registrierter Kunde mit nur einem Knopfdruck einen Alarm aus. Ohne Sprechen zu müssen.

Die eigene, zertizierte 24h-Notrufzentrale sendet Ihnen Hilfe an Ihren lokalisierten Standort. Die App kostete im Jahrespaket 24,99 Euro.

Notruf App: »International SOS«

Damit haben Sie Sofort-Zugriff auf aktuelle medizinische Informationen und Sicherheitsmeldungen für Ihren (Länder-)Standort. Per Alarm werden Sie auch über Streiks am Flughafen informiert.

Das setzt natürlich voraus, dass Sie Mitglied bei »International SOS« sind, um mit Ihrer Mitgliedsnummer die App installieren zu können. »International SOS« hat ein weltweites Netzwerk von Assistance Center und Kliniken mit über 10.000 Mitarbeitern in 70 Ländern.

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Mein Rat: Wenn Sie die Notfalltaste drücken, erhalten Sie einen automatischen Kontakt zu einer Person, die deutsch spricht. Wenn nötig kann diese Sie dann auch sofort mit einem deutschsprachigen Arzt verbinden.

Alles, was die App Ihnen bietet, erfahren Sie in diesem Video:

»Global Help«

Mit der App »Global Help« können Sie ohne Internetverbindung oder funktionierendes Mobilnetz, also »offline«, passende Notrufnummern finden, damit Sie über ein lokales Festnetz Hilfe rufen können.

Jederzeit abrufbar sind 2.000 Notrufnummern aus 198 Ländern in 7 Sprachen für folgende Dienste:

✓ Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste

✓ Giftnotruf

✓ Pannendienste

✓ Sperrnummern für Kreditkarten

✓ Auswärtige Ämter, Botschaften, Konsulate, General-und Honorarkonsulate

✓ Bergrettung

✓ Seenot

✓ Tierrettung

✓ Seelsorge

Die Benutzung kostet keine Roaming-Gebühren!

»Emergency Alert«

Durch »Emergency Alert« werden Sie bei Erdbeben, Fluten und Sicherheitsbedrohungen in drei Stufen alarmiert. Die höchste Stufe ertönt auch dann, wenn Sie Ihr Smartphone auf stumm geschaltet haben.

Mein Tipp: Bevor Ihr Smartphone unterwegs gestohlen wird, sollten Sie sich absichern. Mit der App »Mein iphone suchen« und der Internet-Seite »icloud.com« können Sie Ihr Smartphone von jedem externen Rechner aus orten und sensible, private und firmeninterne Daten löschen.

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Krisenvorsorge: 30 Dinge, die Sie wirklich benötigen

Beiträge, Fachartikel und gar Bücher über die optimale Vorbereitung auf Notfälle und Krisen gibt es viele. Und ja, dieser Beitrag ist einer von Vielen. “Schon wieder so ein Artikel der mir sagt, was ich alles unbedingt brauche?” Nun, nicht einfach irgendein Artikel. Kurz und knapp soll es um 30 Dinge gehen, die Sie zur Krisenvorsorge wirklich benötigen. Womöglich kennen Sie viele der unten aufgeführten Dinge bereits, aber es besteht eine gute Chance, dass Sie an manche dieser Dinge noch nie gedacht haben!

Folgendes Szenario: Wir müssen beispielsweise aufgrund einer Naturkatastrophe in der Natur überleben. Was brauchen wir? Wasserfeste Streichhölzer oder Feuerzeuge, ein Zelt, Schlafsack, Wasser, Nahrung, usw. Das kennen Sie ja alles schon. Aber wie steht es um Windeln für Babys? Und nein, die Rede ist nicht unbedingt vom Wickeln Ihres Nachwuchses. Oder Alufolie. Auch die kann in Krisenzeiten sehr nützlich sein. Haben Sie jemals an ein Kräuterbuch gedacht? Nein? Wozu auch, Sie wollen schließlich im Krisenfall keinen Garten bepflanzen.

Krisenvorsorge:

Checkliste

Nun, alles bisher genannte mit entsprechender Erklärung finden Sie nachfolgend in der Liste der 30 Dinge, die Sie zur Krisenvorsorge wirklich benötigen (alphabetisch geordnet):

  • Alufolie: in jedem Haushalt zu finden. Mit Alufolie lassen sich nicht nur Lebensmittel einwickeln oder Salatschüsseln abdecken. Sie eignet sich auch zur Reparatur von verschiedenen Dingen, als Abdichtung, zur Nahrungszubereitung, um Hitze oder Licht zu reflektieren, uvm. Mit einer entsprechenden Schale lässt sich so sogar ein sog. Solarofen bauen!
  • Babywindeln: selbst dann, wenn Sie keine Kinder haben. Für Eltern mit Kleinkindern sind diese ohnehin wichtig, besser sind hier aber Stoffwindeln. Denn diese sich waschbar und daher wiederverwendbar. Die Wegwerfwindeln sind aber auch nicht unnütz, selbst ohne Kind/-er. Windeln speichern Wasser, das ist Gärtnern schon lange bekannt! Und was Wasser speichert, kann dieses auch wieder abgeben. So können Wegwerfwindeln bspw. als Bewässerung für Pflanzen genommen werden oder auch um Regenwasser aufzufangen.
  • Brennholz: denn a) dauert es in Krisenzeiten zu lange einen Baum zu fällen und b) brennt Frischholz bekanntlich schlecht. Am besten sammeln Sie Holz und lagern es trocken über zumindest einige Monate oder gar Jahre. Und lagern Sie kleine Holzscheite, denn die dicken Scheite zum Brennen zu bekommen ist im Krisenfall schwer.
  • Damenhygieneartikel: ja, das ist wirklich wichtig. Denn für gewisse Dinge gibt es einfach keinen schnellen Ersatz. Nesselstofftücher kommen noch am ehesten in Frage, allerdings sind diese nur schwer zu bekommen in Krisenzeiten.
  • Dosenöffner: und zwar die guten, altbekannten, handbetriebenen Modelle. Dosenöffner können dabei nicht nur Dosen öffnen, sondern auch wunderbar ein Loch in Blech- oder Plastikbehälter machen.
  • Etwas um die Notdurft zu verrichten: in Krisenfällen kann es zum Ausfall der Wasserversorgung kommen. Und eine Camping-Toilette hat nicht jeder. Kalklöcher oder -gruben schaffen hier Abhilfe. Alles was gebraucht wird ist ein Spaten und natürlich Kalk.
  • Etwas um Feuer zu löschen: und bestenfalls nicht das wertvolle Wasser.
  • Fahrräder: ganz ehrlich, Ihr Auto wird nicht ewig fahren. Selbst dann nicht, wenn Sie ein Elektroauto besitzen. Und ein Fahrrad erleichtert das zurücklegen weiterer Strecken doch deutlich (vor allem mit Last!).
  • Gartenwerkzeug: handlich und bestenfalls multifunktionell.
  • Gutes Schuhwerk: am besten Wanderstiefel. Je nach Jahreszeit gefüttert. In Krisenzeiten werden wir wieder zu Nomaden, denn die Ressourcen an einer einzigen Stelle werden nicht ewig halten.
  • Hygieneartikel zur Körperpflege: auch wenn in Krisenzeiten die eigene Hygiene durchaus und zwangsläufig leiden muss, Seife, Duschmittel und Zahnpasta sollten dennoch nicht fehlen. Desinfektionsmittel nicht vergessen!
  • Klebeband: bestenfalls Panzerklebeband. Selbsterklärend und universell einsetzbar.
  • Küchengeräte: und zwar die handbetriebenen Modelle. Kartoffel und Saftpressen, Kornmühlen, etc.
  • Kräuterbuch: ja, das gute Kräuterbuch. Nicht für den Eigenanbau gedacht, aber um zu wissen welche Wildkräuter essbar sind.
  • Licht: zuhause können wir einfach das Licht anschalten. Schweirig in der Natur nach Einbruch der Dunkelheit. Taschenlampen oder Petroleumlampen sind schön und gut, aber benötigen entweder Batterien oder Lampenöl und Dochte. Solarlampen brauchen nichts davon und machen genauso hell!
  • Medizinische Artikel: Outdoor-Kits zur ersten Hilfe hauptsächlich. Steriles Nähzeug nicht vergessen!
  • Müllbeutel: nicht nur zur Aufbewahrung und zum Transport von Gütern, aber auch um Müll zu lagern. In Krisenzeiten sollte Müll keinesfalls offen liegen gelassen werden, da die dadurch entstehenden Hygienepropbleme richtig gefährlich werden können.
  • Nähzeug: ebenfalls selbsterklärend. Sie haben schließlich keinen Kleiderschrank dabei mit sich. Sicherheitsnadeln und gute Scheren zählen hier dazu.
  • Saatgut: Sie wollen zwar keinen Garten eröffnen, aber um Gemüse, Kräuter und Salate anzupflanzen eignet sich gutes Saatgut nun mal am besten. Vor allem falls längere Zeiten ohne Strom- und Wasserversorgung abzusehen sind, ist der Eigenanbau von Nahrung immer noch das beste Mittel um das längerfristige Überleben sicherzustellen.
  • Schädlingsbekämpfungsmittel: nicht nur um die lästigen Insekten loszuwerden, sondern vor allem um wertvolle Vorräte zu schützen. Mausefallen sind ebenfalls empfehlenswert.
  • Schnur und Kordeln: selbsterklärend. Universell einsetzbar und es gibt immer etwas zu befestigen.
  • Streichhölzer und Feuerzeuge: wasserdichte Streichhölzer oder – bestenfalls – Sturmfeuerzeuge plus entsprechendes Feuerzeuggas bzw. -benzin. Um Feuer zu entfachen gibt es natürlich viele Möglichkeiten, aber Streichhölzer und Feuerzeuge nehmen noch immer am wenigsten Platz weg (und wiegen nicht viel).
  • Wasserbehälter: toll einen Wasserfilter zu haben, um sauberes Trinkwasser zu produzieren. Doch wo lagern Sie das Wasser? Wasserdichte Wasserflaschen oder sog. Wassertascheneignen sich hierfür am besten.
  • Wasserfilter: dringend benötigt. Wasser abkochen geht freilich auch, aber bestimmte Bakterien und Verschmutzungen bekommen Sie damit nicht weg. Die meisten professionellen Wasserfiltervernichten dagegen 99,9 Prozent aller Bakterien und befreien das flüssige Gut von Verschmutzungen.
  • Warme Kleidung: in Krisenzeiten zu überleben bedeutet vorwiegend Ressourcenmanagement. Das bedeutet mit wertvollen Ressourcen sparsam umzugehen. Thermo- und Wollkleidung hält warm und kann Feuerholz sparen! Zudem schützt warme Kleidung am besten vor Krankheiten.
  • Werkzeug: und zugehöriges Zubehör wie z.B. Nägel, Schrauben und Winkel. Sie brauchen keinen ganzen Werkzeugkoffer, aber eine Mini-Axt, Schraubendreher, eine Säge (oder ein Taktikmesser) sind schon notwendig. Ein Messer ist ohnehin wichtig, also vergessen Sie keinesfalls den Messerschärfer!
  • Wetterfester Unterschlupf: Tarp oder Zelt, Isomatte, Schlafsack, Wärmedecke.
  • Wichtige Medikamente: dazu gehören natürlich dauerhaft einzunehmende Medikamente, als auch Antibiotika, Entzündungshemmer, Schmerzmittel und Wund- und Heilsalbe. Für Brillenträger ist eine Ersatzbrille anzuraten.

Es ist klar, dass Sie in Krisenzeiten womöglich nicht alle diese Dinge transportieren können oder wollen. Eine gewisse Selektion nach persönlichem Bedarf ist daher normal. Allerdings empfinden wir diese 30 Dinge als durchaus wichtig in Krisenzeiten. Daher sollten Sie bestenfalls noch heute mit dem Beschaffen und lagern dieser Materialien anfangen. Denn nur wer vorbereitet ist wird imstande sein in der Not optimal zu handeln.

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Vorbereitung starten – 6 Tipps

Prepping ist eine der Mainstream-Aktivitäten, mit denen sich Menschen oft beschäftigen. Beim Prepping geht es nicht nur darum, für den Tag zu überleben, sondern einen Plan zu haben, der Sie länger am Leben hält.

Die meisten Leute würden denken, dass man einfach eines Tages aufwacht und mit dem Prepping beginnt. So funktioniert es aber nicht; man muss sich einen Plan ausdenken, um die Dinge richtig zu machen. Wir sehen uns einige der wichtigen Tipps an, die Sie beachten müssen, bevor Sie mit dem Prepping beginnen können. 

Recherchieren Sie mehr über Prepping

Prepping kann nur dann Spaß machen und großartig sein, wenn Sie mehr darüber recherchieren. Sie wollen nicht mit Überraschungen enden, wenn es zu einer realen Situation kommt. Recherchieren kann einfach bedeuten, einen Film zu schauen, Bücher zu lesen oder einige Websites zu besuchen, die über Prepping sprechen.

Das Studieren als Prepper hilft Ihnen, die Dinge in eine klare Perspektive zu setzen und Ihre Grenzen zu kennen. Mit einer einfachen Google-Suche zum Thema Vorsorge sollten Sie Zugang zu verschiedenen Materialien haben, die Ihnen helfen können, mehr über die Vorsorge zu erfahren. Sie sollten leicht in den Genuss des Preppings kommen, wenn Sie wissen, dass Sie alle notwendigen Informationen haben, die es über die Nische gibt. 

Führen Sie Übungen für Ihre Notfallpläne durch

Nun, da Sie einige Nachforschungen angestellt haben und verstehen, worum es beim Prepping geht, müssen Sie sich einen Gesamtplan ausdenken. Dies ist der Notfallplan, den Sie immer dann verwenden würden, wenn die Situation, auf die Sie sich vorbereiten, eintritt. Meistens wird diese Art von Plan mit der Zeit aktualisiert, wenn Sie mehr über die Vorbereitung lernen. Wenn Sie früher mit der Arbeit daran beginnen, sollte das gut sein. 

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Ihre Liste eines Plans könnte mehrere Dinge enthalten, die Sie berücksichtigen müssen, aber Sie können immer ein paar Dinge austauschen, wenn Sie etwas Besseres finden. Nehmen wir an, Sie wollen im Freien Cowboy-Kaffee kochen, aber es gibt sogar eine bessere Lösung. Sie müssen einfach die andere Lösung nehmen. 

Zeit, mit dem Sparen anzufangen 

Beim Prepping geht es darum, wie gut Sie überleben können, wenn Ihnen all Ihre Annehmlichkeiten genommen werden. Nun, Sie könnten sich genauso gut daran gewöhnen, als Teil des Preppings zu sparen. Sie müssen nicht alles Geld, das Sie verdienen, innerhalb eines Monats ausgeben.

Machen Sie sich einen Plan, wie Sie sparen und den Rest langsam und stetig ausgeben. Kaufen Sie nur das Überlebensmaterial, das Sie brauchen und verzichten Sie auf ständige Impulskäufe. In dem Moment, in dem Sie Ihre Rechnungen senken können, sollten Sie genug Geld für Prepping haben. 

Stellen Sie sicher, dass Sie genug Wasser lagern

Wenn die Leute vom Prepping hören, denken sie meistens nur an Lebensmittel. Sie denken auch an Werkzeuge wie Macheten zum Schneiden von Holz, die für die Zubereitung der Nahrung wichtig sind. Was die meisten Leute vergessen, ist Wasser. In der Realität wird Wasser wichtiger sein als Nahrung. Sie müssen sich einen Plan ausdenken, wie Sie sauberes Wasser für sich und Ihre Familie vorhalten. Das bedeutet, dass Sie, selbst wenn die Stromversorgung unterbrochen wird, sicher sein können, dass Sie mehr Wasser haben, um sich zu versorgen. 

Bevorraten Sie mehr nicht verderbliche Lebensmittel

Es ist üblich, dass Leute nur die Lebensmittel kaufen, die sie für den Tag essen würden, und das war’s. Nun, so viel, wie es kein Problem mit, dass, als Prepper Sie besser machen kann. Sie müssen mehr von den nicht verderblichen Lebensmitteln im Haus vorrätig haben. Sie können die getrockneten Hafer, Reis, Milchpulver, und vieles mehr haben. Der beste Teil ist, dass, wenn Sie solche Lebensmittel kaufen, die meiste Zeit sind sie preiswert. 

Sie müssen immer noch sicherstellen, dass Sie die Verfallsdaten auf den verschiedenen Lebensmitteln, die Sie auf Lager haben, überprüfen. Es wäre besser, wenn Sie mehr Lebensmittel auf Lager haben, die nicht innerhalb kurzer Zeit ablaufen. Nehmen Sie diejenigen heraus, die bereits abgelaufen sind, um mehr Platz für nicht verderbliche Lebensmittel zu schaffen. 

Wissen Sie, wohin Sie sich vorbereiten wollen

Vielleicht möchten Sie sich selbst ein paar Dinge über Prepping beibringen, und das ist der Grund, warum Sie einen Ort zum Üben der Prepping-Fähigkeiten suchen würden. Sie müssen den Ort kennen und wissen, was Sie brauchen werden.

Camping ist eine großartige Möglichkeit, die Fertigkeiten auszuprobieren, die Sie im Laufe der Zeit gelernt haben. Stellen Sie sicher, dass Sie das Wesentliche für die Reise haben, wie die Zelte, Lebensmittel, Öfen und vieles mehr. Für diejenigen, die einen tragbaren Generator haben, könnten die Batterieladegeräte für Ihre Geräte sehr nützlich sein.

Fazit 

Wie Sie sehen können, gibt es nichts, worüber Sie sich Sorgen machen müssen, wenn es um Prepping geht. Die einfachen Dinge, die Sie tun, können Sie durch ein Prepping-Ereignis bringen. Dies bedeutet, dass Sie immer bereit sein müssen, einige Zeit außerhalb Ihrer Komfortzone zu genießen und zu sehen, wie alles funktioniert. 

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Zahnpasta selber machen: So stellen Sie Ihre eigene Zahncreme her

Hygiene ist während der Krise noch wichtiger als zuvor, denn Sie müssen aufpassen, nicht krank zu werden. Dies wäre fatal, weil nach dem Zusammenbruch davon auszugehen ist, dass es keine funktionierende Gesundheitsversorgung mehr gibt. Deshalb ist die richtige Krisenvorsorge das A und O.

Natürliche Hausmittel zur Desinfikation und Reinigung haben wir Ihnen bereits vorgestellt. Aber auch die Pflege Ihrer Zähne ist enorm wichtig. Sie sind gerade in schwierigen Zeiten von größter Wichtigkeit. Noch einen Zahnarzttermin nach dem Crash zu bekommen dürfte äußerst schwierig sein. Demnach müssen Sie selbst für gesunde Zähne sorgen.
Doch wie können Sie diese regelmäßig putzen, wenn es keine Zahnpasta mehr gibt?

Richtig – Sie stellen diese einfach selbst her. Und so funktioniert’s:

Um Ihre Zahnpasta selbst herzustellen, brauchen Sie folgende Zutaten:

  • 3 Esslöffel kalt gepresstes Biokokosöl
  • 3 Esslöffel Natron (Hydrogenkarbonat)
  • 1 Teelöffel Schlämmkreide (gibt es in der Apotheke oder online). Fragen Sie nach nicht-technischer Schlämmkreide.
  • 25 Tropfen Bio-Pfef ferminzöl
  • Optional 1/4 Teelöffel Xylit (im Reformhaus, Bioladen oder online). Xylit ist DER Zuckerersatz. Es wird aus Birken- und Buchenrinde gewonnen, hat 40 Prozent weniger Kalorien als Zucker, süßt aber genauso.

Mein Rat: Schaffen Sie sich einen Vorrat dieser Zusatzstoffe an, damit Sie Ihre Zahnpasta auch noch herstellen können, wenn es nichts mehr zu kaufen gibt.

Schritt für Schritt

  • Messen Sie alle Zutaten ab.
  • Erhitzen Sie das Kokosöl, bis es flüssig wird.
  • Nehmen Sie es von der Wärmeplatte und geben Natron, Schlämmkreide und etwa 1/4 Teelöf fel Xylit hinzu.
  • Verrühren Sie die Zutaten mit einer Gabel.
  • Geben Sie dann 25 Tropfen Pfefferminzöl hinzu und rühren Sie erneut um.
  • Füllen Sie die Masse dann in ein leeres und sauberes Schraubglas um.
  • Verschließen Sie es.

Fertig!

Mein Tipp: Achten Sie darauf, nicht zu viel Kokosöl zu nehmen, damit die Zahnpasta weich bleibt. Es dürfen keine Klümpchen entstehen.

Anwendung

Bei Zimmertemperatur ist die selbst hergestellte Zahnpasta von der Konsistenz her etwas weicher als Kokosöl, aber fester als konventionelle Zahncreme. Sie sollte nach Minze mit einer dezenten Kokosnote riechen und ebenso einen frischen Geruch haben, wie gekaufte Zahnpasta.

Mein Rat: Tragen Sie die Zahnpasta mit einem sauberen Löffel oder Stäbchen aus dem Glas auf Ihre Zahnbürste, damit keine Verunreinigungen durch den Bürstenkopf entstehen.

Da die Zahncreme hauptsächlich aus Kokosöl besteht, verflüssigt sich dieses in der warmen Umgebung der Mundhöhle sehr schnell.

Lassen Sie sich nicht davon irritieren, dass die Paste nicht schäumt. Das sagt nichts über ihre Reinigungskraft aus.

Sie werden nach dem Putzen feststellen, dass sich Ihre Zähne sauber anfühlen und ein frischer Minzgeschmack zurückbleibt.

Mein Rat: Sie können Ihre Zahnpasta auch in verschiedene kleinere Schraubgläschen füllen, falls diese für mehrere Leute hergestellt worden ist.

Es gibt zahlreiche verschiedene Möglichkeiten, um die eigene Zahnpasta herzustellen. In folgendem Video präsentiert Ihnen YouTuber Max Green sein Rezept:

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