8. November 2021Beitrag von David

Schwangerschaft im Krisenfall: was sie im Notfall benötigen

Die meisten Berichte über Krisen und Krisenvorsorge vergessen eine der wichtigsten Gruppierungen: Schwangere und Babys kommen praktisch nicht vor. Diese Gruppierungen allerdings benötigen einen besonderen Schutz. Wir haben wichtige Punkte für die Schwangerschaft im Krisenfall aufgelistet.

Schwangerschaft im Krisenfall: Vorbereitung auf die Geburt

Niemand weiß, wie lange eine Katastrophe andauert und wie lange Du in einer Sondersituation leben musst. Deshalb ist es wichtig, auf eine Geburt vorbereitetet zu sein. Dies solltest Du in einem Notfallset vorbereiten.

  • Der wichtigste Punkt: Du musst stets erreichbar sein. Deshalb sollte das Smartphone immer mit Strom versorgt sein. In diesem Fall solltest Du mehr externe Ladung mitnehmen als sonst.
  • Du solltest wenn möglich saubere Laken dabei haben und für den Boden einen einfachen Duschvorhang. Der schützt am besten vor Wasser!
  • Ganz wichtig: Dein Medizinkoffern sollte Latex- oder andere Plastikhandschuhe enthalten. Zudem benötigst Du Desinfektionsmittel, um die Hygiene zu gewährleisten.
  • Du benötigst für diesen Fall Handtücher – Babys müssen der Wärme wegen am besten sogar in weiche Handtücher gewickelt werden müssen.
  • Schere und Schnürsenkel: Wenn Du die Nabelschnur durchtrennen musst oder durchtrennen lassen musst, benötigst Du saubere, desinfizierte Schere(n) und Schnürsenkel. Dafür solltest Du das Material lange in heißem Wasser kochen und am besten auch mit Alkohol reinigen. Dann werden die Schnürsenkel um die Nabelschnur gebunden, jeweils mit einigen cm Entfernung zu Mutter und Baby. Die Nabelschnur wird in der Mitte durchtrennt.
  • Du benötigst für die  Plazenta einen oder mehrere große Müllsäcke.
  • Schließlich wird für Mutter wie auch Baby mehr Wäsche benötigt, als Du sonst vorsehen würdest. Du solltest vor allem an eine kleine Mütze denken und an eine Babydecke, die Wärme verschafft.
  • Selbstredend müssen auch Schmerzmittel mit an Bord sein sowie zusätzliche Wäsche für die Mutter.
  • Zudem solltest Du Nahrung für den Fall dabei haben, dass das Baby nicht gestillt werden kann.

Wichtig beim Packen dieses Notfallsets: Im Zweifel wirst Du keine Zeit mehr haben. Diese Dinge sollten also Wochen vor dem möglichen Bedarf bereitstehen – und zwar griffbereit.

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