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27. Dezember 2021Beitrag von David

So erstellst Du einen Katastrophenplan

„Was nicht geplant wird, wird nicht gemacht“ – so lautet ein alter Management-Spruch. Tatsächlich stimmt dies mit hoher Sicherheit vor allem für jene Fälle, in denen Du keine Zeit hast. In einer Katastrophen-Situation wird es entsprechend sein. Deshalb solltest Du für verschiedene Szenarien einen Katastrophenplan erstellen.

Katastrophenplan erstellen: Die Checkliste

Diese Pläne kannst Du in verschiedensten Formaten entwickeln. Wir schlagen zumindest eine Basic-Version vor. So sollte für jede wichtige Situation, etwa ein Erdbeben, ein großflächiger Energieausfall ec.) ein eigener Plan erstellt werden. Der wiederum benötigt folgende Kolumnen:

  • Der Titel sollte klar für sich sprechen und die Situation sowie die Betroffenen bezeichnen.
  • Zahlreiche Katastrophen werden auch vom Staat als solche gekennzeichnet – per Sirenensignalen. Falls Du die Signale kennst (ansonsten im Internet suchen), bezeichne sie an dieser Stelle. Je schneller eine Katastrophe identifiziert ist, desto besser ist es.
  • Die dritte Kolumnen sind Telefonnummern und E-Mail-Adressen. Die Telefonnummern sollten nicht nur die Notfall-Adressen enthalten (wie in zahlreichen Plänen aufgeführt), sondern auch sonstige Ansprechpartner, etwa eine Organisationsleitung, die örtlichen Redaktionen etc. Der Anwender kann am Ende entscheiden, was im speziellen Fall nötig ist. Die E-Mail-Adressen sind wichtig, um auch Rundschreiben sehr schnell versenden zu können.
  • Die nächste Kolumne sind die bedeutendsten Adressdaten. Dies sind Mitarbeiter, Verwandte, Bekannte, Organisationsmitglieder etc. Hier findet sich die Chance, Informationen über ein weites Netz schnell zu verbreiten.
  • Darunter werden die Maßnahmen an verschiedenen Orten beschrieben. Wer sich in Büros aufhält, muss im Katastrophenfall „Feueralarm“ wissen, was wo zu tun ist – bzw. wohin er oder sie laufen muss. Wer im Keller ist, benötigt im Katastrophenfall „Erdbeben“ vielleicht eine Beschreibung zum vorgesehenen Katastrophenraum etc.
  • Zudem gibt es mögliche Sonderhinweise wie Geheimcodes. Wer etwa eine Sonderreaktion auslösen möchte oder darf, benötigt ggf. einen Code, mit dem dieser ausgelöst wird. Im Katastrophenfall „Überfall“ etwa könnte ein Code wie „Guten Tag“ beim Anruf in der Organisationsleitung bedeuten, dass etwas nicht stimmt.
  • Dazu sollte jeder Katastrophenplan ein freies Feld enthalten, auf dem allgemeine Notizen festgehalten werden. Ggf. kann ein solches freies Feld auch Hinweise in anderer Sprache enthalten.

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