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27. Juli 2021Beitrag von Steve

So orientierst Du Dich ohne Hilfe

Es wird immer Situationen geben können, in denen Du keinen Kompass oder kein Smartphone mehr zur Verfügung hast. Kennst Du Dich in der Gegend nicht aus, beispielsweise im Wald, benötigst Du dennoch Orientierung. Dafür haben wir einige Hinweise zusammengefasst.

Orientierung will gelernt sein

Der wichtigste Punkt in einer solchen Situation sind Deine persönlichen Sinne. Sie geben Dir die beste Orientierung. Sehen, hören, schmecken, riechen, fühlen – all diese Dinge müssen für diese Situation geschärft sein. Deshalb trainiere Deine Sinne.

  • Du solltest stets in der Lage sein, optische oder akustische Signale wahrzunehmen und wiederzugeben – dies kannst Du beispielsweise mit einem kleinen Block trainieren. Hörst Du in der Ferne Tiere? Hörst Du nahende oder aufsteigende Flugzeuge? Riechst Du besondere Düfte, die Dir etwas über den Ort verraten?

    Konzentriere Dich auf sogenannte Fixpunkte – die höchsten Berge in der Gegend, Türme, Kirchtürme, möglicherweise auch besonders markante Häuser. Kartographiere diese Erlebnisse. Ertaste zudem den Boden. Stehst Du auf hartem Asphalt? Auf weichem Boden, auf ausgetrocknetem Boden? All diese Sinneseindrücke benötigst Du möglichst differenziert, wenn Du in der Wildnis – auch bei Dunkelheit – umherläufst.

  • Für den Ernstfall musst Du zunächst jeweils genau bestimmen, wo Du selbst aktuell bist. Dafür benötigst Du alle Umgebungsinformationen wie die oben genannten Fixpunkte. So findest Du einfacher zurück. Notiere Dir so viele Fixpunkte wie eben möglich.
  • Wohin willst Du? Du kannst auch hier Fixpunkte nutzen – dies sind Berge, Türme, sehr hohe Bäume – sowie akustische Fixpunkte wie Wassergeräusche.
    • Wenn Du Dich dann aufmachst, um Ziele zu erreichen, orientiere Dich einzig an echten Fixpunkten – nicht an einzelnen Büschen, Bäumen oder Weggabelungen, die Du später nie wieder siehst (diese kannst Du Dir außerdem merken oder besser noch kennzeichnen). Diese Fixpunkte müssen weithin sichtbar sein.
  • Blicke immer wieder zurück, um genau diese Fixpunkte im Auge zu behalten. Im Zweifel musst Du, wenn Du das avisierte Ziel nicht findest, zum Ausgangspunkt zurückkehren.
  • Diese Fixpunkte und „Landmarken“ solltest Du auf einer Karte notieren – d. h. auf einem Blatt Papier und den Weg abschätzen, den Du gegangen bist. Auf der Karte sollte zu sehen sein, in welcher Richtung sich die Perspektive zu diesen immer gleichen Landmarken verändert.
  • Orientiere Dich zusätzlich an den Himmelsrichtungen: Halte Deine Uhr mit dem aktuellen Stundenanzeiger direkt auf die Sonne. Den Winkel zwischen diesem Stundenzeiger und der „12“ auf Deiner Uhr teilst Du zur Hälfte auf. Genau in dieser Richtung liegt der Süden.

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