17. September 2021Beitrag von Paul Junker

So verwendest Du Zucker vielfach

Zucker ist in heutigen Zeiten kaum mehr als knappes Gut zu bezeichnen. Haushaltszucker kostet im Vergleich zu zahlreichen anderen Nahrungsmitteln auch kaum noch Geld. Dementsprechend bietet es sich als Prepper an, über andere Verwendungsmöglichkeiten nachzudenken.

Zucker: Ideal als Feuerbooster

Zucker kannst Du auch verwenden, um es in der Wildnis einzusetzen. Eine der weniger bekannten Funktionen: Zucker kannst Du verwenden, um damit ein Feuer zu entzünden.

  • Du musst den Zucker einfach nur mit Wasser und Kaliumpermanganat mischen. Diese Mischung kannst Du mit einem Funken in Kontakt bringen – und schon wird das Feuer sich entzünden. Vorsicht: Es könnte eine größere Flamme geben.
  • Weniger bekannt ist der Einsatz von Zucker als Wundheilungsmöglichkeit. Zucker wird schon seit vielen Jahrhunderten als Mittel benutzt, um Wunden zu heilen. Zunächst kannst Du mit Zucker Wunden reinigen – offene Wunden werden einfach mit Zucker bestreut und ein wenig abgerieben. Zucker, den Du auf Wunden gibst, sollte auch bei der Wundheilung helfen, in dem diese sich beschleunigt. Achtung: Bevor Du Zucker auf Deine Wunde gibst, solltest Du diese auf jeden Fall mit Wasser auswaschen und dann mit sauberem Stoff gründlich reinigen.
  • Wenn Du Zucker auf Deine Wunde gegeben hast, warte eine Stunde oder etwas länger ab. Erst dann solltest Du den Zucker von Deiner Wunde abwaschen. Wenn die Wunde auf diese Weise gereinigt worden ist, musst Du sie zwingend verbinden. Dafür benötigst Du im Idealfall einen Verband oder eine Mullbinde. Hast Du diese Hilfsmittel nicht zur Verfügung, verwende stattdessen ein Handtuch oder ein T-Shirt – diese sollten allerdings sauber sein.
  • Dann warte weitere 24 Stunde ab und prüfe, ob die Wunde schon etwas Schorf ausbildet. Sie sollte zumindest nicht eitern. Zucker unterbindet – jedenfalls bei richtiger Anwendung – die Entzündung der Wunde.

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