Liebe Leser, 

im vergangenen Jahr gab es ja einige großflächige Stromausfälle. Der ein oder andere erinnert sich da vielleicht noch an den Vorfall in Südamerika, wo länderübergreifend der Strom ausfiel. Aber auch in Europa, genauer gesagt in Großbritannien, gab es ja im August 2019 einen großflächigen Blackout. Wir haben ja an der Stelle ausführlich darüber berichtet. Stromausfall Folgen: Heute geht es darum, was für Konsequenzen das Fehlen von Strom für den Staat hat.

Stromausfall Folgen: Deutscher Energiekonzern muß zahlen 

Damals kam es sogar zu einem Blackout in einem Krankenhaus. Ferner waren Millionen Haushalte ohne Strom und der Schienenverkehr mußte großflächig eingestellt werden. Wenige Monate kam nun heraus, dass offensichtlich ein Blitzeinschlag Ursache für den Blackout war. Dieser ereignete sich neben einem Gaskraftwerk einer Tochterfirma des deutschen RWE-Konzerns und schnitt den Berichten zufolge auch einen Windpark vom Stromnetz ab.

Anfang 2020 wurde nun bekannt, dass RWE sich gegenüber der britischen Aufsichtsbehörde Ofgem bereit erklärte, sage und schreibe 4,5 Millionen britische Pfund (knapp 5,3 Millionen Euro) zu zahlen. Der Windparkbetreiber Hornsea One erklärte sich der Behörde ebenfalls zu einer Zahlung in gleicher Höhe, sprich knapp 5,3 Millionen Euro, bereit. Die sieben Millionen Pfund sollen nun in einen Entschädigungsfonds eingezahlt werden, welchen die britische Energieaufsicht verwaltet. 

Stromausfall Folgen
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Das Nachrichtenmagazin Spiegel zitierte in dem Kontext den Leiter der Aufsichtsbehörde, Mr Brearley. Der Herr merkte an, dass Verbraucher und Unternehmendarauf angewiesen seien, dass Erzeuger und Netzwerkbetreiber eine sichere und stabile Energieversorgung zur Verfügung stellen. Der Stromausfall am 9. August habe gezeigt, wie viel Störung verursacht werde, wenn dies nicht gelinge. Deswegen sei es richtig, dass die Energiekonzerne zahlten. 

Wie auch immer, in der Neujahrsnacht 2020 kam es auch in deutschen Landen zu einem durchaus beachtlichen Stromausfall. Dabei war sogar ein Klinikum betroffen. Darüber berichteten wir hier. Und nur wenige Tage später erwischte es einen großen Freizeitpark. Mehr dazu später.

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