Liebe Leserin, lieber Leser,
heute ist es also soweit. Es ist hier bei uns in Deutschland wie am Vatertag 2019 in Argentinien und
Uruguay urplötzlich der Strom ausgefallen. In unseren Wohnungen sind die Lichter ausgegangen. Es ist
ein windstiller, regnerischer Tag und die Netzbetreiber schafften es nicht mehr, den Blackout mittels
Noteingriffen zu verhindern. Sie kamen die berühmte Sekunde zu spät. Der Blackout-Fall ist also
eingetreten. Leider. Aber selbst das ist kein Grund zur Panik, schließlich sind wir ja in jeglicher Hinsicht
bestens vorbereitet. Wir haben ja am gestrigen Tag – das lesen Sie hier – auf die einzelnen Maßnahmen,
die jeder schon vor dem Tag X getroffen haben sollte, hingewiesen.

Was ist nun zu tun?

Wir sind ja bestens aufgestellt und nehmen am Tag X sofort unsere Checkliste, die wir uns ausgedruckt
und in unsere Notfallschublade gelegt haben zur Hand:

https://stromausfall.de/tipps#beistromausfall

Wir arbeiten diese dann Punkt für Punkt ab und schalten alsbald unser strom-netzunabhängiges Radio ein.
Es ist eminent wichtig, zeitnah über die Lage informiert zu werden. Das Smartphone wird wohl leider
kaum nutzbar sein, zumal nur die wenigsten Sendemasten der Telefonnetze über eine
Notstromversorgung verfügen.

Wir schalten dann manuell alle Elektrogeräte aus; insbesondere achten wir auf die Geräte, die vorher
eingeschaltet waren und bei wiederhergestellter Stromversorgung Hitze entwickeln können (zum Beispiel
Ofen, Herd oder Bügeleisen).

Ferner sollten Kühlschränke und Tiefkühlfächer möglichst lange geschlossen bleiben. Solange die Türen
zu sind, bleiben diese Geräte aufgrund ihrer Isolierung noch länger kalt.

So verhalten Sie sich nach einem Stromausfall

Wenn dann – wann auch immer – der Strom wieder da ist, ist die Freude, ja Erleichterung groß. Dennoch
sollte man auch jetzt noch an einige Dinge denken. Die Checkliste dafür haben wir auch schon in der
Schublade liegen:

https://stromausfall.de/tipps#nachstromausfall

Last but not least ist zu sagen, dass wir uns wohl oder übel an Stromausfälle werden gewöhnen müssen.
Wir haben bisher großes Glück gehabt, dass die Netzbetreiber den Blackout immer gerade noch
verhindern konnten. Die Wahrscheinlichkeit ist aber groß, dass das eines nicht allzu fernen Tages nicht
mehr gelingt. Die Risiken– siehe auch Teil 3 unserer Serie – sind jedenfalls enorm und nicht zu
unterschätzen. Das Gute ist, dass wir bestmöglich informiert und vorbereitet (siehe Teil 4 unserer Serie)
in den Blackout Tag X gehen können.

Wir können zwar den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen. Ja, wir sollten die Segel so setzen,
dass uns auch ein längerer Stromausfall nicht wirklich überraschend trifft und schadet.

Kommentar verfassen