Liebe Leser, 

wir haben ja unlängst – siehe hier – berichtet, dass mittlerweile in Österreich die Verantwortlichen in den Kommunen in Sachen Stromausfall „hellwach“ sind. Immerhin. Anscheinend wachen nun auch in deutschen Landen zumindest einige auf und beschäftigen sich mit dem Thema Stromausfall Vorbereitung. Das ist schon mal was. Vielleicht hat hierzu auch unsere Beharrlichkeit beigetragen. 

Stromausfall Vorbereitung: In Frankfurt wird diskutiert

Fakt ist, dass jüngst im Rahmen der 716. Sitzung der Frankfurter Medizinischen Gesellschaft Vertreter der städtischen Institutionen zumindest offen darüber diskutierten, inwiefern Frankfurt am Main auf eine große Katastrophe wie einen großflächigen, längeren Stromausfall vorbereitet sei. Die Frankfurter Medizinische Gesellschaft hielt in dem Kontext eine öffentliche Vortragsreihe zum Umgang mit Krisensituationen ab. Experten aus dem Bereich Polizei und Feuerwehr erläuterten dabei die Perspektive der Notfall- und Rettungskräfte. Es ging dabei auch um die Koordination der medizinischen Versorgung und Gefahrenabwehr im Krisenfall. Darüber hinaus wurde über Strategeien zur Aufrechterhaltung der Kommunikation diskutiert. Kurzum, die Verantwortlichen in Frankfurt haben sich sehr, sehr intensiv mit der Thematik befasst. 

Stromausfall Vorbereitung
photo credit: unsplash.com

Ein Wandel steht uns bevor

Großflächiger Stromausfall größere Bedrohung als Krieg Höchst interessant waren die Ausführungen vom Frankfurer Polizeidirektor. Herr Bereswill sprach in diesem Zusammenhang von einem Gesellschaftswandel und verwies darauf, dass die Bedrohung durch einen großflächigen Stromausfall im Herzen Europas heutzutage die eines Krieges übersteige. Der Frankfurter Branddirektor, Herr Frank, erläuterte, dass aus Sicht der Feuerwehr ein solches Szenario dem Worst-Case entsprechen würde. Konkret fomuliert bedeute das für Frankfurt, dass die Behörden nur für 72 Stunden eine weitläufige Notstromversorgung, eine geregelte Kommunikation und die Aufrechterhaltung der Infrastruktur gewährleisten können. Frankfurts Krankenhäuser können im Krisenfall für 24 Stunden ohne Hilfe auskommen. Im Anschluß daran müsste die Feuerwehr für Unterstützung sorgen. 

Letzten Endes kommen wir wieder einmal nicht drum herum, auf die Verantwortung eines jeden Einzelnen hinzuweisen. Jeder Einzelne sollte sich auf den Ernstfall einstellen. Was dazu konkret benötigt wird, finden Sie hier. Stromausfall Vorbereitung: Nutzen Sie die Zeit!

Kommentar verfassen