Liebe Leser, 

schon seit langem beschäftigen wir uns ja sehr, sehr intensiv mit dem Thema „Stromausfall“ und Strombedarf. Oftmals kommen wir uns ja wie der einsame Rufer in der Wüste vor. Offensichtlich stehen wir aber nicht allein da. Jüngst wagte sich sogar massenmedial der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Herr Kempf, mit einer ernsten Warnung aus der Deckung. 

Strombedarf: Industrieboss warnt wie noch nie 

Herr Kempf kritisierte in dem Kontex allen voran den schleppen Ausbau der deutschen Infrastruktur und warnte vor gravierenden Folgen der Malaise. Um die Energiewende zu schaffen müssten in deutschen Landen sage und schreibe 7.700 Kilometer neue Übertragungsleitungen gebaut werden. Es seien aber laut Herrn Kempf gerade einmal1.100 km davon gebaut. Sensationell in dem Kontext ist, dass Herr Kempf eine wahrlich ernste Sorge preisgab. Er habe große Sorge, dass man dann nicht in der Lage sei, den Strombedarf sicher zu decken. 

Liebe Leser, das sollten wir uns auf der Zunge zergehen lassen, der Kapitän der Deutschen Industrie äußert öffentlich die Sorge, dass es in deutschen Landen nicht mehr möglich sei, den Strombedarf sicher zu decken. Das ist wahrlich außergewöhnlich. 

Strombedarf
photo credit: unsplash.com

Herr Kempf merkte in dem Kontext weiter an, dass Deutschland ja nicht nur aus der Atomkraft, sondern auch aus der Kohle aussteigen würde. Und dann kommt seine Warnung und Forderung: 

In Deutschland drohen Kempf zufolge ohne ausreichende Netzkapazitäten zu Spitzenlastzeiten Blackouts. 

Wer also am Ende des Tages Stromausfälle verhindern wolle, müsse Kraftwerke, die eigentlich abgeschaltet werden sollten, länger laufen lassen. 

Was bedeutet das für uns?

Unter dem Strich bleibt festzuhalten, dass wir alle die Warnung leider sehr, sehr ernst nehmen sollten. Schließlich kommt sie nicht von einem „esoterisch angehauchten Querdenker“, sondern vom Boss der Deutschen Industrie höchstpersönlich. 

Also, nutzen wir die Zeit und bereiten uns bestmöglich auf den Fall der Fälle vor. Wenn etwas alternativlos in diesen unruhigen, ja wirren Zeiten ist, dann das. 

Apropos Warnung, jüngst haben wir auch per Zufall eine Warnung über mögliche weitere Engpässe erhalten. Die Warnung ging massenmedial unter. Mit diesen drohenden Engpässen beschäftigen wir uns aber am morgigen Tage. Verprochen.

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