Liebe Leser, 

heute geht es ja – wie vorgestern versprochen – um den Bau von einem Survival Wasserfilter für den Ernstfall. Sicherlich, es geht hier nicht um ein komplexes Umkehrosmosegerät. Dennoch kann es im Fall des Falles sehr nützlich sein, wenn man Bescheid weiß, wie man einen „einfachen“ Wasserfilter bastelt. 

Wie bastelt man den Filter? 

Zunächst konzentrieren wir uns auf die leere, möglichst große Plastikflasche. Sicherlich sind Glasflaschen da möglicherweise besser geeignet; aber nicht immer ist es möglich, einen guten Glasschneider zur Hand zu haben. 

Wie auch immer, wir nehmen also die große Flasche und schneiden dieser mit unserem Messer den Flaschenboden ab. Den Boden behalten wir, da er uns ja später als Auffangbehältern für das filtrierte Wasser von Nutzen sein könnte. 

Im Anschluß brauchen wir ein zweites Mal das Messer, um in den Deckel der Flasche ein kleines Loch zu schneiden. Später wird ja das gefilterte Wasser durch dieses Loch laufen. 

Jetzt kommt der erste Stofffetzten zum Einsatz. Am besten ist hier wohl ein Stück aus einem Spültuch geeignet. Stopfen Sie diesen Fetzen dann in den Flaschenhals. 

survival wasserfilter
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Survival Wasserfilter aus Kohle, Stoff und Sand

Nachdem sie das geschafft haben, kommt jetzt die Holzkohle bzw. Grillkohle zum Einsatz. Versuchen Sie, die Kohle dabei zuerst möglichst klein zu machen (mit dem Griffende des Messer oder einem herumliegenden Stock). Die pulvrige Kohle wird dann in die Flasche auf den Fetzen geschüttet. 

Auf die Kohle wird dann der zweite Stofffetzen gelegt. Danach kommt dann der Sand ins Spiel. Achten Sie darauf, dass das Volumen des Sandes in etwa so groß ist wie das Kohle-Volumen! 

Nun wird der dritte und letzte Stofffetzen auf die Sandschicht gelegt. Darauf kommen dann die Kieselsteine, die vom Volumen ja ähnlich groß wie der Sand und die Kohle sein sollten. 

Survival Wasserfilter: Alle Schritte Sehen Sie in diesem Video:

Damit wäre der Wasserfilter dann „fertig“. Mit Blick auf die Durchlaufgeschwindigkeit sei kurz angemerkt, dass da grundsätzlich ein Wert von ca. einem Tropfen Wasser pro Sekunde angestrebt werden sollte. Das können Sie mit Hilfe des Messers beim Loch individuell „regulieren“. 

So, das wäre es. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Filterbau!

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