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Neue Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz – Erdbeben im Fokus

Die Risiken, ja Gefahren bleiben ja trotz Corona bestehen. Und wir sollten nicht müde werden, äußerst sensibel auf die diversen Risikoherde zu schauen.

Risikoanalyse

Der Staat, besser gesagt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), beschäftigt sich damit auch weiter sehr intensiv. Die Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz auf Bundesebene dient der vorsorglichen Beschäftigung mit möglichen bundesrelevanten Gefahren und den zu erwartenden Auswirkungen auf die Bevölkerung, ihre Lebensgrundlagen und die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Deutschland. Die Ergebnisse der Risikoanalysen dienen als Informations- und Entscheidungsgrundlagen für eine risiko- und bedarfsorientierte Vorsorge- und Abwehrplanung im Zivil- und Katastrophenschutz.

Erdbeben im Fokus

Die aktuelle Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz befasst sich mit den Auswirkungen eines schweren Erdbebens in der Niederrheinischen Bucht. Für die Erarbeitung der Analyse war eine durch das BBK koordinierte Arbeitsgruppe „Erdbeben“ beauftragt. Diese setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern von Fachbehörden des Bundes, Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft und Wirtschaft, sowie Vertreterinnen und Vertretern aus dem Land Nordrhein-Westfalen zusammen.

Die Ergebnisse der Analyse wurden in einem Bericht zusammengefasst und zur Unterrichtung dem Deutschen Bundestag vorgelegt. Die Veröffentlichung dieses Berichtes steht in Kürze an und kann auf den Seiten des Deutschen Bundestages oder auf der Website des BBK abgerufen werden. Wir werden darüber berichten.

Waldhammer-Tipp des Tages:

Nur am Rande sei erwähnt, welche Risikoanalysen vom BBK seit 2012 durchgeführt wurden:

  • Extremes Schmelzhochwasser aus den Mittelgebirgen (2012),
  • Pandemie durch Virus Modi-SARS (2012),
  • Wintersturm (2013),
  • Sturmflut (2014),
  • Freisetzung radioaktiver Stoffe aus einem Kernkraftwerk (2015),
  • Freisetzung chemischer Stoffe (2016),
  • Zusammenfassung bisheriger Risikoanalysen (2017)
  • Dürre (2018).

Es bedarf insofern wohl keines zusätzlichen Kommentars, oder?

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Kennen Sie das Magazin „Bevölkerungsschutz?“

Liebe Leser,neulich sind wir zufällig auf ein hoch interessantes Magazin gestoßen. Hand aufs Herz – Kennen Sie das Magazin „Bevölkerungsschutz?“

Zugegeben, wir haben das Magazin vorher auch noch nicht gekannt. Wie auch immer, das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) gibt das Magazin Bevölkerungsschutz heraus.

Diese Fachzeitschrift verfolgt aufmerksam das Geschehen auf dem Gebiet des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes und berichtet darüber. Weiterhin ist es ein Diskussionsforum für alle darin beteiligten Stellen und Organisationen.

Bevölkerungsschutz erscheint vierteljährlich, und zwar im Februar, Mai, August und November. Die Auflage liegt bei 30.000 Exemplaren.

Sehr positiv ist, dass das Magazin kostenfrei geliefert wird.

Es ist im Abonnement oder als Einzelexemplar erhältlich.

Waldhammer-Tipp des Tages:

Möchten Sie die einzelnen Hefte abonnieren, können Sie den Wunsch gern an folgende e-mail richten:

redaktion@bbk.bund.de

Das Schwerpunkthema der aktuellen Ausgabe ist Selbstschutz und Selbsthilfe.

Zweifelsohne, in der Corona-Krise zeigt sich, dass wir diese Kompetenzen durchaus besitzen beziehungsweise aus der Not geboren rasch erlernt haben. Die lokalen Strukturen, die sich entwickelt haben, zeigen: wir gehen für die sogenannten Risikopatienten einkaufen, Nachbarschaftshilfen bis hin zu ganzen Nachbarschaftsnetzwerken sind entstanden und unterstützen einander. Auf diesen Fähigkeiten der Eigenvorsorge und Nachbarschaftshilfe und der erworbenen Kompetenzen sollte für die Zukunft aufgebaut werden. Es werden neue Katastrophen und Krisen kommen – bekannte und unbekannte.

In der aktuellen Ausgabe von „Bevölkerungsschutz“ schreiben Expertinnen und Experten über verschiedene Facetten von Katastrophenvorsorge, Risikomanagement, Selbstschutz und Selbsthilfe auch mit Blick auf die durch das Coronavirus verursachte Krise. Sie geben Praxisbeispiele, berichten von Erfahrungen aus der Vergangenheit und blicken in die Zukunft.

Last but not least, das aktuelle Magazin finden Sie hier:

Viel Spaß bei der Lektüre!

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