KategorienBlog

Österreichs Kanzler antwortet auf Blackout-Anfrage – Teil 1

Auch in unserem Nachbarland, in Österreich, dominiert die Corona-Pandemie nach wie vor das Geschehen. Im Alpenland sind die Corona-Einschränkungen ja noch heftiger als in deutschen Landen.

Blackout-Anfrage

Und kurz vor der zweiten Lockdown-Welle war es der Abgeordnete Laimer von der SPÖ, der Ende September diesen Jahres dem Bundeskanzler der Republik, Herrn Kurz, einen langen Fragekatalog zukommen ließ. Die Thematik war brisant wie heikel zugleich. Es verwundert daher nicht, dass diese Anfrage massenmedial nicht wirklich auf dem Radar war. Egal. Wir hatten ja – siehe hier – über die Anfrage berichtet. Kurzum, der Herr Bundeskanzler hatte bzgl. der Anfrage (3572/J) vom 25.09.2020 (XXVII. GP) exakt zwei Monate Zeit, den umfragreichen Katalog an Fragen zu beantworten.

Antwort kurz vor Torschluss

Höchst interessant, ja beachtlich ist auch, dass die Parlamentarier, genauer gesagt das Parlament vom Bundeskanzleramt auch Antwort erhielt. Und zwar am 25.11.2020; exakt um 22.47 Uhr ging beim Parlament in Wien die Antwort ein.

 

Waldhammer-Tipp des Tages:

 

Herr Laimer und seine Kollegen von der SPÖ machten sich ja große Gedanken zum Thema der statlichen Vorsorgemaßnahmen mit Blick auf den Blackout. Es war ja ein richtig großer Fragenkatalog mit insgesamt 30 Fragen. Einige interessante Fragen haben wir hier für Sie aufgeführt:

„Über welche Kanäle oder Strukturen kann die Bevölkerung beim Ausfall der Telekommunikationsversorgung Notrufe absetzen und Hilfe holen?

Wer und über welche Kanäle wird die Bevölkerung und Unternehmen über den Eintritt eines Blackouts informieren? Wie rasch wird das erfolgen?

Wie wird die Treibstoffversorgung für wichtige Einrichtungen und für die Einsatzorganisationen aufrechterhalten?

Welche Aufgaben wird das Österreichische Bundesheer im Fall eines Blackouts konkret übernehmen (können)?

Wer wird im Fall eines Blackouts die Öffentlichkeit informieren? Über welche Kanäle und wie rasch?“

Das waren einige der Fragen. Wie die Antwort von Herrn Kurz darauf ausfiel werden wir uns morgen ansehen!

KategorienBlog

Wann droht der Blackout?

Momentan dreht sich ja alles in deutschen Landen um das Thema Corona. Da fallen viele andere enorm wichtige Themen unter den Rost. Für die meisten ist der Klimawandel ja ohnehin wichtiger als Corona. Für uns ist und bleibt das Thema „Blackout“ eines der völlig unterschätzten Top-Themen unserer Zeit.

Wann kommt der Blackout?

Es stellt sich also die Frage, wann wir konkret mit deinem Blackout rechnen dürfen. Nahezu sicher ist, dass das in den kommenden fünf Jahren der Fall sein wird. Das meint zumindest der Top-Experte aus Österreich, Herr Herbert Saurugg.

Stromengpass in Frankreich möglich

Sehr, sehr spannend ist da auch, dass was die Nachrichtenagentur Reuters mit Blick auf die Lage in Frankreich berichtet. Frankreich wird Reuters zufolge sehr wachsam bleiben müssen, um den Strombedarf während des Winters zu decken; insbesondere im Falle eines Kälteeinbruchs seien Engpässe möglich. So jedenfalls die Aussage des Stromnetzbetreibers RTE.

Vorbereitung auf Blackout

Das Land könnte insbesondere im Januar und Februar mit enormen Versorgungsdefiziten konfrontiert werden. Und zwar besonders dann, wenn es kälter als sonst werden sollten. Konkret geht es darum, dass die Temperaturen an mehreren aufeinander folgenden Tagen zwischen zwei Grad Celsius und sieben Grad Celsius unter den saisonalen Durchschnitt fallen. So war zumindest die Aussage von RTE.

Ende Februar 2021 würden 13 Reaktoren – mit einer Leistungskapazität von etwa zehn Gigawatt – für Wartungsarbeiten abgeschaltet. Diese Arbeiten seien aufgrund der Corona-Krise verschoben worden. Konkret heißt da, dass es dann sehr, sehr eng werden könnte, wenn es gleichzeitig außergewöhnlich kalt wird.

Waldhammer-Tipp des Tages:

Wie würde man reagieren?

Sehr, sehr interessant ist da auch, wie die Verantwortlichen in dem Fall vorgehen würden. Reuters berichtete, dass Im Falle einer Knappheit der Netzbetreiber RTE entweder die Lieferung an Industrien, die große Mengen Strom verbrauchen, einstellen oder die Spannung im Verteilungsnetz senken werde.

Als letztes Mittel werde das Unternehmen vorübergehende, vorhersehbare, örtlich begrenzte und rotierende Stromausfälle organisieren. Ob das gut geht und keine Auswirkungen auf Deutschland hat?

Wir wollen das wahrlich nicht bewerten, aber wir sollten Ende Februar ganz genau auf die Temperaturen in Frankreich achten….

KategorienBlog

Blackout Thema im ZDF

Das Thema „Corona“ überlagert, ja überschattet derzeit ja nahezu alle anderen wichtigen Themen. Selbst wir waren da sehr überrascht, als wir von dem Bericht im Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) zum 15-Jahres-Jubiliäum des größten Strom-Blackouts in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland erfuhren.

Schneechaos im Münsterland

Exakt 15 Jahre nach dem Schneechaos im Münsterland, also dem dortigen großen Stromausfall, konnte Fernseh-Deutschland sehen, wie schlecht man damals auf diese Katastrophe vorbereitet war. Wer mag, kann den Beitrag hier noch ansehen:

Blackout Folgen

Schlecht vorbereitet

Extrem spannend ist da jetzt, dass nun selbst von einem Politiker zugestanden wurde, dass wir aktuell relativ schlecht auf einen Blackout vorbereitet seien. Das war zumindest die Aussage eines ehemaligen Abgeordneten des deutschen Bundestags. Geändert habe sich in den letzten Jahren “relativ wenig”. So drastisch äußerte sich jedenfalls Hans-Josef Fell, ehemaliger Bundestagsabgeordneter der Grünen im Gespräch mit Frontal21 vom ZDF.

Waldhammer-Tipp des Tages:

Schlimmste Katastrophenzustände

Sehr spannend erachten wir auch die Prognose des Top-Experten. Er bringt die Dramatik des Problems auf den Punkt. Wenn einige Tage in deutschen Landen nun der Strom ausfallen würde, so werde das schlimme Folgen haben. Herr Fell prophezeite insofern schlimmste Katastrophenzustände. Hintergrund dessen sei, dass einfach immens viele Strukturen nicht mehr funktionieren werden.

Wir können an der Stelle an Sie, werte Leser, nur den Aufruf richten:

verlassen Sie sich nicht auf den Staat! Machen Sie sich ihre ureigenen Gedanken und überlassen Sie dabei nichts dem Zufall. Noch ist Zeit, sich auf den Tag x bestmöglich eigenverantwortlich vorzubereiten. Nutzen Sie die Zeit – Sie läuft leider ab.

Wir werden demnächst hier uns mit einer Prognose mit Blick auf ein mögliches konkretes Blackout-Datum aus dem Fenster wagen. Seien Sie gespannt!

KategorienBlog

In Österreich probt das Bundesheer für den Blackout

In deutschen Landen dreht sich alles nach wie vor um die Corona-Pandemie. In Österreich oberflächlich betrachtet auch. Dort ist ja von der Regierung ein noch härterer Lockdown als in deutschen Landen oktroyiert.

Armee probt für den Blackout

Wir haben an der Stelle ja schon darauf hingewiesen, dass das Thema Blackout in Österreich vom Bundeskanzler persönlich, Herrn Kurz, behandelt wird. Nun ist es so, dass selbst das Militär, das Bundesheer konkrete Übungen insofern abhält.

In der Maria-Theresien-Kaserne in Hietzing ist in der Übungsannahme der Strom ausgefallen. Die Soldaten sollen Erfahrungen mit einem Blackout sammeln. AUTARK20“ heißt die Übung, und Soldaten wie Kaserne müssen autark reagieren, ohne Strom aus dem öffentlichen Netz beziehen zu können. Ziel sei es, Erfahrungen im Kleinen zu sammeln, bereits ausgearbeitete Pläne und Überlegungen zu überprüfen und diese aufgrund der Erkenntnisse weiter zu entwickeln, hieß es aus dem Verteidigungsministerium in Wien.

Strompreise steigen

Die Coronapandemie und der Terroranschlag von Wien hätten gezeigt, dass man sich auch auf Bedrohungen abseits eines militärischen Konflikts vorzubereiten habe. Das war die Aussage von der Verteidigungsministerin der Republik Österreich, Klaudia Tanner (ÖVP).

Waldhammer-Tipp des Tages:

Unterschätztes Szenario

Der Blackout- und Krisenvorsorgeexperte Herbert Saurugg nannte einen „Blackout“ ein „sehr realistisches und unterschätztes Szenario“. Dabei sei „die Eigenversorgungsfähigkeit für zumindest zwei Wochen“ ein zentraler Punkt. Das gelte nicht nur für die Einsatzkräfte selbst, sondern auch für deren Familienangehörige und für die gesamte Bevölkerung. In einem sicheren Haushalt dürfen Wasser, haltbare Lebensmittel, einfache Licht- und Energiequellen sowie Medikamente und Erste-Hilfe-Material nicht fehlen.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

KategorienBlog

Massiver Stromausfall in Frankfurt am Main

Tag für Tag prasseln ja irrsinnig viele Nachrichten auf uns ein. Momentan dominiert Corona das Geschehen. Nur wenige – außerhalb Hessens – bekamen mit, dass in der Großstadt des Bundeslandes, in Frankfurt am Main, jüngst ein relativ großer Stromausfall war. Ja, ausgerechnet in der großen Bankenmetropole!

Wir haben ja an der Stelle schon einmal darauf hingewiesen, dass sich die Verantwortlichen in der Main-Metropole mit der Thematik intensiv befassten. Nun kam es also zum ersten mal dort zu einem doch relativ großen „event“.

35.000 Menschen betroffen

Im Frankfurter Westen ist es am 17.11. diesen Jahres zu einem Stromausfall wegen eines Brandes in einem Umspannwerk gekommen. Betroffen seien rund 35.000 Menschen in den Stadtteilen Sindlingen, Nied, Höchst, Griesheim, Zeilsheim, Sossenheim und Unterliederbach gewesen.

Blackout Deutschland Vorsorge

Zunächst hatte die Frankfurter Feuerwehr berichtet, dass mehr als 100.000 Menschen von dem Stromausfall betroffen seien. Dabei handelte es sich aber um die Einwohnerzahl der betroffenen Stadtteile.

Wie die Feuerwehr später aber mitteilte, seien in einigen Stadtteilen nicht alle Straßen von der Stromversorgung abgeschnitten gewesen. Die Stadtteile hätten nach Angaben der Feuerwehr insgesamt 114.000 Einwohner. In einem Teil des Stadtviertels Frankfurt-Nied sei es sogar dem Versorger Süwag zufolge zu einem “Folgeausfall” gekommen.

Waldhammer-Tipp des Tages:

Ursache für den ersten Stromausfall sei ein Brand an dem Umspannwerk im Stadtteil Höchst gewesen. Bei dem Brand seien laut Feuerwehr neun Personen leicht verletzt und vom Rettungsdienst ambulant vor Ort behandelt worden. Wegen des Brandes sei auch der Betrieb der S-Bahn, (Linien S 1 und S2) gestört gewesen.

Ja, das Beispiel Frankfurt am Main zeigt sehr schön auf, wie schnell der Strom weg sein kann. Nach wie vor wird das von vielen Menschen massiv unterschätzt.

Momentan gibt es ja gerade zur anstehenden Weihnachtszeit in vielen Geschäften relativ günstig Kerzen zu kaufen. Nutzen Sie die Gelegenheit!

KategorienBlog

Schwarzfall

Inmitten der Corona-Pandemie beschäftigt uns das Thema Blackout. Das ist so. Für uns wäre es keine Überraschung, wenn irgendwann im Winter in den kommenden Jahren deutschlandweit länger der Strom ausfällt.

Stromausfall in Frankfurt

Jüngst haben wir – siehe hier – ja über den Stromausfall in der Mainmetropole berichtet. Und in dem Kontext sind wir zufällig auf einen dystopischen Roman aus dem Jahr 2010 gestoßen.

Schwarzfall ist der Titel eines dystopischen Romans aus dem Jahr 2010 von Peter Schwindt, der vor allem als Autor der Hörspiele und der Jugendbuchreihe um den Zeitreisenden Justin Time bekannt geworden ist. Der realistische Thriller spielt in Frankfurt am Main und beschreibt die Entwicklung der Gesellschaft nach einem lang anhaltenden, deutschlandweiten Stromausfall.

Waldhammer-Tipp des Tages:

Plot im Fokus

Aufgrund einer monatelangen Hitzeperiode bricht in Deutschland und in angrenzenden Ländern die Stromversorgung zusammen, nachdem ein großer Teil der Kraftwerke aufgrund nicht ausreichender Mengen an Kühlwasser abgeschaltet werden musste und auch die Leitungssysteme durch den Mehrverbrauch und die Hitze außer Betrieb genommen werden. Der Stromausfall kommt plötzlich, ohne Vorankündigung und dauert über einen längeren Zeitraum an – ein Blackout, auf deutsch ein „Schwarzfall“, der auch Frankfurt am Main trifft.

blackout vorbereitung

Oh, oh, oh – als wir dies gelesen hatten mit der Hitzeperiode, kamen wir nicht umhin, aus das Werk von Herrn Schwindt aufmerksam zu machen. Wir haben ja nunmehr drei Dürre-Sommer hinter uns.

Kurzum, wir sind selbst nur über einen Zufall auf das Buch gestoßen und werden es uns bestellen. Wir werden auch Rückmeldung geben, ob es aus unserer Sicht lesenswert ist.

Trotz alledem, wir sind nach wie vor der Ansicht, dass der „Blackout“ eher im Winter als im Sommer eintritt. Aber, wie immer im Leben: man sollte nichts, aber auch rein gar nichts ausschließen.

Aber, am Ende gilt ohnehin: ob Sommer oder Winter – wir sollten vorbereitet sein!

X
Add to cart