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Herbstlaub in Corona-Zeiten – Teil 2

Liebe Leser,

alles Jahre wieder plagt uns ja im Herbst das Laub. Und wie gestern versprochen, beschäftigen wir uns heute mit der wichtigen Frage, wie wir das viele Laub am besten „entsorgen“. Wohin damit also, das ist eine gute und spannende Frage.

Verschiedene gangbare Wege

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Das Laub zusammenfegen ist die eine Sache, wohin damit, die andere. Irgendwo hin muß es schließlich ja. Also, wer nur relativ geringe Laubmengen entsorgen „darf“, der kann das anfallende Laub ruhig in der Biotonne schnell und effektiv unterbringen. Fertig. Der ein oder andere lagert es aber auch auf dem Kompost zwischen, wenn es für die Biotonne faktisch zu viel ist. Manch einer wird sich sagen, dass das Verbrennen auch eine Möglichkeit ist. Das ist zwar auf den ersten Blick richtig, aber nicht wirklich gut. In manchen Regionen bzw. Bundesländern wie Niedersachsen ist das rechtlich sogar verboten.

Da ist es wesentlich klüger, sich telefonisch mit der Abfallwirtschaft vor Ort kurzzuschließen. Oft können für das Laub passende Säcke erstanden werden. Das darin gesammelte Laub kann dann neben der Restmülltonne zur Abholung bereitgestellt werden. In vielen Kommunen ist es ferner möglich, das Laub auf dem örtlichen Wertstoffhof zu entsorgen. Das ist auch ein relativ effektiver Weg.

Waldhammer-Tipp des Tages:

Noch besser ist es mit Blick auf den Umweltschutz aber, das Laub als Dünger einzusetzen. Das gesammelte Laub kann dafür einfach unter Bäumen und Hecken verteilt werden, damit dort einerseits Tiere überwintern können und andererseits im Frühjahr ein natürlicher Dünger entsteht. Gleichzeitig schützt die Laubschicht das Beet vor Frost.

Und last but not least kommt noch das Kompostieren des Laubes in Betracht. Hier gilt es, das Laub mit stickstoffreichen Gartenabfällen wie Gemüseresten oder Rasenschnitt zu mischen. Die Mischung ist deshalb so wichtig, weil Laub allein relativ wenige verbliebene Nährstoffe enthält. Und hier wird es schon wieder kompliziert. Nicht jede Laubart ist für Kompostierung gut geeignet. Als schlecht kompostierbar gelten die Laubarten Eiche, Rosskastanie, Walnuss, Platane, Pappel und Ginkgo. Besser und gut kompostierbar sind indes sind neben den heimischen Obstbäumen die Laubarten Hainbuche, Esche, Eberesche, Haselnuss, Ulme, Weide, Akazie, Birke, Buche, Ahorn und Linde.

Ob es sinnvoll ist, das Laub einfach auf dem Rasen zu belassen, klären wir morgen.

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