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Wassermangel in Deutschland: Grundwasserstände auf historischem Tief

wie schon so oft hier berichtet, gehen viele existenziell wichtige Themen im Sog der Corona-Krise unter. Leider.

Darunter zählt auch das epochal wichtige Thema Wassermangel. Ja, das wird auch in deutschen Landen zu einen immer größeren Problem. Neulich sind wir in dem Kontext auf eine höchst interessante Meldung des Landesamts für Umwelt in Bayern gestoßen. Das Amt gab bekannt, dass im Regierungsbezirk Unterfranken der Grundwasserspiegel erneut auf ein Minimum gesunken sei. Bei nur drei von 17 Messstellen, die das tiefere Grundwasser anzeigen, würden die Werte im grünen Bereich. Es habe schlicht nicht genug geregnet.

Die Grundwasserstände würden sich kaum mehr erholen

Die Regenfälle im Februar und Juni hätten nur die oberen Bodenschichten erreicht; diese seien nicht versickert und zum Teil wieder verdunstet. Der Juli sei nun vor allem in Nordbayern zu trocken ausgefallen, sodass die Grundwasserstände gesunken seien.

Grundsätzlich zähle Unterfranken zu den niederschlagsärmsten Regionen Bayerns; erschwerend hinzu komme, dass sich durch den flachgründigen Boden und das felsige Gestein darunter das Grundwasser nur schwer neu bilden könne.

wassermangel auf der welt
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Die Grundwasserstände würden sich kaum mehr erholen, weil die Winter nicht kalt für ausreichend Schneefall kalt genug seien; ferner erreiche der Niederschlag im Sommer nur die oberen Schichten.

Dieser gravierende Wassermangel habe auch andere weitreichende Folgen. Allen voran sei hier der Wald genannt, der wegen Hitzestress und Wassermangel teilweise absterben würde.

Waldhammer-Tipp des Tages:

Maßnahmen der Kommunen

Und auch für die Bevölkerung bleibt der gravierende Mangel nicht folgenlos. Erste Kommunen sehen sich mittlerweile gezwungen, den Trinkwasserverbrauch zu regulieren. Unter anderem sei hier die Stadt Bad Königshofen in Unterfranken genannt. Die Stadt verbietet, Rasenflächen und Gärten zu bewässern. Auch das Beregnen und Bewässern von landwirtschaftlich genutzten Flächen ist dort untersagt.

Insgesamt seien die Bürgerinnen und Bürger dazu angehalten, ihren Trinkwasserverbrauch gering zu halten.

Und last but not least sollten wir auch unseren Wasservorrat pflegen. Wie viel das sein sollte, das haben wir – siehe hier – schon erläutert.

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