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Verhalten bei akutem Herzschmerz

Herzprobleme zählen zu den bedeutendsten Todesursachen in den westlichen Ländern. Demzufolge werden Sie im Laufe des Lebens immer wieder mit Menschen zu tun haben, die unter Herzschmerzen leiden können – und entsprechend panisch werden. Verhalten Sie sich richtig.

Durchblutungsstörung

Waldhammer-Tipp des Tages:

Nicht jeder Herzstich ist Anzeichen für eine schwerwiegende Erkrankung. Dennoch sollten Sie wissen, dass ein akuter Herzschmerz eine Durchblutungsstörung des Herzmuskels andeutet. Bei starken Schmerzen, Todesangst sowie Atemnot liegen Anzeichen für einen Herzinfarkt vor.

· Die Schmerzen zeigen sich insbesondere in der Herzgegend – unterhalb des Brustbeins.

· Davon ausgehend strahlen diese Schmerzen in den linken Arm ab, zudem kann es Schmerzen im Rücken sowie im Oberbauch geben.

· Bei diesen Symptomen sollten Sie zumindest einen Herzinfarkt als Ursache in Erwägung ziehen.

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Die richtige Verhaltensweise (nebenher sollte selbstverständlich der Notruf informiert werden):

· Der Patient sollte sich in keinem Fall bewegen. U.a. kann auch die Aorta betroffen sein, die in seltenen Fällen beginnt zu reißen. Bewegung kann hier nur schaden.

· Der Patient sollte so weit als möglich beruhigt werden, um den Sauerstoffverbrauch so weit als möglich zu reduzieren. Der Patient sollte flach atmen, etwa wenn möglich durch die Nase.

· Der Oberkörper sollte erhöht gelagert werden.

· Zudem sollten Sie den eintretenden Schock bekämpfen. Hier kommt es zu einem akuten Kreislaufzusammenbruch.

· Bei einem Stillstand des Kreislaufs müssen Sie im Zweifel zudem Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen.

· Grundsätzlich befreien Sie den Patienten von eng sitzenden Hemdkragen oder anderen eng anliegenden Kleidungsstücken. Sofern Sie Aspirin oder ASS im Haushalt haben, können Sie diese verabreichen. Dies soll das Herzmuskelgewebe etwas schützen.

Generell empfiehlt es sich, die allgemeine Versorgung mit Medikamenten in einem Dokument festzuhalten. Dies sind etwa ein Arztbrief oder eine Medikamentenverordnung

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Vorbereitung auf den Wirtschaftscrash: Tauschmittel

Wenn es einen wirtschaftlichen Crash geben sollte, ist guter Rat teuer – denn dann wird es in Deutschland schwierig werden, Euro noch so zu nutzen, wie dies aktuell im Alltag geschieht. Im Zweifel müssen Sie bei einem richtigen Crash, der auf Basis der steigenden Schulden eintreten würde, sogar mit einer Währungsreform rechnen. Die Währungsreform wiederum würde unmittelbar dafür sorgen, dass Ihre Kaufkraft schlicht vom Staat organisiert und bewertet wird.

Tauschmittel anderer Art

Waldhammer-Tipp des Tages:

Jede Währungsreform, jeder richtige Wirtschaftscrash zudem würde für eine Krisensituation sorgen, in der kaum ein geregelter Markt mehr vorhanden wäre. Sie benötigen dann nicht nur Ihren Anteil an einer neuen Währung, sondern Tauschmittel.

Jede Währungsreform, jeder richtige Wirtschaftscrash zudem würde für eine Krisensituation sorgen, in der kaum ein geregelter Markt mehr vorhanden wäre. Sie benötigen dann nicht nur Ihren Anteil an einer neuen Währung, sondern Tauschmittel.

Im Zweifel wird der Staat den Tausch auf Schwarzmärkten verbieten. Das sollten Sie wissen. Was aber kann als Tauschmittel fungieren?

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-Zigaretten haben sich in jeder Krise dieser Art bewährt. So seltsam es in Zeiten des gesunden Lebens klingen mag: Wenn Sie sich auf eine Tauschwirtschaft vorbereiten wollen, benötigen Sie einen Vorrat an Zigaretten.

-Halt: Wenn Sie nicht selbst rauchen, sind Zigaretten schon heute ausgesprochen teuer für eine einfache Lagerung. Kaufen Sie dann Tabak und entsprechende Blättchen, möglicherweise auch Filter, die als Gesamtkonstrukt den Selbstdrehern den Bau eigener Zigaretten ermöglichen. Tabak mit den entsprechenden Utensilien wird in der Tauschwirtschaft gleichermaßen funktionieren, ist aber günstiger und einfacher zu lagern.

-Kaufen Sie Gold- und Silbermünzen. Diese Münzen sind stets als Tauschmittel geeignet, werden aber im Fall des Falles am Markt sicherlich falsch oder zu leicht bewertet.

-Kaufen Sie auch Dosenvorräte, die ausdrücklich Tauschmittel sein sollen.

-Schnaps und andere Alkohol-Produkte sind gleichfalls ein gutes Tauschmittel, aber aufwendig zu lagern und zu transportieren.

-Vorsicht: Kaufen Sie nichts, was schnell verderblich ist. Zahlreiche Nahrungsmittel etwa sind für eine Tauschmittel-Vorratshaltung ungeeignet.

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Desinfizieren Sie Wasser

Wasser wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten immer mehr zum knappen Gut. Geldanlagespezialisten sprechen bereits davon, dass die Herrschaft von Unternehmen, die über Wasservorräte verfügen, ein Milliardengeschäft wird. Sie müssen damit rechnen, dass die Wasserknappheit auch dazu führen wird, mehr verunreinigtes Wasser zu haben. Eventuell sind Sie heute schon skeptisch – deshalb sollten Sie wissen, wie Wasser zu desinfizieren ist.

Wasser gibt es überall

Wasser wird es dann auch – fast – überall geben. Sie müssen nur an den nächstgelegenen Fluss oder das kleine Bächlein gehen und schöpfen das Wasser ab. Grundsätzlich gilt: Desinfizieren Sie das Wasser zunächst. Sie benötigen nicht allzu viele Instrumente.

Waldhammer-Tipp des Tages:

• Sie sollten als Basisinstrument Behälter haben. Dies sind nicht zwingend Wasserflaschen, sondern können Behälter der verschiedensten Art sein. Die Hauptsache wird sein, dass Sie das Wasser abkochen können. Stellen Sie also sicher, dass der Behälter Hitze verträgt.

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• Den Behälter werden Sie im Zweifel sogar über einer Feuerstelle nutzen müssen, in der das Wasser abgekocht werden soll.

• „Abkochen“ beinhaltet, dass das Wasser auf jeden Fall sogar sprudeln muss. Sprudelndes Wasser signalisiert die richtige Temperatur.

• Dafür benötigen Sie letztlich Behälter, die 1 bis 1,5 Liter Fassungsvermögen haben. Kleinere Fassungsvermögen würden dazu führen, dass Sie in zu aufwendigen Prozessen Wasser desinfizieren.

• Denken Sie daran, dass der Behälter nicht nur feuerbeständig sein muss, sondern möglichst vielfach feuerbeständig sein sollte. Wann eine Krisensituation beendet ist, wird sich im Vorhinein nicht bestimmen lassen.

• Das ideale Material ist Edelstahl. Edelstahl ist feuerbeständig und wird auch zahlreiche Desinfektionsfeuer aushalten. Solche Flaschen gibt es nicht nur in Spezialshops. sondern zusätzlich auch im normalen Handel. Achten Sie darauf, im Zweifel Edelstahl statt Aluminium zu verwenden.

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So verwandeln Sie einen Stift in eine effektive Verteidigungswaffe

Ob in der Bahn, im Bus, Zuhause, auf dem Heimweg, im Parkhaus oder nachts, wenn Sie mit Ihrem Hund spazieren gehen, überall können Sie in eine gefährliche Situation geraten. Viele haben keine Selbstverteidigungswaff e oder ein Pfefferspray dabei. Doch auch ein Stift zur Abwehr genutzt werden.

Sie fühlen sich unbewaffnet, wenn Sie nachts durch die Stadt gehen? Das muss nicht sein, denn schon ein einfacher Kugelschreiber oder ein anderer Stift kann als effektive Abwehrwaffe gegen einen Angreifer eingesetzt werden.

Ein Kugelschreiber als Verteidigungswaffe

Einen Stift oder einen Kugelschreiber hat (fast) jeder in der Hand-, Mantel- oder Aktentasche dabei. Doch Vorsicht: Nicht jeder Stift ist auch dafür geeignet, einem Angreifer Schaden zufügen.

Mein Rat:

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Waldhammer-Tipp des Tages:

Der Zebra F-402 Druckkugelschreiber besitzt einen Stiel aus rostfreiem Stahl, der sogar stark genug ist, Sperrholz zu durchdringen! Allerdings ist dieser nicht ganz billig: rund 40 Euro. Neben einer provisorischen Verteidigungswaffe besitzen
Sie mit ihm zusätzlich auch ein edles Schreibutensil, mit dem Sie sich überall sehen lassen können.

Einen Kugelschreiber können Sie überall mitnehmen, denn er ist leicht zu verstauen und wird überhaupt nicht als Abwehrwaffe wahrgenommen. Allerdings sollten Sie ihn nur im absoluten Notfall, wenn es um Ihr Leben geht,
einsetzen.

Mein Rat:
Eine sehr gute Variante ist auch ein taktischer Stift, der nicht nur ein hochwirksames Werkzeug ist, sondern mit dem Sie auch Glasscheiben zerstören oder Angreifer abwehren können.Am besten sind jene Modelle aus Flugzeug-Aluminium, denn sie sind leicht und hochstabil. Sie erhalten diese »Wunderwaffe
» bereits ab 19,95 Euro. Gibt es auch bei uns!

Eine Alternative dazu kann ein Schwerlast-Karabiner mit Stahlmesser, Stahlsäge, Dosenöffner, Kreuz- und Schlitzschraubendreher sein. Mit dem integrierten
Stahlmesser können Sie ebenfalls Gegner abwehren. Er kann zudem unauffällig an Ihrer Kleidung befestigt werden. Gute Modelle kosten rund 15 Euro.

SO verteidigen Sie sich mit einem Stift!

Halten Sie im Verteidigungsfall den Stift fest in Ihrer Faust. Benutzen Sie den Obergriff, wenn Sie auf den Oberkörper des Angreifers oder den Untergriff, wenn Sie aus kurzer Distanz einstechen wollen.

Mein Rat:
Gehen Sie, wenn Sie angegriffen, werden (Notwehr!) blitzschnell in die Hocke und stechen Sie mit der Spitze des Stifts in das Knie des Angreifers. Das macht ihn kampfunfähig. Rufen Sie um Hilfe, damit der Angreifer am Boden fixiert werden kann, und verständigen Sie dann die Polizei. Halten Sie Zeugen fest (sofern es die gibt), die aussagen können, dass es sich um Notwehr gehandelt hat und sie sich wehren mussten.

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So sollten Sie sich verhalten, wenn Sie verschüttet werden

Es ist ein wahrer Albtraum, wenn man aufgrund von einem Krieg, in den Bergen oder unter einer Lawine verschüttet wird. Ich verrate Ihnen, wie Sie sich richtig verhalten sollten.

Das Ersticken aufgrund von Sauerstoffmangel ist eine der grausamsten Todesarten

Deshalb sollten Sie diese fünf Überlebensregeln
einhalten:

1. Bewahren Sie Ruhe.
2. Atmen Sie flach und langsam.
3. Entzünden Sie kein Feuer (das nimmt noch mehr Sauerstoff).
4. Sprechen Sie nicht unnötig.
5. Bewegen Sie sich nicht unnötig.

Überlebensregel Nr. 1: Sparen Sie Sauerstoff!

Richtiges Verhalten bei einer Lawinen-Verschüttung:

Waldhammer-Tipp des Tages:

• Trennen Sie sich von Skiern und Gepäck.

• Machen Sie Schwimmbewegungen, um sich Raum zu verschaffen.

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• Ist das nicht möglich: Atmen Sie tief ein und halten Sie die Arme vor das Gesicht (schafft Luftraum).

• Stellen Sie die Richtung fest, in der Sie liegen, indem Sie Speichel aus dem Mund laufen lassen: Er zeigt die Richtung nach unten an.

• Horchen Sie auf Retter.

• Sobald Sie etwas hören, schreien Sie. Urinieren Sie, damit die Suchhunde Sie besser finden können.

• Schützen Sie Ihre Augen vor Sondenstichen.

Richtiges Verhalten bei einer Gebäude- oder Felsverschüttung

Solange es Erschütterungen gibt, zusammengekauert an einer Wand sitzen (alternativ: unter dem Tisch).

• Atmen Sie durch Stoff (Ihrer Kleidung, Taschentuch oder ähnliches) ein und aus, damit Sie sich vor Staub in der Lunge schützen.

• Geben Sie in regelmäßigen Intervallen Klopfzeichen.

• Suchen Sie mit dem Feuerzeug nach Luftzug oder lauschen Sie nach Geräuschen von Außen, beginnen Sie dann in diese Richtung vorsichtig mit den Händen zu graben (wenn das ungefährdet möglich ist).

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Top 5 Unbewaffnete Selbstverteidigungsprinzipien

Sie sind ein Familienmensch. Sie arbeiten mindestens 40 Stunden pro Woche. Sie haben Kinder zu versorgen, einen Hof oder einen kleinen Garten zu pflegen, und in Ihrer Freizeit lesen Sie Artikel wie diesen in der Hoffnung, wertvolle Informationen für Sie und Ihre Lieben zu finden.

Wenn Sie in dieses Bild passen, sind Sie wie die Mehrheit der modernen Überlebenskünstler in Amerika. Sie sehen den Anstieg der Kriminalitätsrate in unserer Nation und die Ausbreitung gesetzloser Aktivitäten in Ihrer eigenen Nachbarschaft. Vielleicht haben Sie ein elektronisches Haussicherheitssystem sowie einen Familienhund um mögliche Eindringlinge abzuwehren.

Schön für Sie!
Aber was ist mit dem Risiko für Sie und Ihre Familie außerhalb des Hauses?

Unbewaffnete Selbstverteidigung wird ein Muss

Sie wissen, dass es für Sie, Ihre Frau und Ihre Kinder sowohl illegal als auch meist unpraktisch ist, bei den täglichen Aktivitäten außerhalb des Hauses Waffen zu tragen. Aus dem gleichen Grund sind Sie frustriert, wenn Sie erfahren, wie viel Zeit und Geld es kostet, ein traditionelles Kampfsportsystem zu beherrschen. Seien Sie nicht länger konsterniert. Es gibt eine Antwort auf Ihr Dilemma.

Waldhammer-Tipp des Tages:

Ich beschäftige mich seit mehr als 12 Jahren mit Kampfsportarten. Aus dieser Erfahrung heraus habe ich fünf Prinzipien entdeckt, die in jedem erfolgreichen Kämpfer, den ich beobachtet habe, vorhanden sind. In diesem Artikel werde ich diese Prinzipien erklären und einige Vorschläge machen, wie man sie in ein praktisches und erschwingliches Trainingsprogramm für zu Hause einbauen kann. Doch bevor wir fortfahren, möchte ich zunächst das Studium dieser Prinzipien in den richtigen Überlebenskontext stellen.

Da wir speziell über den Nahkampf (im Gegensatz zum Waffenkampf) sprechen werden, sollten Sie zunächst bedenken, dass diese Form des Kämpfens, egal wie geübt Sie werden, kein Allheilmittel ist, das das Überleben in jeder feindlichen Konfrontation sichern kann.

Im besten Fall sollte der Kampf mit leeren Händen Ihre letzte Verteidigungslinie sein. Diplomatie ist immer ein besserer Ausweg aus einem Kampf. Wenn Ihre Fähigkeit zu palavern jedoch versagt, schadet es nur Ihrem Stolz, aus einer gefährlichen Situation wegzulaufen. Wenn sowohl schnelles Reden als auch schnelle Füße unpraktische Optionen sind, kann es helfen, Abstand zwischen einem Angreifer und Ihnen zu halten, um eine explosive Situation zu entschärfen und eine Pufferzone zu schaffen, falls eine Waffe gezogen werden sollte.

Nur wenn sich eine Situation völlig verschlimmert und es keine Möglichkeit zur Flucht gibt, würde ich dazu raten, eine behelfsmäßige Waffe zu benutzen. Verteidigungswaffen lassen sich fast überall finden, wenn man weiß, wonach man suchen muss. Ich würde es immer vorziehen, einen Stock als Stab, einen Mülltonnendeckel als Schild oder einen “Power-Wurf” mit einem Gegenstand zu benutzen, bevor ich versuche, ein Billy Jack zu werden.

Erst wenn meine Kreativität am Ende ist, würde ich mich auf mein persönliches Leere-Hand-Kampf-Training verlassen. Sollten Sie sich jemals in einer solchen Extremsituation befinden, werden die folgenden fünf Prinzipien Ihre Überlebensfähigkeit erheblich verbessern.

Unbewaffnete Selbstverteidigung Prinzip #1 – Schmetterlinge loswerden:

Es gibt buchstäblich keine “geheime” Bewegung oder spezielle Kampftechnik, die die Überwindung der persönlichen Angst ersetzen kann. Ich habe viele Schüler von Dojo zu Dojo gehen sehen, auf der Suche nach dieser einen “neuen” Bewegung, die ihre Sparringspartner verblüfft und ihre Gegner besiegt.
Was die meisten dieser vorübergehenden Schüler wirklich überwinden müssen, ist ihre eigene innere Angst davor, getroffen zu werden. Das erste Prinzip, das jeder Street Survivor lernen muss, ist also, die Schmetterlinge im Bauch loszuwerden, bevor der Kampf beginnt.

Wenn Sie wissen, wie Sie einen Schlag einstecken können, und wenn Sie wissen, wie viel Kraft Ihr Körper aufnehmen oder abwehren kann, ohne sich zu verletzen, sind die ersten Sekunden vor Beginn eines Kampfes weniger emotional belastend. Sie können sich mehr auf die anstehende Aufgabe konzentrieren und verweilen weniger bei beunruhigenden Visionen von persönlichem Schmerz.
Die Abhärtung des Körpers (insbesondere des Magens) ist ein vierfacher Prozess.

Beginnen Sie jeden Morgen mit einer Reihe von Sit-ups und Beinhebungen. Vergessen Sie das Beinheben nicht. Sie verhindern eine mögliche Verletzung des unteren Rückens, wenn Sie die anderen Phasen trainieren.

In der zweiten Phase beginnen Sie, mit den Unterarmen sanft auf den Bauch zu schlagen. Dieser Schritt erfordert Geduld. Sie wollen Ihre Muskeln oder inneren Organe nicht quetschen, indem Sie zu ängstlich werden. Am Ende von sechs Wochen sollten Sie mit langsamer, systematischer Kraftsteigerung in der Lage sein, mit den Fäusten relativ fest auf den Bauch zu schlagen. Mit der Zeit werden Sie in der Lage sein, Ihren Solarplexus zu treffen, ohne dass Sie sich dabei sehr unwohl fühlen. Denken Sie beim Schlagen daran, Ihre Muskeln anzuspannen und Ihre Schläge mit dem Bauch zu treffen. Lassen Sie Ihre Schläge an Ihrem Bauch abprallen, als wäre er eine große Basstrommel.

In der dritten Phase suchen Sie sich einen Partner und spielen mit ihm “Medizinball”. Führen Sie die Schläge aus, indem Sie sich gegenüberstehen und gleichzeitig Bauchstöße austauschen. Achten Sie darauf, dass Sie langsam vorgehen und sich innerhalb der Grenzen der Fähigkeiten Ihres Partners bewegen. Gute Trainingspartner sind schwer zu finden, also legen Sie einige höfliche Grundregeln fest, bevor Sie diese Phase beginnen. Sie werden wissen, wann Sie für die letzte Phase bereit sind.

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Wenn es soweit ist, bitten Sie besonders große Verwandte und Freunde, Ihnen mit halber Kraft in den Magen zu schlagen. Wenn Sie den Schlag erfolgreich abwehren, bitten Sie sie um einen Schlag mit voller Kraft. Ihr Selbstvertrauen wird schrittweise wachsen, wenn Sie feststellen, dass große muskulöse Macho-Typen Ihre neu erworbene “eiserne Weste” nicht durchdringen können.

Unbewaffnete Selbstverteidigung Prinzip #2 – Vertrauen Sie Ihren Waffen:

Das zweite Prinzip, das Sie beherrschen müssen, um im Nahkampf souverän zu werden, hat mit Ihrer Fähigkeit zu tun, Ihren Gegner zu verletzen. Sie müssen genau herausfinden, wie viel Schaden Ihre natürlichen Waffen anrichten können, wenn Sie lernen wollen, ihnen zu vertrauen.

Eine Waffe kann jeder Teil Ihres Körpers sein, mit dem Sie Ihren Gegner treffen. Ich persönlich habe Unterarme, Schultern, Hüften und meine Stirn benutzt, ebenso wie meine Fäuste, Ellbogen, Füße und Knie.

Die erste Phase des Lernens, Ihren Waffen zu vertrauen, hat mit der Konditionierung dieser Waffen zu tun, damit sie nicht beschädigt werden, wenn Sie sie mit voller Kraft einsetzen. Wegen der Kürze dieses Artikels werden wir uns hauptsächlich auf die Konditionierung der Hände konzentrieren.

Eine Form der Sackarbeit ist für die Konditionierung Ihrer Hände unerlässlich. Das Schlagen auf einen Sandsack härtet die Haut an Ihren Händen und entwickelt die Physik und das Timing Ihres Schlags. Ihre Knochen lernen, sich richtig auszurichten, damit Ihr Handgelenk beim Aufprall nicht zusammenbricht.
Ihr Körper wird sich auch seiner Positionierung bewusst, so dass ein maximaler Schlag ausgeführt werden kann. Neben der konsequenten Arbeit am Sandsack empfehle ich Ihnen, das zu praktizieren, was Kampfsportler “Iron Palm”-Training nennen. Es gibt viele Möglichkeiten, eine eiserne Handfläche zu entwickeln.

Einige sind gefährlicher als andere, und einige haben bessere Ergebnisse. Ich glaube, dass der sicherste Weg, eine eiserne Handfläche zu entwickeln, nicht unbedingt die besten Ergebnisse bringt. Nichtsdestotrotz ist das System sicher und erzeugt beständig eine kraftvolle Faust. Das System der eisernen Handfläche dauert etwa sechs Monate und kann wiederholt werden, solange Sie regelmäßige Pausen einlegen.

Füllen Sie zunächst Ihre Badewanne mit etwa acht bis zehn Zentimeter warmem bis heißem Wasser. Legen Sie einen Betonklotz in das Wasser und legen Sie ein nasses, gefaltetes Handtuch darauf. Knien Sie sich ins Wasser und lassen Sie Ihre Hand auf das Handtuch fallen, wobei Sie einen Schlag mit der hinteren Hand, eine Hammerfaust und einen Schlag mit der vorderen Hand ausführen. Machen Sie dies mit beiden Händen etwa zehnmal pro Sitzung oder bis Sie ein Pulsieren spüren.

Schlagen Sie am Anfang nicht hart zu. Halten Sie Ihren Arm entspannt und lassen Sie viel Wasser im Handtuch. Zu viel Kraft zu früh kann sowohl Ihren Händen als auch Ihren inneren Organen großen Schaden zufügen. Wenn Sie einen chronischen Bluterguss entwickeln, lassen Sie es sein, bis er verheilt ist.
Wenn Sie die Schläge beendet haben, reiben Sie Ihre Hände mit einer Art von Knochenprellungsmedikament ein. Sie finden diese Art von Medikamenten normalerweise auf Karate- und Nahkampf-Websites und in Zeitschriften oder Sie lassen sich von einem qualifizierten Kräuterspezialisten ein gutes Mittel zusammenstellen. Wenn sie zusammen verwendet werden, machen die Handschläge und die Medizin Ihre Fäuste fest, ohne die Verformungen, die bei vielen Kampfsportlern üblich sind.

Trainieren Sie Ihre Unterarme und Schienbeine, indem Sie leicht mit einem Stock darauf klopfen oder mit einer Softdrinkflasche darüber rollen. Medizin gegen Knochenbrüche wirkt auch in diesen Bereichen gut. Legen Sie keine Medizin auf die Stirn, den Nacken oder den Magen und versuchen Sie nicht, sie innerlich einzunehmen. Testen Sie schließlich Ihre Waffen mit verschiedenen zerbrechlichen Gegenständen. Styropor, Holz und Wassermelonen sind gute Exemplare. Sobald Sie den Wert jeder Ihrer Waffen kennen, wird sich ein “persönlicher Kampfstil” herausbilden, und Ihr Selbstvertrauen wird weiter wachsen.

Unbewaffnete Selbstverteidigung Prinzip #3 – Gefahr-Go:

Das dritte Prinzip, das ich beschreiben möchte, heißt “Danger-Go!”
Mit dieser Phase versuche ich, den häufigsten Fehler zu korrigieren, den Schüler der Kampfkünste machen. In einem Kampf dürfen Sie selten (wenn überhaupt) einen Schritt zurücktreten, wenn ein Gegner einen Angriff initiiert. Nicht nur, dass die Praxis des Rückwärtsgehens Ihnen eine “Rückzugs”-Mentalität verleiht, sondern sie gibt Ihrem Gegner auch eine zweite Chance, Sie zu treffen.

Seine Vorwärtsbewegung ist viel schneller und hat mehr Schwung als Ihre Rückwärtsbewegung. Nur nach jahrelangem Training kann ein Verteidiger rückwärts in eine starke Haltung treten und einen effektiven Block und Gegenschlag gegen einen wütenden und angreifenden Gegner ausführen. Wenn ein Anfänger dieses Manöver versucht, wird er meistens von einem solchen Angriff buchstäblich überrollt.

Ich empfehle, dass, wenn Sie angegriffen werden, die richtige Reaktion darin besteht, mit vollem Einsatz nach vorne zu gehen. Wenn Sie Ihre “Schmetterlinge” besiegt haben und gelernt haben, Ihren Waffen zu vertrauen, wird Ihnen das Erlernen dieses Prinzips viel leichter fallen. Üben Sie mit Ihrem Trainingspartner. Lassen Sie ihn kontrollierte Angriffe einleiten, während Sie darauf reagieren, indem Sie sich in ihn hineinbewegen. Seien Sie lautstark.

Marineinfanteristen trainieren auf diese Weise und überwinden so die Angst, sich in einen Feuergefecht zu stürzen. Es funktioniert. Oft wird allein Ihre mentale Präsenz Ihren Feind dazu bringen, sich zurückzuziehen, und Sie werden in der Lage sein, ihn zu überrennen, anstatt umgekehrt.

Während dieser Übung werden Sie mindestens drei wichtige Dinge entdecken.
Erstens werden Sie erstaunt sein, wie viele Tritte und Schläge während Ihres Gegenangriffs eingeklemmt oder gefangen werden können. Die kritische Distanz, damit ein Tritt oder ein Schlag wirksam wird, kann schneller überbrückt werden, als Sie denken.

Zweitens werden Sie feststellen, dass Ihre Waffen durch den Schwung Ihrer Vorwärtsbewegung mehr Kraft erhalten.

Drittens sollten Sie mit Ihrer Fähigkeit experimentieren, sich vorwärts zu bewegen, aber abseits der direkten Angriffslinie. Anstatt mit Ihrem Gegner zu kollidieren, können Sie sich mit Winkelbewegungen tatsächlich hinter ihn stellen. Meistens erlaubt Ihnen das Anwinkeln, eine Seite Ihres Gegners anzugreifen, anstatt sich mit seinen beiden Händen und Füßen beschäftigen zu müssen.

Unbewaffnete Selbstverteidigung Prinzip Nr. 4 – Boxen Sie einen Kicker – treten Sie einen Boxer

Das nächste wichtige Prinzip, das Sie lernen sollten, ist, niemals nach den Bedingungen eines anderen zu kämpfen. Wenn Ihr Gegner wie ein Boxer aussieht, treten Sie ihm die Beine unter den Füßen weg. Wenn Ihr Gegner wie ein Kicker aussieht, gehen Sie nahe heran und benutzen Sie Ihre Fäuste und Ellbogen.

Wenn Ihr Gegner ein Ringer ist, lassen Sie ihn nicht an sich herankommen. Wenn er schlank, wendig und fies ist, bringen Sie es so schnell wie möglich hinter sich, damit seine überlegene Kondition nicht dazu genutzt werden kann, Sie zu zermürben. Einfach ausgedrückt: Behalten Sie die Kontrolle über den Kampf, indem Sie das Wissen über die Strategie Ihres Gegners so gut wie möglich ausnutzen.

Prinzip der unbewaffneten Selbstverteidigung Nr. 5 – Bei einem Schlagabtausch immer die Oberhand behalten

Dieses letzte Prinzip ist überlebenswichtig und kann erst dann sicher beherrscht werden, wenn Sie die anderen vier perfektioniert haben. Wenn Sie angegriffen werden, teilen Sie immer mehr aus, als Sie erhalten. Hören Sie niemals auf zu kämpfen, bevor Sie dies nicht getan haben!

Die meisten Begegnungen auf der Straße gehen nicht über einen Zusammenstoß hinaus, bevor einer der Kontrahenten entscheidet, dass Diskretion der bessere Teil der Tapferkeit ist. Ernsthafte Begegnungen dauern selten länger als zwei Minuten und beinhalten etwa drei oder vier Zusammenstöße.

Zusammenstöße, sofern sie nicht zu Ringkämpfen ausarten, dauern nur wenige Sekunden. Wenn Sie Ihre Sit-ups und Beinheben gemacht haben, wenn Sie Ihre Sackarbeit geübt haben und wenn Sie mit Ihrem Partner gedrillt haben, werden Sie die aerobe Ausdauer haben, sich dem Kampf zu widmen, bis der andere zurückweicht.

Ob Sie Ihrem Gegner tatsächlich mehr Schaden zugefügt haben, als Sie erhalten haben, ist eine Frage der Wahrnehmung. Wenn Sie so lange kämpfen, bis er sich zurückzieht, ist es wahrscheinlich, dass er glaubt, dass Sie das bessere Ende für sich haben. Wenn Sie sich zurückziehen, wird Ihr Gegner wahrscheinlich glauben, dass er gewinnt.

Eine Möglichkeit, sich zu vergewissern, dass Sie einen Angriff fortsetzen können, bis der andere sich zurückzieht, ist, Ihren Körper die Führung übernehmen zu lassen. Daher die alte Maxime: “Wenn Sie in einem Kampf aufhören zu denken, haben Sie verloren.”

Wenn Sie die ersten vier Prinzipien beherrschen, haben Sie Ihren Körper darauf trainiert, von sich aus zu reagieren. Setzen Sie Ihr Training fort, indem Sie Ihren Boxsack mit vollem Einsatz angreifen, bis Ihre Energie verbraucht ist. Ruhen Sie sich eine Weile aus und machen Sie es erneut.

Denken Sie nicht darüber nach, welche Art von Schlägen Sie ausführen müssen, und denken Sie nicht daran, wie viele Sekunden Ihr Angriff gedauert hat. Lassen Sie das “Tier” in Ihnen auftauchen und stellen Sie sich vor, wie Sie Ihren Gegner buchstäblich in Stücke reißen. Ihr Training bis zu diesem Punkt wird es Ihren Sinnen ermöglichen, die zu treffenden Stellen am Sandsack und schließlich an einem echten Gegner zu lokalisieren.

Schlusswort

Nachdem wir nun die fünf Prinzipien des Überlebens im Nahkampf besprochen, sie in den richtigen Kontext der Selbstverteidigung gestellt und gezeigt haben, wie sie praktisch und ökonomisch in ein Trainingsprogramm eingebaut werden können, das zu unserem geschäftigen Lebensstil passt, beginnen Sie mit einem Training von etwa 30 bis 45 Minuten pro Tag.

Betrachten Sie diesen Zeitblock als eine Trainingspause, die mehr als nur einen gesunden Körper hervorbringt. Sich in einem Faustkampf verteidigen zu können, ist eine erworbene Fähigkeit. Aber wie jede Fähigkeit muss sie durch konsequentes Training verfeinert werden. Und mit dem Training kommt das Überleben.

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