1. August 2022Beitrag von Dieter B.

Tipps zum Erkennen von giftigen Beeren in der Wildnis

Vielleicht denken Sie, dass Sie nie so kühn sein würden, eine Beere zu probieren, die Sie noch nie gesehen haben, aber es braucht nur ein einziges Mal, um Ihre Lektion zu lernen. Zum Glück gibt es einige einfache Regeln, die Ihnen helfen können, giftige Pflanzen oder Beeren in Zukunft zu vermeiden.

Giftige Beeren

Pflanzen mit leuchtend roten, violetten, orangefarbenen, blauen oder grünen Beeren zu meiden, ist ein guter erster Schritt, um zu entscheiden, ob der Verzehr einer Pflanze sicher ist. Wenn Sie wissen, auf welche Merkmale Sie bei giftigen Beeren achten müssen, können Sie sie beim nächsten Mal leichter erkennen. Hier sind einige Tipps, wie Sie giftige Beeren in der freien Natur erkennen, Sie diese von essbaren Beeren unterscheiden können und wie Sie bei der Erkundung der Natur rundum sicher bleiben!

Achten Sie auf eine ungewöhnliche Färbung

Das erste, worauf man achten sollte, um giftige Beeren zu erkennen, ist eine ungewöhnliche Färbung. Raffiniert getarnte Beeren sind oft hell gefärbt, um ahnungslose Opfer anzulocken. Achten Sie auch auf Beeren mit leuchtend roter, violetter, oranger, blauer oder grüner Färbung. Auch andere unnatürliche Färbungen sind ein Hinweis aus die Ungenießbarkeit der Beeren.

Wenn eine Beere nicht so aussieht, wie sie sollte, ist sie wahrscheinlich nicht das, was sie zu sein scheint. Achten Sie auch auf die Farbe und Aderung der Blätter. Einige giftige Beeren haben Ranken, die deutlich dunkler sind als die sie umgebenden Pflanzen. Wenn eine Rebe deutlich dunkler ist als die Blätter oder andere umliegende Pflanzen, sollten Sie vorsichtig sein. Eine häufig vorkommende Giftpflanze ist die Virginische Schlingpflanze.

Konsistenz und unnatürliche Umgebung

Einige giftige Beeren haben eine zu weiche oder zu klebrige Textur. Giftige Beeren sind oft übermäßig feucht und/oder haben eine wachsartige Konsistenz.  Als Faustregel gilt: Wenn eine Beere zu perfekt oder zu glänzend aussieht, ist sie wahrscheinlich genau das nicht. Giftiger Efeu, die selbstkletternde Jungfernrebe und andere giftige Pflanzen bringen oft Beeren hervor, die wie perfekte, glänzende kleine Äpfel aussehen.

Andere Beeren, wie die amerikanische Kermesbeere, wachsen an Orten, an denen sie nichts zu suchen haben. Die Kermesbeere zum Beispiel wächst an schattigen, feuchten Orten, an denen die Pflanze eigentlich nicht überleben sollte. Auch dies kann ein Hinweis darauf sein, dass Sie es mit giftigen Beeren zu tun haben.

Geruch und Geschmack giftiger Beeren

Einige Pflanzen produzieren Beeren mit einem pfeffrigen Geruch – davor sollten Sie sich hüten. Aber auch der Geschmack kann ein Indikator sein: Wenn Sie Beeren essen möchten, bei denen Sie sich unsicher sind, kauen Sie auf einem kleinen Stück davon. Achten Sie auf einen bitteren oder unangenehmen Geschmack im Mund nach dem Verzehr. Wenn Sie eine unbekannte Beere essen und sie bitter schmeckt, schlucken Sie sie nicht.

Essen Sie nichts, bei dem Sie sich nicht 100%ig sicher sind!

Wenn Sie sich bei einer Beere oder einer Pflanze nicht sicher sind, essen Sie sie nicht. Einige Beeren sind zwar essbar, aber nur in kleinen Mengen. Vergewissern Sie sich, dass Sie sich zu 100 % sicher sind, was Sie essen, oder essen Sie es gar nicht erst. Vorsicht ist besser als Nachsicht!

Wenn Sie diese Schritte befolgen, können Sie giftige Beeren in der Natur leichter erkennen. Behalten Sie diese Tipps also unbedingt im Hinterkopf, wenn Sie das nächste Mal in der freien Natur unterwegs sind!

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