Tornados kommen das ganze Jahr über vor. Vor allem auch in dieser Jahreszeit. In Deutschland gab es in diesem Jahr bis jetzt 130 und 2017 insgesamt 228 bestätigte Tornados, die zum Teil schwerste Schäden anrichteten. Was Sie tun können, wenn ein Tornado aufzieht oder wenn Sie sich im Freien befinden, erfahren Sie jetzt.

Was ist ein Tornado?

Ein Tornado ist ein schlauchartiger Wirbel, der von einer Schauer- oder Gewitterwolke durchgehend bis zum Boden reicht. Sobald am Boden Staub aufgewirbelt wird oder erste Schäden auftreten, spricht man von einem Tornado.

Er kann sehr unterschiedliche Schäden anrichten: Einerseits durch die direkte Windeinwirkung, andererseits durch umherfliegende Trümmer, die zu gefährlichen Geschossen werden können. Die Schäden treten häufig innerhalb einer lang gestreckten Schneise auf. Oft werden ganze Dächer abgedeckt, Satellitenanlagen und Zäune zerstört oder Bäume entwurzelt. Aber auch Menschen können in Gefahr kommen.

Was viele nicht wissen: Tornados sind keinesfalls auf den Sommer beschränkt. Hierzulande treten sie ganzjährig auf. Vor allem im Oktober, November und Februar kam es bisher zu Tornadoentwicklungen mit teils größeren Schäden.

Dieses Video zeigt Ihnen die wichtigsten Sicherheitsregeln im Überblick:

Schutz im Haus

Der sicherste Aufenthalt während eines Tornados ist Ihr Keller. Sie sollten sich so schnell wie möglich dort einfinden, denn ein Tornado kann innerhalb weniger Sekunden zuschlagen. Sie können ganze Häuser zum Einsturz bringen. Schauen Sie also nicht neugierig aus dem Fenster, sondern bringen Sie sich stattdessen schnellstens in Sicherheit.

Wenn Sie keinen Keller haben, dann sind Sie am Sichersten im kleinsten Raum Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung aufgehoben und das sind Bad, Toilette oder Flur.

Mein Rat: Halten Sie sich unbedingt von den Fenstern fern, denn diese können durch herumfliegende Trümmer oder Ästezerbrechen und Sie oder Ihre Familienangehörigen erheblich verletzen.

Tornado Schutz im Freien

Vorab: Wenn Sie von einem Tornado überrascht werden, bringt es nichts, wenn Sie vor ihm davonlaufen. Sie kennen nämlich dessen Zugrichtung nicht und sind viel zulangsam. Er wird sie einholen – garantiert!

Flüchten Sie aber nicht unter eine Straßenbrücke. Denn umherfliegende Trümmer können dort schwere Schäden und Verletzungen verursachen. Der Sogwind kann Sie aus dem vermeintlich sicheren Schutz herauswehen. Im schlimmsten Fall kann die Brücke sogar einstürzen und Sie unter sich begraben.

Bei längerem Aufenthalt im Freien helfen Ihnen diese Tipps weiter: Orientierung im Gelände: Wie Sie sich in der Natur nicht verirren!

Mein Rat: Suchen Sie sich einen Graben oder eine Mulde. Legen Sie sich flach hinein und pressen Sie Ihren ganzen Körper und Ihr Gesicht fest auf den Boden. Lassen Sie den Tornado so über sich hinwegziehen.

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