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25. Dezember 2021Beitrag von Dieter B.

Training für den absoluten Ernstfall

Ein treuer Leser hat uns auf eine Überlegung verwiesen, die uns Preppern tatsächlich helfen kann. Wir stellen uns die Frage, was Du machen würdest, wenn Du plötzlich ohne Obdach leben müsstest. Dies ist zahllosen Menschen im Ahrtal 2021 passiert, Viele davon konnten noch auf Freunde und Bekannte hoffen oder nahmen staatliche Hilfe in Anspruch. Das wird nicht immer funktionieren. Wir zeigen Dir das optimale Training für den Ernstfall.

Training für den Ernstfall – wie Du schlafen kannst

Ohne Obdach zu sein bedeutet, dass Du auf keinerlei Vorräte zurückgreifen kannst, also weder auf Lebensmittel noch auf Medikamente noch auf wärmende Kleidung.

Versetze Dich in die Lage, was Du tun könntest – oder versuche es als Training selbst. Was benötigst Du, wenn Du unmittelbar ausgesetzt bist?

Du könntest Obdachlosenunterkünfte in Erwägung ziehen. Dieser Gedanke ist nicht fair, denn er dient nicht dem Krisentraining.

Die ideale Unterkunft, um die Du Dich zuerst kümmern musst, ist praktisch ein Campinglager. In dieser Simulation benötigst Du ein Lager, das möglichst hoch gelegen ist. Das vermeidet den Kontakt mit nassem oder kaltem Boden.

  • Suche also Hügel oder hoch gelegene Terrassen oder dergleichen hohe Plateaus.

Die zweite Überlegung: Du benötigst ein „Bett“. Denn auch in höher gelegenen Gebieten kann der Kontakt mit dem Boden gesundheitlich gefährdend bis hin zu tödlich sein. Ein „Bett“ kann entweder eine Isomatte sein, wahrscheinlicher aber eine Ansammlung von Ästen und Blättern – oder ein Karton.

  • Denke an das „Bett“ – je besser die Isomatte, desto mehr Nächte wirst Du im Freien überleben können.

Die dritte Überlegung betrifft Dein Dach. Ohne Dach bist Du dem Regen oder Schnee schutzlos ausgeliefert. Im Idealfall hättest Du eine bestehende Gebäudekonstruktion – hier jedoch bist Du Dritten ausgeliefert. Also benötigst Du als Minimalausrüstung eine Plane. Mit einer Plane, die Du zwischen Bäumen aufspannen kannst, wenn Du zusätzlich ein Seil hast, wirst Du zumindest ein sicheres Dach konstruieren können.

Die vierte Überlegung betrifft Deinen Schlafsack: Die Körperwärme wird versuchen, nach außen bzw. oben zu dringen. Ein Schlafsack mit hoher Qualität schützt also nicht vor der Kälte von außen, sondern hilft, die eigene Wärme zu nutzen.

Es wäre ein besonderes Training wert, wenn Du das Übernachten ohne Obdach einmal ausprobierst – dies ist das ideale Fluchttraining. Du benötigst zumindest einen geeigneten Platz, kannst Dir die Unterlage im Zweifel selbst zusammenbauen, aber brauchst auch einen sehr guten Schlafsack und eine geeignete Plane.

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