19. Juli 2021Beitrag von Rudi Deseos

Treibsand: Die große Gefahr

Hast Du schon einmal im Treibsand gestanden? Vermutlich nicht – und dies lässt sich auch nicht trainieren. Du solltest also wissen, was passiert, wenn Du einmal mit Treibsand konfrontiert bist. Treibsand kann in zahlreichen Gebieten vorkommen, in denen Du nicht damit rechnest.

Treibsand: Ernstes Problem

Treibsand ist zunächst nicht so gefährlich, wie er oft dargestellt wird. Nicht immer wirst DU so schnell und tödlich versacken, wie es in Hollywood-Streifen gezeigt wird. Dennoch wird er zu einem ernsten Problem, schon, weil Du nicht weitergehen kannst.

– Sofern Du spürst, dass Du im Treibsand steckst, solltest Du unmittelbar alles, was Dich hindert und was Gewicht darstellst, weit wegwerfen. Die eiserne Regel: Du kannst nicht versinken (vollständig), wenn Du nicht strampelst oder noch schweres Material bei Dir hast.

– Schuhe hindern Dich, Vorsicht: Sie erzeugen Unterdruck, wenn Du sie ausziehst. Unterdruck wiederum macht es Dir fast unmöglich, Dich aus dem Wasser zu befreien.

– Sobald Du Dich im Sand nicht mehr richtig bewegen kannst, solltest Du Dich rückwärts bewegen. Du darfst keine Zeit verlieren, bis der Sand seine Wirkung entfaltet. Aber Vorsicht: Die Schritte sollten nur kurz sein. Ein großer Schritt führt dazu, dass das andere Bein belastet wird. Dieses wird im Zweifel noch einmal schneller versinken.

– Wenn Du Deine Füße nicht herausziehen kannst, lege Dich auf den Rücken. Das Gewicht wird auf eine wesentlich größere Fläche verteilt, der Druck lässt nach. Die Füße haben jetzt eine wesentlich geringere Kraft aufzuwenden, wenn es nach oben gehen soll.

– Sobald Du die Füße aus dem Sand genommen hast, kannst Du nicht aufstehen. Daher rolle Dich zur Seite weg, bis Du den Treibsand verlassen hast.

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