Wasser ist für ein Leben in der freien Wildbahn nach einer Krise wichtiger denn je. Wenn kein Trinkwasser mehr aus den Leitungen kommt, sind Sie auf das Wasser angewiesen, das Sie in der Natur, etwa in Flüssen oder Bächen, finden. Doch dieses muss erst desinfiziert werden.

Dazu eignen sich allerdings nur wenige Utensilien. Eine davon ist die Wasserflasche. Aber es muss auch die Richtige sein. Auf was Sie achten sollten, zeige ich Ihnen in diesem Beitrag. 

Eines der wichtiges Grundelemente Ihrer Überlebensausrüstung sind Behälter. Denn diese sind in der Natur nur sehr schwer herzustellen. Unabdingbar ist es zudem, dass die Behälter zum Desinfizieren, sprich Abkochen von Bach- oder Flusswasser, geeignet sind. 

Plastik kommt nicht in Frage!

Mein Tipp: Kaufen Sie keine Wasserflaschen aus Plastik. Das ist nur Geldverschwendung!

Denn nur abgekochtes Wasser garantiert hundertprozentige Trinkwasserqualität. Sie verstehen jetzt sicherlich, warum Wasserflaschen aus Plastik total ungeeignet sind. Jeder Behälter, den sie mühsam mitschleppen, sollte flammenbeständig sein.

Nur damit können Sie Wasser über einem Feuer in einem Behälter desinfizieren. Die Gesundheitsbehörden raten zudem, in normalen Höhen, das Wasser sprudelnd kochen zu lassen, um alle lebenden Keime abzutöten. Bei Märschen und in Stresssituationen benötigen Sie zudem mehr Wasser. So sollten Sie etwa drei bis vier Liter pro Tag trinken, um Ihren Flüssigkeitsbedarf zu decken. 

Trinkflasche Wandern: Das ist die beste Wahl

Die ideale Wasserflasche sollte also 1-Liter-Volumen haben, an einem Stück, aus Edelstahl und dadurch feuerbeständig sein. 

Achtung! Aluminium-Flaschen sind nicht eloxiert und nicht so haltbar wie Edelstahl. 

Eine gute Auswahl dieser Flaschen gibt es in Outdoor- oder Internetshops. Sie kosten ab 20 Euro aufwärts. 

Trinkflasche Wandern: Ich empfehle eine 1-Liter-Wasserflasche. Kleinere müssen zu oft erhitzt werden und Größere sind zu schwer. Achten Sie zudem darauf, dass die Flasche an einem Stück ist (also nicht zusammengeschraubt werden muss), so ist sie im Feuer länger haltbar. 

Übrigens: Auch ein Wasserfilter kann beim Wandern praktisch sein. Zum Beispiel diese Variante von Miniwell.

Auf welche Wander-Ausrüstung schwört ein Profi? Das sat YouTuber JayBe dazu:

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