19. Juli 2021Beitrag von Emilia Hartmann

Überleben in der Wildnis: Kompass herstellen

Wenn Du in der Wildnis überleben möchtest und kein Smartphone zur Verfügung hast, das Empfang hat, musst Du Dir zu helfen wissen. Vorsicht: Werde nicht leichtsinnig und laufe einfach los. Du hast Dich schneller verirrt, als Du meinst – und abends fehlt das Licht. Deshalb benötigst Du einen Kompass. Es geht ganz einfach.

Du benötigst – so gut wie nichts

Die einfache Vorbereitung: Du benötigst im Grunde lediglich eine Nadel. Eine Nadel – etwa eine Stecknadel, sofern sie metallisch ist – wird Dir den Weg zeigen. Denn sie reagiert auf den Magnetismus der Erde, wenn auch nur schwach.

Du benötigst dazu ein Blatt von einem Baum. Das Blatt ist nur der leichte Träger für Deine Nadel, die schließlich den Kompass darstellen wird. Das Blatt sollte also etwas größer sein, um Deine Nadel am Ende auch zu tragen.

  • Nimm Deine Nadel und lade sie etwas auf. Dafür reibst Du sie an Deiner Hose oder an Deinem Stoff leicht hin und her. Damit lädt sich die Nadel auf.
  • Das Blatt legst Du auf etwas Wasser.
  • Die Nadel legst Du vorsichtig auf das Blatt und wartest etwas ab. Das Ende der Nadel, das Du „gerieben“ und damit aufgeladen hast, wird nach Norden zeigen. Dem Norden gegenüber liegt entsprechend der Süden. Links vom Norden befindet sich in einem rechten Winkel die West-Richtung. Rechts vom Norden, gleichfalls im rechten Winkel, findest Du die Richtung Osten.
  • Mit diesem Vorgehen ersetzt Du jede andere Konstruktion, die sich etwa an der Sonne orientiert und dabei auch den Schattenwurf analysiert. Wenn Du die Nadel magnetisieren kannst, wird sie sogar sehr präzise in die richtige Richtung zeigen.

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