13. Januar 2022Beitrag von Emilia Hartmann

Überleben in dreckigen Zeiten

Wir haben die Überschrift bewusst pointiert gewählt: Stell Dir vor, wir geraten in einer krisenhaften Zeit wieder in eine Situation, in der die Hygiene nicht so gut gewährleistet ist wie im Alltag. Wenn Du weniger Wasser zur Verfügung hast, musst Du notwendigerweise vor allem Trinkvorräte anlegen. Wenn Wasser verschmutzt sein sollte, sodass möglicherweise auch von der Reinigung damit abgeraten wird, stellt sich dasselbe Dilemma. Es kann aber auch einfach passieren, dass wir zu wenig Energie haben, um warmes Wasser zur Verfügung zu stellen.

All diese Unannehmlichkeiten laufen darauf hinaus, dass Du das Überleben in dreckigen Zeiten gut vorbereiten musst. Das heißt vor allem, dass Du auch entsprechende Mengen an Vorräten bilden solltest.

Was Du benötigst

Es gibt Möglichkeiten, auch in Notzeiten Seife und Co. selbst herzustellen. Das haben wir in anderen Beiträgen beschrieben. Allerdings wirst Du ohne Training und Vorbereitung in dieser Angelegenheit in der Krise nicht mehr aktiv werden können. Daher solltest Du vor allem Vorräte anlegen – das kostet Dich nur Geld und etwas Platz.

Trinkwasserversorgung

  • Waschmittel ist unabdingbar, wenn Du eine längere Krise überstehen möchtest
  • Seife ist für die persönliche Hygiene vielseitig verwendbar: Entgegen aller Marketing-Botschaften kannst Du Seife (oder zumindest Kernseife) auch für das Waschen Deiner Haare einsetzen.
  • Auch Zahnpaste solltest Du vorrätig halten. Wir empfehlen einen Vorrat, der zumindest für einen Monat ausreicht, weil selbst nach einer kurzfristigen Krisensituation die Lager oft genug nicht schnell wieder aufgefüllt sind.

Darüberhinaus solltest Du auch für diesen Zweck Wasservorräte bilden. Andersherum gesagt: Wenn es zu einem größeren Chemieunfall in Deiner Umgebung kommen sollte, empfehlen wir ausdrücklich, auf Wasser aus Bachläufen etc. zu verzichten. Hier empfiehlt es sich sogar, auf das Abkochen von Wasser zu verzichten, weil Du die Qualität nicht bemessen kannst.

Wasservorräte sollten also zum einen das benötigte Trinkwasser mit 2 Litern pro Tag und Kopf beinhalten als auch Wasser für die Hygiene. Hier solltest Du mit sehr viel mehr Wasser kalkulieren als beim Trinkwasser. Deutet sich eine Krise an, nutze auch die Badewanne als Speicher für den Wasservorrat.

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