13. Juni 2022Beitrag von Robert

Überleben mit essbaren Wildpflanzen

Was wird geschehen, wenn die Lebensmittelkrise sich verschärfen sollte? Wir wissen, dass zum einen die Logistikketten immer schlechter werden. Wir wissen auch, dass etwa Weizen aus der Ukraine zurückgehalten wird – und wir wissen von einer bevorstehenden Hungersnot in vielen Ländern, die Organisationen der Hungerhilfe schon skizziert haben. Was passiert, wenn sich die Probleme in Deutschland verschärfen sollten? Wir geben Ihnen Hinweise dazu, wie Sie sich auch von essbaren Wildpflanzen ernähren könnten, wenn eine solche Situation eintritt – die nicht mehr nur apokalyptisch ist, sondern immer greifbarer sein wird.

Essbare Wildpflanzen: Diese können Sie essen

essbaren Wildpflanzen

Es gibt Wildpflanzen, die Sie essen können. Unter dem Begriff Wildpflanzen werden alle Pflanzen verstanden, die Sie in Wald und Feld finden können. Die bedeutendsten Regeln dazu sollten Sie kennen.

  • Meiden Sie vor allem giftige Beeren, auch wenn sie noch so verlockend aussehen sollten. Giftige oder möglicherweise giftige Beeren erkennen Sie an deren Farben: Weiß, gelb oder rot sollten sie nicht sein (im Zweifel!).
  • Blaubeeren und Brombeeren eignen sich indes sehr. Im Zweifel sehen Sie sich ein passendes Bild im Internet dazu an.
  • Löwenzahn finden Sie jetzt im frühen Sommer auf Ihren Wiesen und im Garten. Löwenzahn ist nicht so giftig, wie es üblicherweise heißt. Sie können die Blätter wie auch die Wurzeln der Pflanzen tatsächlich essen. Wenn die Blätter schon älter sind, werden sie bitter. Dann sollten Sie die Blätter kochen und ggf. etwas würzen. Wer Salz und Pfeffer im Gepäck hat oder etwas Öl, wird hier vergleichsweise gute Ergebnisse erzielen können.

Grundsätzlich können Sie auch Gräser essen. Dies ist einfacher, wenn Sie diese gleichfalls wie beschrieben kochen. Selbst Baumrinde lässt sich kochen.
Oft wird gewarnt vor dem Fuchsbandwurm, der sich auf Wildpflanzen finden könnte. Diese Warnung ist ehrbar, aber in der Praxis beim Ernten von Erdbeeren und Co. meist nicht dienlich – das passiert selten, so Praktiker.

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