Überlebensmesser richtig auswählen

Waldhammer-Tipp des Tages:

Überlebensmesser zählen zu den wichtigsten Instrumenten im Überlebenskampf. Solche Überlebensmesser haben zahlreiche Funktionen, die über die Verwendung als Waffe hinausgehen. Du solltest hier Qualität kaufen.

Zahlreiche Funktionen

So kannst Du das Messer verwenden für:

• Das Häuten von Wildtieren

• Das Graben von Löchern, die Du in jeder Weise benötigst: Als Alternativ-Kompass mit Wasser bis hin zu Verstecken oder Kühlmöglichkeiten.

• Zum Holzfällen

• Zur Produktion von Tauwerk

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• Zum Zuschnitt für Bandagenbei größeren Verletzungen
etc.
Die richtige Auswahl orientiert sich an verschiedenen Faktoren.

• Das Material darf nicht zu billig sein. Wenn Du Metall hast, das nicht widerstandsfähig ist, musst Du mit Verrostung rechnen oder gar mit dem Bruch beim Einsatz.

Diese Messer-Eigenschaften beziehen sich auf folgende Punkte:

Länge:

Es kommt nicht darauf an, ein besonders großes Messer zu haben. Dessen Gewicht ist im Einsatz vermutlich sogar zu hoch. Die kannst es kaum verstauen. Umgekehrt sind Messer, die zu klein sind, für zahlreiche Funktionen nicht zu verwenden, weder als Waffe noch etwa im Holzschalgen. Daher benötigst Du eine mittlere Größe. Diese sollte etwa um 10 Zoll herum liegen. Dabei solltest Du den Griff so wählen, dass Du ihn gut halten kannst.

Der Tang:

Als Tang gilt der Messer-Teil, der in den Griff führt. Dabei kommt es auf den Zapfen an, der irgendwie am Griff befestigt werden muss. Wenn Du nur einen kleinen Teilzapfen hast, kann das Messer leicht abbrechen. Hier solltest Du also einen vollen Zapfen zur Verfügung haben. Dieser sollte wiederum stabil sein. Leichter wird der „volle Zapfen“, wenn Metall herausgeschnitten wird, das nicht benötigt wird. Solche Zapfen nennen sich „skelettierte Zapfen“.

Form der Klinge:

Die Messerklinge sollte nicht auf beiden Seiten scharf sein. Diese Form der Klingen wird im Kampf gerne verwendet, ist jedoch für den Multi-Einsatz ungeeignet. Du kannst keine Kraft auf die Klinge und das Messer ausüben, indem Due etwa einen Daumen auf die Klinge legen würdest. Dabei gilt, dass eine sogenannte „Drop-Point-Klinge“ für die meisten Aufgaben am besten geeignet sei.

Material der Klinge:

Hier wählst Du Stahl – eine Legierung von Eisen und Kohlenstoff. Edelstahl ist rostunempfindlicher, kann allerdings nicht so einfach geschärft werden. Kohlenstoffstahl ist einfacher zu schärfen, jedoch rostempfindlicher.

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