Unwetter in Deutschland: Sind Sie vorbereitet?

Unwetter in Deutschland

Liebe Leser, 

wir haben ja unlängst – siehe hier – uns mit dem Thema Unwetter in Deutschland bzw. „sturmfest machen“ beschäftigt. Wir hoffen, Sie konnten unsere Empfehlungen und Tipps noch rechtzeitig vor dem Wintersturm „Sabine“ umsetzen. 

Mehr als 100.000 Haushalte ohne Strom 

„Sabine“ hatte es in sich. In der Spitze wurden in hohen Lagen Windgeschwindigkeiten von fast 180 km/h gemessen. Das ist schon gewaltig. Die Bahn stellte weitgehend den Betrieb ein; an den Flughäfen ging stellenweise nichts mehr. Allein in München fielen am Montag fast 1.000 Flüge aus. Das kommt auch nicht alle Tage vor. Der Straßenverkehr war in vielen Regionen sehr eingeschränkt; in waldreichen Gegenden ging stundenweise nichts mehr. Im Norden kam eine Sturmflut noch „on top“ – der Hamburger Fischmarkt war überflutet. 

Waldhammer-Tipp des Tages:

Und in Bayern waren in der Spitze mehr als 100.000 Haushalte stundenlang ohne Strom. Böse Zungen mögen hier unken, dass das schon mal der erste „kleine“ Testlauf für den Blackout war. Wie auch immer, die Schulkinder in Bayern und vielen anderen Regionen des Landes freuten sich. Am Montag fiel die Schule aus. 

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Dieses Video fasst die Auswirkungen von “Sabine” nochmal zusammen:

https://www.youtube.com/watch?v=KE4X_rt49sc

Unwetter in Deutschland: Nach dem Sturm ist vor dem Sturm 

Hoffentlich sind Sie relativ „unbeschadet“ davon gekommen. Nichtsdestotrotz gilt: nach dem Sturm ist vor dem Sturm. Also, achten Sie in diesen Tagen insbesondere auf ihr Hausdach und die Bäume auf dem Grundstück. Beim Dach ist es wirklich ratsam, dieses mittels Sturmklammern sturmfest zu machen. Der Aufwand lohnt wirklich. Konsultieren Sie aber in der Sache auf alle Fälle Profis! 

Die können dann auch gleich kontrollieren, ob die Ziegel auf dem Dach den Sturm „heil“ überstanden haben. 

Unwetter in Deutschland
photo credit: unsplash.com

Eminent wichtig ist auch, dass die Bäume/Äste kontrolliert werden. Nehmen Sie sich hier Zeit und holen Sie sich im Zweifel den Rat eines Profis ein. Im Zweifel gilt. Fällen, fällen, fällen – ehe der Baum beim nächsten anstehenen Frühlingssturm dann aufs Haus fällt. Tipps dazu finden Sie hier. Bis Ende Februar dürfen Sie ja grundsätzlich fällen. Auch hier: konsultieren Sie vorher die Behörden (Kommunalverwaltung/untere Naturschutzbehörde) vor Ort. 

Gut möglich, dass wir schon relativ rasch wieder auf den nächsten Orkan vorbereitet sein müssen…

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