Liebe Leser, heute wollen wir uns kurz mit den dramatischen Folgen der Corona-Pandemie beschäftigen. Diese hat uns ja nach wie vor fest im Griff. Bis jetzt ist ein Ende der einschneidenden Maßnahmen leider noch nicht in Sicht. Update Coronavirus: Mit was für Konsequenzen müssen wir rechnen?

Einreisestopp für Saisonarbeiter 

Eine dieser drakonischen Maßnahmen war der Einrestopp für Saisonarbeiter. Allen voran die Landwirtschaft ist in deutschen Landen auf jährlich bis zu 300.000 Arbeitskräfte vor allem aus den osteuropäischen Staaten angewiesen. Und deren mögliches Fehlen wird verheerende Konsequenzen zeitigen. Das sehen nicht nur wir so. Das Einreiseverbot für Erntehelfer könnte sich laut dem Präsidenten des Bauernverbandes schon relativ bald auf die Supermarkt-Regale auswirken. Selbst die Bundeslandwirtschaftsministerin befürchtet mittlerweile Engpässe. 

Knappheit vorprogrammiert 

Kurzum, wegen des Einreisestopps für Saisonarbeiter könnten laut Deutschem Bauernverband einige Obst- und Gemüsesorten in den kommenden Wochen und Monaten knapp werden. Die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln sei zwar nicht gefährdet, dennoch könne es durchaus bei verschiedenen Kulturen im Obst- und Gemüsebereich zu Versorgungslücken kommen, so wird der Präsident des Verbandes, Herr Joachim Rukwied, in der Nachrichtenagentur dpa zitiert. 

Update Coronavirus
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Update Coronavirus: Preise werden steigen 

Die Verbraucher müssten zudem mit höheren Preisen rechnen. Die Verknappung an Arbeitskräften werde unterm Strich zu knapperen und teureren Produkten führen. Das werden die Verbraucher, also wir alle, relativ zeitnah beim Spargel merken. Aber auch mit Blick auf Beeren und anderen Produkten. 

Ja, wir werden alle unseren Preis zahlen müssen. Einen hohen, ja höheren Preis. Ferner sollte an der Stelle erwähnt werden, dass wir hier nur von in Deutschland produzierten Produkten sprechen. Also, letztlich von einem Bruchteil dessen, was an Obst und Gemüse nachgefragt wird. An der Stelle sei erwähnt, dass der Selbstversorgungsgrad Deutschlands bei Gemüse um die 40 Prozent liegt. Sprich, fast zwei Drittel müssen aus dem Ausland, allen voran auch aus von der Pandemie schwer betroffenen Ländern wie Italien und Spanien, importiert werden. Hier ist die Wahscheinlichkeit relativ hoch, dass es zu Engpässen, Lieferausfällen und Knappheit kommen wird. Bei Gemüse sieht es noch schlechter aus. Der Selbstversorgungsgrad liegt hier bei nur ca. sieben Prozent. 

Also, wer kann und vor Ort die Möglichkeiten hat, dem können wir nur empfehlen: so gut es geht selbst anbauen. Das ist fast alternativlos!

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