Verhalten bei akutem Herzschmerz

Coronavirus Gefahr

Herzprobleme zählen zu den bedeutendsten Todesursachen in den westlichen Ländern. Demzufolge werden Sie im Laufe des Lebens immer wieder mit Menschen zu tun haben, die unter Herzschmerzen leiden können – und entsprechend panisch werden. Verhalten Sie sich richtig.

Durchblutungsstörung

Waldhammer-Tipp des Tages:

Nicht jeder Herzstich ist Anzeichen für eine schwerwiegende Erkrankung. Dennoch sollten Sie wissen, dass ein akuter Herzschmerz eine Durchblutungsstörung des Herzmuskels andeutet. Bei starken Schmerzen, Todesangst sowie Atemnot liegen Anzeichen für einen Herzinfarkt vor.

· Die Schmerzen zeigen sich insbesondere in der Herzgegend – unterhalb des Brustbeins.

· Davon ausgehend strahlen diese Schmerzen in den linken Arm ab, zudem kann es Schmerzen im Rücken sowie im Oberbauch geben.

· Bei diesen Symptomen sollten Sie zumindest einen Herzinfarkt als Ursache in Erwägung ziehen.

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Die richtige Verhaltensweise (nebenher sollte selbstverständlich der Notruf informiert werden):

· Der Patient sollte sich in keinem Fall bewegen. U.a. kann auch die Aorta betroffen sein, die in seltenen Fällen beginnt zu reißen. Bewegung kann hier nur schaden.

· Der Patient sollte so weit als möglich beruhigt werden, um den Sauerstoffverbrauch so weit als möglich zu reduzieren. Der Patient sollte flach atmen, etwa wenn möglich durch die Nase.

· Der Oberkörper sollte erhöht gelagert werden.

· Zudem sollten Sie den eintretenden Schock bekämpfen. Hier kommt es zu einem akuten Kreislaufzusammenbruch.

· Bei einem Stillstand des Kreislaufs müssen Sie im Zweifel zudem Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen.

· Grundsätzlich befreien Sie den Patienten von eng sitzenden Hemdkragen oder anderen eng anliegenden Kleidungsstücken. Sofern Sie Aspirin oder ASS im Haushalt haben, können Sie diese verabreichen. Dies soll das Herzmuskelgewebe etwas schützen.

Generell empfiehlt es sich, die allgemeine Versorgung mit Medikamenten in einem Dokument festzuhalten. Dies sind etwa ein Arztbrief oder eine Medikamentenverordnung

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