16. Mai 2022Beitrag von Paul Junker

Videoüberwachung fürs Haus: Die wichtigsten Faktoren

Trau, schau, wem – denken sich immer mehr Menschen und Haushalte in Deutschland. Je größer die Unsicherheiten werden, desto wahrscheinlicher ist es, dass auch die Zahl der Einbrüche zunimmt. Wer sich und sein Gut wirksam schützen möchte, wird oft genug über eine Videoüberwachung fürs Haus nachdenken. Es gibt zahlreiche verschiedene Produkte. Sie sollten sich mit den wesentlichen Begriffen und Funktionen vertraut machen.

Die Checkliste für Ihre Videoüberwachung fürs Haus

Videoüberwachung Haus

Solch eine Videoüberwachung fürs Haus besteht in der Regel aus mehreren Kameras. So gibt es Systeme mit 4 Kameras oft ab 250 bis 300 Euro. Wer acht Kameras einsetzen möchte, muss mit Preisen ab 400 Euro rechnen. Wesentlich günstiger sollten die Anlagen nicht sein, da die technische Ausstattung dann mutmaßlich nicht hinreichend gut ist.

Zudem sollten Sie darauf achten, eine „unterbrechungsfreie Stromversorgung“ zu haben (USV). Sofern Einbrecher die Stromversorgung abschalten, um freier agieren zu können, sollte die Videoüberwachung fürs Haus noch immer laufen.

Zudem achten Sie darauf, dass das Aufnahmegerät, das die Aufnahmen speichern soll, möglichst sicher untergebracht ist. Sie können es in einem Safe oder einem gut verschließbaren Schrank aufbewahren – somit können sich Einbrecher die Filmaufnahmen nicht selbst mitnehmen.

Weniger zu empfehlen sind Aufnahmen, die Sie auf den eigenen Server laden (müssen). Warum? Fällt die Stromversorgung aus, werden die Aufnahmen nicht mehr über das Internet hochgeladen werden können. Demzufolge sind auch Systeme, die eine Cloud des Anbieters vorsehen, keine sinnvolle Alternative. Wenn das Internet mangels Strom nicht funktioniert (oder wegen Zerstörung), ist eine Cloud nicht erreichbar für Sie.

Die ideale Kombination für Sie besteht daraus, eine Videoüberwachung fürs Haus mit 4 bis 8 Kameras zu haben, für eine USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) zu sorgen sowie einen Surf-Stick zu kaufen. Ein Surf-Stick bietet Ihnen den Vorteil, dass Sie nicht darauf angewiesen sind, einen funktionierenden Internet-Provider im Hintergrund zu haben. Zudem sollte ein Backup auf dem eigenen Aufnahmegerät hinterlegt werden, das wiederum selbst gut in einem Raum abgesichert sein muss.

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