Vorbereitung auf das Schlimmste: Preppen mit Plan! - Waldhammer
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16. April 2021Beitrag von Dieter B.

Vorbereitung auf das Schlimmste: Preppen mit Plan!

Im Falle einer Katastrophe erleichtert Vorbereitung das Überleben und die Rückkehr zu einer neuen Normalität. Wir zeigen, wie Sie einen Vorrat für zuhause anlegen und aktualisieren und was in den Prepper Rucksack für den Worst Case gehört.

Das Wichtigste auf einen Blick

Was ist ein Prepper?

Der Begriff Prepper kommt vom Englischen “to be prepared” – bereit sein. Prepper treffen Vorbereitungen für den Fall einer Katastrophe. Während die einen einen Notfall Vorrat wichtiger Dinge für ein Überleben der ersten 14 Tage anlegen, treffen andere mit Schutzbauten und Nahrungsmittelanbau Vorkehrungen für ein neues Leben unter veränderten Vorzeichen.

Welche Lebensmittel lassen sich gut bevorraten?

Geeignet sind alle Lebensmittel, die lange haltbar, stabil verpackt und gut stapelbar sind. Wichtige Dinge sind Grundnahrungsmittel wie Mehl, Reis, Nudeln und Getreideflocken, aber auch alles, was den Speiseplan bereichert wie Fisch- und Fleisch, Obst- und Gemüse in Konserven, oder der Zubereitung dient wie Öl, Zucker, Salz und Gewürze. Genussmittel wie Schokolade, Kekse, Kaffee, Tee und gegebenenfalls Alkohol und Zigaretten heben die Moral in schweren Zeiten und lassen sich gut aufbewahren.

Daneben gibt es spezielle Lebensmittel für Prepper, die jahrelang haltbar sind, über eine hohe Kaloriendichte verfügen und wenig Platz einnehmen.

Spezielle Prepper Lebensmittel:

  • dehydrierte Lebensmittel
  • Prepper Mahlzeiten
  • Energieriegel

Was gehört in einen Prepper Rucksack?

In die sog. Bug out Bag gehören Dinge, die im Worst Case elementare Bedürfnisse nach Licht, Wärme, Nahrung/Wasser, Hygiene/medizinischer Versorgung und Schutz befriedigen.

Licht:

  • handbetriebene Taschenlampe
  • Knicklicht, Headlight oder Laterne

Wärme:

  • Feuerzeug
  • Zunder
  • Wasserdichtes Behältnis

Nahrung und Wasser:

  • Energieriegel
  • Nüsse
  • Schokolade
  • Wasser für mindestens 48 Stunden samt Filter und Feldflache

Medizinische Versorgung und Hygiene:

  • Erste Hilfekasten
  • Wund- und Brandsalbe
  • Fieber-und Schmerzmittel
  • Desinfektionsspray
  • individuell Medikamente
  • Zahnpasta, Zahnbürste, Seife
  • individuell Hygieneartikel für Damen

Schutz:

  • Tarp oder Poncho
  • wasserabweisende Isomatte
  • Schlafsack
  • 1-2 Sets Wechselwäsche, insbesondere Socken, Unterwäsche, warmer Kragenpullover

Einfaches Werkzeug wie ein Klappspaten, scharfes Messer mit Wetzstein, eventuell Axt und Drahtsäge mit Ersatzsägeblatt oder ein einfaches Angelset können sehr nützlich sein.

Sinnvoll sind daneben ein stromloses UKW-Radio, eventuell ein Smartphone mit solar- oder handbetriebenem Ladegerät, für Informationsbeschaffung und Kommunikation. Ein Kompass und Landkarten erleichtern die Orientierung.

Eine gewisse Menge an Bargeld und alle wichtigen Papiere müssen wasserdicht verpackt mitgeführt werden.

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Strategisch vorsorgen: Prepper Einkaufsliste

Neben Haltbarkeit und Lagerung bei der Auswahl der Lebensmittel sind beim Einkauf auch die richtigen Mengen pro Person zu berücksichtigen.
Der Einkauf sollte einen Erwachsenen mit durchschnittlichem Energieverbrauch 14 Tage lang versorgen. Hier ein Vorschlag für eine Einkaufsliste, die natürlich den persönlichen Vorlieben angepasst werden soll:

  • 28 L Getränke, v. a. Wasser
  • ca. 4 kg Getreideprodukte (Reis, Nudeln, Getreideflocken, Knäckebrot, Mehl)
  • ca. 7 kg Gemüse (Linsen und Bohnen, Konserven wie Rotkohl, zu einem kleineren Teil gut lagerbares Gemüse wie Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch und Karotten)
  • ca. 4 kg Obst (Konserven wie Apfelmus oder getrocknet wie Aprikosen, zu einem kleineren Teil lange haltbare frische Früchte wie Äpfel, Birnen oder Zitrusfrüchte)
  • ca. 200 gr Nüsse und Samen
  • ca. 500 gr oder mehr Fette und Öle
  • ca. 4 kg H-Milch und haltbare Milchprodukte wie Hartkäse
  • ca. 1,5 kg Fisch- und Fleischkonserven
  • 10 oder mehr Eier

Hinzu kommen eine Großpackung Zucker, Salz, Gewürze nach Wunsch, eine Packung Instantbrühe, Pastasaucen nach Geschmack sowie Genussmittel wie Kekse, Schokolade, Chips, Kaffee und Tee, eventuell Alkohol und Zigaretten entsprechend dem persönlichen Verbrauch.

Der pro Person veranschlagte Wasservorrat beinhaltet sowohl Trinkwasser als auch Kochwasser. Zum Waschen und Putzen sollte man im Notfall Leitungswasser benutzen. Ist der Zusammenbruch der Wasserversorgung zu befürchten, sollte man schnell die Badewanne füllen. Wer sicher gehen will, kann auch ein großes Wasserfass mit Leitungswasser füllen und für Notfälle versiegeln.

Vegetarier und Veganer können leicht folgende Anpassungen vornehmen: (Tabelle)

Proteinlieferant – Hülsenfrüchte, Getreide, Leinsamen, Tofu (ungekühlt haltbar)
Calciumlieferant – Haselnüsse, Kichererbsen, Leinsamen, Brennnessel (lässt sich auch anbauen)
Milch – Getreidemilch (fertig besonders lange haltbar oder leicht selbst herzustellen aus Hafer oder Dinkel)

Welche Prepper Lebensmittel für den Vorrat

Wer einen Prepper Vorrat anlegt, denkt vielleicht als erstes an spezielle Produkte wie Energieriegel, dehydrierte Lebensmittel und spezielle Prepper Mahlzeiten. Sie alle weisen eine hohe Kaloriendichte auf, sind jahrelang haltbar und nehmen wenig Platz in Anspruch.

Energieriegel

Energieriegel sind so konzipiert, dass sie den Tagesbedarf eines Erwachsenen decken. Man kann sie trocken essen, etwas angenehmer wird es, wenn man sie mit etwas Wasser oder Milch zu einem Brei anrühren kann.

Dehydrierte Lebensmittel

Dehydrierte Lebensmittel werden zu einer ordentlichen Mahlzeit, wenn man ihnen Wasser zuführt. Auf keinen Fall dürfen sie in dehydrierter Form verzehrt werden, da sie sonst im Magen rehydrieren und zu gesundheitlichen Problemen führen.

Prepper Mahlzeiten

Die Prepper Mahlzeiten kommen als eine Art Tütengericht für jeden Geschmack in vielen verschiedenen Varianten und sind immer eine komplette Mahlzeit. In der Packung enthalten sind Elemente, die den Inhalt erwärmen und somit zu einer richtigen warmen Mahlzeit machen. Im Notfall können sie auch kalt verzehrt werden. Geschmacklich hat sich in den letzten Jahren auf diesem Markt viel getan.

Bei allen speziellen Lebensmitteln für Prepper besteht aufgrund der hohen Kaloriendichte und dem geringen Flüssigkeitsanteil die Gefahr der Verstopfung, zumindest bei längerer Verwendung. Ausreichende Flüssigkeitsaufnahme und Kaugummi mit künstlichen Süßstoffen kann vorbeugen.

Doch wie die Prepper Einkaufsliste zeigt, müssen es nicht immer spezielle Produkte sein, die geeignet sind, einen Vorrat anzulegen. Vieles von dem, was wir alle in der Küche haben und täglich verzehren, ist bei strategisch klugem Einkauf dazu geeignet, die ersten 14 Tage nach einer Katastrophe relativ normal zu überstehen. Wie im normalen Alltag sollte man darauf achten, alle wichtigen Lebensmittelgruppen in richtiger Menge pro Person vorrätig zu halten.

Grundnahrungsmittel:

  • Mehl
  • Reis
  • Nudeln
  • Getreideflocken
  • Linsen
  • Bohnen
  • Nüsse
  • individuell Babynahrung

Konserven:

  • Fleisch
  • Fisch
  • Gemüse
  • Obst

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Zubereitung:

  • Öl
  • Salz
  • Zucker
  • Instantbrühe
  • getrocknete Gewürze

Genussmittel:

  • Schokolade
  • Kekse
  • Chips
  • Kaffee
  • Tee

Individuell auch Alkohol und Zigaretten.

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Prepper Vorrat anlegen und aktuell halten

Welche Lebensmittel neben speziellen Produkten für Prepper in Vorrat gehören, haben wir bereits beschrieben. Doch wie bewerkstelligt man die Vorratshaltung auf unbestimmte Zeit, ohne dass Dinge verderben oder aufgebraucht sind, wenn der Notfall eintritt?

Grafik: 3 Strategien, einen Prepper Vorrat anzulegen

1. Dynamische Vorratshaltung
2. Richtige Lagerung
3. Regelmäßige Kontrolle

Dynamische Vorratshaltung

Bei der dynamischen Vorratshaltung wird so eingekauft, dass der durchschnittliche Tagesbedarf eines Erwachsenen 14 Tage lang gedeckt werden kann, ohne auf ein leeres Regal zu stoßen. Da die Lebensmittel im Alltag benutzt werden, müssen Lücken alle 14 Tage in entsprechender Menge aufgefüllt werden. Wichtig: Neue Produkte kommen hinten ins Regal, damit ältere Produkte vor Verfallsdatum verbraucht werden.

Die dynamische Vorratshaltung garantiert nicht nur, dass im Notfall jeder Person im Haushalt ein kompletter Vorrat für 14 Tage zur Verfügung steht. Sie ist auch im Alltag praktisch. So spart man nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Denn wer mit Plan und nach Bedürfnis einkauft, fährt günstiger. Außerdem lassen sich so regelmäßig Sonderangebote nutzen.

Richtige Lagerung

Lebensmittel sind kühl, trocken und dunkel zu lagern. Lebensmittel mit längerer Haltbarkeit kommen hinten ins Regal. Natürlich kann man v. a. Fleisch und Fisch, aber auch Gemüse und Obst oder sogar Eier in der Tiefkühltruhe bevorraten. Falls der Strom ausfällt, sind diese Lebensmittel als erstes aufzubrauchen, da sie ohne Kühlung schnell verderben. Gleiches gilt für alles, was zum Zeitpunkt der Katastrophe im Kühlschrank ist.

Regelmäßige Kontrolle

Nicht nur Feuchtigkeit kann Vorräten wie Mehl, Reis und Nudeln zum Verhängnis werden. Schädlingsbefall ist ein besonderes Problem. Manchmal sind die Schädlinge bereits beim Einkauf in den Packungen und können von dort alle Vorräte befallen. Soweit möglich sollte alles luftdicht verpackt werden. In jedem Fall muss regelmäßig, spätestens einmal im Monat, auf Schädlingsbefall kontrolliert werden.

Frische Lebensmittel

Zur strategischen Vorratsplanung kann es auch gehören, gelagerte Lebensmittel nach zu züchten. Das klappt besonders gut bei Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch, Karotten und Sprossen. Wer längerfristig plant, kann natürlich auch im Haus, auf Balkon oder Garten Gemüse wie Tomaten, Gurken, Paprika ziehen oder sich an Pilzen versuchen.

Notfall-Marschgepäck: Der Prepper Rucksack

Im schlimmsten aller Fälle kann man die Zeit nach einer Katastrophe nicht im Haus aussitzen. Damit sind auch die angelegten Vorräte verloren. Häufig muss man das Haus fluchtartig verlassen und kann nicht zurückkehren, etwa bei einem Erdbeben. Eine sog. Bug out Bag oder Go Bag muss alles enthalten, was ein Überleben in freier Natur ermöglicht. Die oben genannte Grundausrüstung für die Versorgung mit Licht, Wärme, Nahrung und Wasser, Medizin und Hygiene sowie Schutz vor Wind und Wetter findet sich am leichtesten im speziellen Prepper Shop.

Wichtig ist neben dem Inhalt des Rucksacks auch der Rucksack selbst. Unter Umständen muss man eine umfangreiche und schwere Ausrüstung über lange Strecken und bei jedem Wetter tragen. Fassungsvermögen von mindestens 60 L plus extra Außenfächer, Schlaufen und Taschen an Schulter- und Bauchgurten, Tragekomfort mit wattierten Schulterriemen und angepasstem Gestell sowie Stabilität (Qualität) und Wasserundurchlässigkeit (Überzug) sind wichtige Dinge, die zu bedenken sind.

Einkaufen im Prepper Shop

Im Prepper Shop finden sich alle Dinge, die v. a. in die Go Bag gehören: Vom Rucksack selbst über spezielle Lebensmittel, verschiedene Wasserfiltersysteme, Leuchtmittel und alles, was man braucht, um ein Feuer zu starten oder eine Notunterkunft zu bauen. Dabei lassen sich die meisten dieser Dinge auch gut für Outdoor-Fans, Survivalkünstler und Bushcraftler verwenden. Ebenso wie ein Grundvorrat an Lebensmitteln ist die Investition in Ausrüstung damit in mehrfacher Hinsicht lohnend, auch wenn es nie zu einer Katastrophe kommen sollte.

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