Liebe Leser,

heute wollen wir uns inmitten der Corona-Pandemie noch einmal „grundsätzlich“ mit der Thematik Stromausfall beschäftigen. Spätestens seit Corona haben sich hier einige Dinge und Einschätzungen ja grundlegend geändert. Und das muß nicht einmal schlecht sein.

Vor Jahren galt man ja fast schon als irrer Spinner, wenn man sich „outete“, dass man auf den Fall eines Stromausfalls privat bestens präpariert sei. Manchmal wurde man insofern auch als Spießer bezeichnet, ja fast schon beschimpft.

blackout vorbereitung

Stadtwerke Ahrensburg mit hervorragendem Beitrag

In dem Kontext ist uns neulich ein sehr, sehr guter Beitrag der Stadtwerke Ahrensburg zugefallen. Und da kommt klar heraus, dass es überhaupt nicht spießig ist, sich auf einen Stromausfall vorzbereiten. Ganz im Gegenteil.

Wer Zeit und Lust hat, kann diesen hier lesen.

In dem Beitrag wird sehr gut auf jüngst Beispiele von Stromausfällen nur in Bezug auf Norddeutschland hingewiesen.

Im Juni legte 2018 zum Beispiel ein Kurzschluss den Betrieb des Hamburger Flughafens für einen Tag lahm, im Mai erwischte je ein Stromausfall Bargteheide für 20 Minuten und Lübeck für vier Stunden.

Gerade weil in Deutschland eine hohe Energiesicherheit herrschen würde, scheinen viele Bürgerinnen und Bürger zu glauben, sie brauchten oder könnten selbst keine Vorsorge für den Fall des Falles zu treffen. Man müsse sich aber nur einmal kurz bewusst machen, wie sehr Haushalte, Kommunen und Industrie von Elektrizität abhängen. So ziemlich alles funktioniert nur, wenn Strom fließt, ob Computer und Telefone, ob Haushaltsgeräte und Heizungen, ob Ampeln und Züge, ob Geldautomaten und Supermarktkassen, ob Tankstellen und Wasserpumpen – die Liste könnte man endlos fortsetzen.

Ja, dem ist so. Wir können hier nur unser großes Lob den Stadtwerken Ahrensburg gegenüber aussprechen.

In der Tat – es ist nicht spießig, es ist klug und vorausschauend, sich bestmöglich auf den Blackout vorzubereiten!