3. Mai 2022Beitrag von Lars Hoffmann

Lebensmittel Grundausstattung: Eine Liste für Notfälle

Wohl niemand von uns hätte annehmen können, dass eine Lebensmittel- oder Nahrungsmittelversorgungskrise so schnell um sich greift, wie wir es aktuell erleben bzw. erleben müssen. Demzufolge sollten Sie sich vorbereiten. Auch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat schon vor einiger Zeit Hinweise gegeben, die allerdings kaum beachtet wurden. Wir haben diese Hinweise erneut für Sie aufgegriffen: Die Versorgungsprobleme könnten eher größer denn geringer werden. Daher haben wir für Sie eine Liste über die Grundausstattung für Lebensmittel in einem Notfall. Erfahren Sie mehr, über das richtige lagern von Lebensmittel laut dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Behörde warnte früh

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Die Behörde hat frühzeitig darauf verwiesen, wie wichtig die private Vorsorge ist. Wir zitieren: Es würde „auch in der heutigen Zeit trotz eines im Regelfall sehr zuverlässig funktionierenden Verteilersystems für Lebensmittel“ hinreichend starke Gründe dafür geben einen persönlichen Vorrat anzulegen.

Vorsorge ist wichtig

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gibt an, dass die Private Vorsorge wichtig ist. Es würde „auch in der heutigen Zeit trotz eines im Regelfall sehr zuverlässig funktionierenden Verteilersystems für Lebensmittel“ hinreichend starke Gründe dafür geben einen persönlichen Vorrat anzulegen.

Dies würde die Vorsorge für die Sicherheit erhöhen und zum anderen auch im allgemeinen Alltag bereits Vorteile mit sich bringen.

Dabei hat das Ministerium allerlei Krisen vor Augen, nicht nur die aktuelle Inflationierung oder die Probleme mit den Lieferketten. Vielmehr wird auch vor einem längeren Stromausfall gewarnt oder davor, dass eine Witterungsproblematik schon Krisen auslösen kann. Früher wurden Sie sicherlich verlacht, wenn Sie auf solche Dinge aufmerksam machten. Heute lacht niemand mehr. Stattdessen wird Vorsorge betrieben. Wir zitieren erneut, was wir darüber berichteten.

Es wäre sogar „äußerst ratsam“, zur Vorsorge einen Notfallvorrat zu Hause anzulegen, der über einen Zeitraum in Höhe von 10 Tagen reicht. So würden Sie neben Ihrer Familie in „einem Notfall nicht mit leerem Magen“ dastehen. Dabei sollten Sie, heißt es verharmlosend, am besten auch die Gewohnheiten und sogar die geschmacklichen Vorlieben derjenigen bedenken, mit denen Sie zusammen eine solche Krise überstehen müssten. Davon raten wir ab – eine Krise ist kein Wunschkonzert.

Je Person sind demnach Grundvorräte für 10 Tage zu empfehlen. Dies sind 22.000 kcal, also 2.200 kcal pro Tag.

Zudem warnt die Behörde davor, dass die Krise oder der Versorgungsausfall auch damit einhergehen könne, dass Strom fehlt – Tiefkühlprodukte empfiehlt das Amt nicht.

Die Vorratstabelle umfasst verschiedene Produkte. Wir benennen nur die Oberkategorien. Du kannst die gesamte Liste an anderer Stelle abrufen.

Die Liste über die Grundausstattung für Lebensmittel in einem Notfall:

  • Gemüse und Pilze 4 Kilogramm
  • Getreideprodukte, Brot und Kartoffeln im Umfang von insgesamt 3,5 Kilogramm
  • Obst: 2,5 Kilogramm
  • 20 Liter Getränke
  • 2,5 Kilogramm Milchpulver bzw. entsprechend Milch
  • Eier sowie Ersatzprodukte für Eiweiß, also Fisch

Hier kommen Sie zu der vollständigen Vorratstabelle vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

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