6. Juli 2021Beitrag von Emilia Hartmann

Was Du aus Kiefernsaft machen kannst

Die Natur beschenkt uns – auch im Überlebenskampf – reichhaltig. So kannst Du den Saft von Kiefern einfach nutzen, um damit die verschiedensten Vorteile zu nutzen. Dies wiederum soll die folgende Checkliste zeigen.

Kiefernsaft: Vielfältig

Die Kiefern scheiden ein Harz aus, das auf den ersten Blick nur klebrig wirkt. Dies wiederum soll den Baum selbst schützen, um seine Wunden den Insekten (etwa) nicht zur Verfügung zu stellen. Der Kiefernsaft wird allerdings mit der Zeit härter und wird zu einem Klumpen, der Bernstein ähnelt.

Frischer Harz ist hingegen etwas weißlicher und noch flüssiger, wobei Du den Saft in größeren Klumpen ernten kannst.

Achtung: Der frische Harz ist besonders klebrig. Dies sollte Dich zumindest nicht schrecken. Um den Saft zu gewinnen benötigst Du etwa ein Messer, mit dem Du die klebrigen Stellen abschneidest. Nun zu den Anwendungen:

• Kiefernharz gilt als antiseptisch, als antibakteriell sowie als entzündungshemmend.

• Du kannst den Harz verwenden, um Blutungen zu beenden oder Hautausschläge damit einzureiben.

• Wenn Du Halsschmerzen hast, dann kannst Du den Harz als Kaugummi nutzen und kauen. Dies sollte die Beschwerden lindern.

• Du kannst den Harz gleichfalls als Klebstoff verwenden. Zelte oder einfache Planen lassen sich damit flicken.

• Auch Stiefel kannst Du an den Nähten auf diese Weise abdichten. Boote oder Kanus haben ggf. Löcher: Diese kannst Du auf diese Weise stopfen.

• Mit Kiefernharz kannst Du zudem Pfeilspitzen oder ähnliche Waffen verbessern und ausbessern.

• Schließlich kannst Du die harten Harz-Klumpen auch verwenden, um damit ein Feuer zu strecken bzw. länger brennen zu lassen.

• Da das Harz – flüssig – auch gut brennt, kannst Du es für das Tränken von Baumwolle verwenden, die Du um eine Fackel wickelst – schon hast Du einen Ersatz für energiebetriebenes Licht.

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