2. Dezember 2021Beitrag von Steve

Was Du über die Nahrungssuche wissen solltest!

Wir sind weit von Problemen bei der Nahrungsmittelversorgung entfernt – oder doch nicht? Die Lieferkettenprobleme oder auch die Flutkatastrophe im Rheinland 2021 zeigen, wie schnell es zu einer Unterversorgung kommen kann. Wenn Du Dich nicht gewappnet fühlst, dann sehe Dir an, was Du über die Nahrungssuche wissen solltest damit du dich schnell auf sie begeben kannst.

Was du über die Nahrungssuche: Es ist alles da

Wie auch immer es bei Dir in Deiner Region aussieht. Prinzipiell ist alles da, um sich ernähren zu können. Auch Dir kann es gelingen, Dich aus der Natur heraus selbst zu ernähren.

• Solche Ratgeber-Beiträge weisen in der Regel zunächst auf Pilze hin. Pilze wachsen jedoch nicht zu jeder Jahreszeit und sind beispielsweise im November für die kommenden Monate nicht mehr zugänglich.

• Etwas besser ist die Nahrungsmittelsuche, wenn Du Kiefern um Dich herum entdeckst. Grüne Kiefernnadeln – selbstverständlich leider nicht im Winter – sind zumindest für einen größeren Teil des Jahres auffindbar. Solche Nadeln kannst Du nutzen, um daraus Tee zuzubereiten. Das ist wichtig, wenn Du Dir Gedanken um die Vitamin-C-Zufuhr machst. Du musst diese Nadeln lediglich 10 Minuten lang mit heißem Wasser übergießen.

• Wichtiger bei Kiefern aber ist noch die Rinde. Diese ist essbar, und dies ist stets eine große Hilfe. Essbar ist konkret die innere Rinde, in der Fachsprache Kambium. Die innere Rinde kannst Du mit dem Messer aus der äußeren Rinde einfach herausschneiden. Wenn Du sie etwas zerstößt, kannst Du sie zusätzlich als Mehlersatz für verschiedene Mahlzeiten verwenden.

• Eine weitere Quelle für Dich sind Insekten. Wir erleben zwar in den vergangenen Jahren ein größeres Insektensterben. Bis Insekten jedoch ausgestorben sind, haben wir persönlich diese Probleme nicht mehr: Insekten kannst Du vor allem dann essen, wenn Du sie zuvor mithilfe von heißem Wasser zubereitest. Die Gewöhnungsphase ist kurz.

• Gleichwohl helfen Dir Brennnesseln, die Du für Heiltee nutzen kannst, die Blätter von Löwenzahn, die Du kochen kannst, oder auch die meisten Beeren – je nach Jahreszeit.

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