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28. Mai 2021Beitrag von Emilia Hartmann

Wasseraufbereitung: Plastiktüte reicht

Wenn Du draußen Wasser aufbereiten musst – was eigentlich immer passieren sollte, wenn Du Wasser aus der Natur schöpfst -, dann kannst Du dies sogar mit einer Plastiktüte machen bzw. einem der großen, blauen Müllsäcke. Plastik und Feuer kann zusammen funktionieren.

Plastik einfach nicht zu tief hängen

Du musst lediglich das Feuer entzünden, das Du ohnehin benötigst. Der Trick besteht darin, dass die Tüte oder der Sack nicht direkt über das Feuer zu hängen, sondern mit deutlichem Abstand. Dafür benötigst Du etwas stämmiges Holz.

Du kannst etwa 1,2 dicke Holzstämme in das Feuer legen, die über einen längeren Zeitraum brennen. Über dieses Holz stellst Du schräg nach oben zeigend einen dicken Ast, den Du zusätzlich in den Boden rammen kannst. Der Ast steht also schräg in der Luft. Am Ende des Astes kannst Du dann die Tüte oder den Sack mit dem Wasser hängen. Dann wird das Wasser deutlich über dem Feuer oder leicht neben dem Feuer hängend erhitzt.

Achtung: Die Methode ist sicherlich einfach, aber zugleich eine Notlösung – Plastik schmilzt bekanntlich. Insofern musst Du hier den Abstand zum Feuer im auge haben.

Die Alternative: Eine Grube

Alternativ gehst Du wie folgt vor: Du gräbst eine Grube, die etwa 30 cm tief sein kann. In die Grube legst Du einen Poncho, eine Plane oder eben Deine Tüte(n), die entsprechend aufgetrennt werden. Ob diese wasserdicht sind, probierst Du vorher an Deiner Wasserquelle, etwa dem Bach, indem Du den Sack eintauchst und hochhebst.

Das Loch ist jetzt durch die Plane, die den Boden bildet, ein Wasserbecken, in das Du das Wasser kippst. Anschließend musst Du im Feuer einen kleineren Stein (oder mehrere) erhitzen. Die heißen Steine legst Du in das Wasser.

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