Liebe Leser, 

wir haben hier ja jüngst – siehe hier – über den Wassermangel auf der Welt. Allen voran macht ja hier schon seit längerem Chile negative Schlagzeilen. Tausende Tiere verendeten aufgrund der dramatischen Wassserknappheit vor Ort. 

Wasserknappheit in Australien 

Weite Teile Australiens leiden laut einem jüngst veröffentlichten Bericht des ARD-Hörfunkstudios Südostasien unter der größten Trockenheit seit Jahren. Im Norden Australien herrscht regelrechte Alarmstimmung. Horden wilder Kamele würden über ganze Dörfer herfallen, war zu lesen. Wegen der anhaltenden Trockenheit finden sie im Outback kaum Nahrung und Wasser. Es ist davon die Rede, dass die wilden Horden die Ortschaften regelrecht belagern. Einen Ort, Docker River, hat es wohl sehr übel erwischt. Der Ort wird von mehr als 6.000 Kamelen belagert. Nun wollen die verantwortlichen Behörden die Tiere mit Hubschraubern zusammen treiben und dann keulen lassen. Die Behörden ergreifen derart drakonische Maßnahmen, weil die Bewohner von Docker River in ihren Häusern festsäßen und nicht mehr vor die Tür könnten. 

wassermangel auf der welt
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Wassermangel auf der Welt: Kamele und Kängurus leiden 

Der Wassermangel auf der Welt zeigt neue Ausmaße. Dem Bericht zufolge gibt es inzwischen mehr als eine Million wilder Kamele auf dem australischen Kontinent, Wegen der zunehmenden Trockenheit finden die Tiere im Outback nicht mehr genügend Wasser und Futter. Immer häufiger kommen sie daher in die Nähe menschlicher Siedlungen. Ein ähnliches Problem sttellt sich laut dem ARD-Hörfunkstudio auch für Kängurus. Das australische Wappentier sei vielerorts zu einer Plage geworden. 

Ja, liebe Leser, die globalen Folgen der Wasserkrise werden immer noch vollends unterschätzt. In Australien sieht man offensichtlich, wie dramatisch die Folgen auch für die Tierwelt sind. Diese Entwicklung kann in seiner Dramatik kaum noch unterschätzt werden. Mit Blick auf die Zukunft bleiben die Aussichten alles andere als gut. Im Gegenteil, es steht zu befürchten, dass wir derart unschöne Berichte noch sehr, sehr oft lesen werden. Leider. 

Nichtsdestotrotz führt kein Weg daran vorbei, vor Ort alles dafür zu tun, um im Wasserkrisenfall im wahrsten Sinne „liquide“ zu bleiben. Sorgen Sie vor! Wie es geht, haben wir Ihnen – siehe hier – ja schon en detail erläutert!

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