Liebe Leser, 

das Thema Wassermangel, ja globale Wasserkrise ist eine Herausforderung, die zum einen wahrlich als epochal bezeichnet werden kann und zum anderen nur sehr, sehr schwer lösbar sein wird. Wir hatten ja jüngst schon über die ausgetrockneten Viktoria-Wasserfälle (siehe hier) und die dramatischen Folgen berichtet. Wassernot weltweit: Ähnlich dramatisch sind die Folgen auch auf dem amerikanischen Kontinent. 

Dramatische Konsequenzen 

Jüngst sind wir insofern über einen weiteren dramatischen Aspekt in Sachen Wassermangel mehr oder weniger gestolpert. Im Spiegel war zu lesen, dass der Wassermangel nun selbst den Betrieb des eminent wichtigen Panamakanals gefährden würde. 

Wassernot weltweit: Dem Bericht zufolge braucht der Kanal ca. 5,25 Milliarden Kubikmeter an Süßwasser, um überhaupt einen sicheren und nachhaltigen Betrieb zu gewährleisten. Den Verantwortlichen in der Verwaltung des Kanals zufolge hätten aber 2019 nur ca. drei Milliarden Kubikmeter an Wasser zur Verfügung gestanden. Es würden also riesige Mengen an Wasser fehlen. 

Wassernot weltweit
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Wassernot weltweit: Regen bleibt aus 

Hintergrund dieser dramatischen Entwicklung sei ein historischer Negativrekord an Niederschlägen in Panama. Dieser habe zu einem massiven Wasserdefizit in den Seen, die den Kanal mit Wasser versorgen, geführt. Laut der Verwaltung des Kanals habe die Niederschlagsmenge im Jahr 2019 um gewaltige 27 Prozent unter dem Durchschnitt gelegen. Zudem sei die Temperatur des Gatún-Sees, aus dem der Kanal hauptsächlich gespeist werde, um 1,5 Grad Celsius angestiegen. Dies hätte was zu erheblichen Wasserverlusten durch Verdunstung geführt habe.

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