10. November 2022Beitrag von Emilia Hartmann

Weben lernen: So einfach geht’s

Die Menschheit wäre nicht das, was sie im industriellen Zeitalter geworden ist, wenn wir das Weben nicht perfektioniert hätten. Die Webkunst erlaubt es uns, Kleidungen und nützliche Hilfsstoffe bis hin zu Zeltplanen herzustellen. Die würden uns ansonsten kaum in dieser Varianz und Qualität zur Verfügung stehen. Weben ist also eine grundlegende Technik, mit der Sie sich durchaus beschäftigen sollten. Daher zeigen wir Ihnen in unserem heutigen Blogbeitrag, wie Sie weben lernen können.

Weben lernen: Worum es geht

Weben lernen

Weben ist eine ausgesprochen vielfältige Kunst mit unterschiedlichsten Kategorien. Für uns ist in diesem Zusammenhang interessant, welche Möglichkeiten es Ihnen in der freien Wildnis eröffnet.

Bei der Webtechnik verknüpfen Sie grundsätzlich Fäden oder Schnüre so miteinander, dass nach und nach ein fester Stoff entsteht. Die verwebten Fäden entwickeln also zusammen ein Gerüst, das in jeder Hinsicht tragfähig ist. Sie können Kleidung wie auch Tragegurte oder Körbe fertigen , die Ihnen beispielsweise das Tragen erleichtern.

Wir empfehlen Ihnen, in einem Kurs weben zu lernen. Solche Kurse werden unter anderen auch an den Volkshochschulen angeboten. Sie sind nicht nur interessant, sondern wie beschrieben auch bedeutend für das Überleben.

Was Sie zum Weben brauchen

Um mit dem Weben zu beginnen, benötigen Sie einige Materialien:

  • Webrahmen: Dies ist die Vorrichtung, die Sie zum Weben brauchen. Es handelt sich um einen Rahmen, auf den die Kette gespannt wird. Es gibt verschiedene Ausführungen, beispielsweise den Klein-, Rund- oder Perlenwebrahmen.
  • Webkamm: Dies ist das Instrument, durch welchen die Kettfäden laufen. Vom Aussehen erinnert dieser an einen Kamm, da es viele enge Leisten bzw. Metallprofile nebeneinander aufweist.
  • Webschiffchen: Hierbei handelt es sich um ein Hilfsmittel, mit dem der Schlussfaden durch die Kettenfäden gezogen wird.
  • Web- und Wollnadel: Diese Nadeln werden für den Webvorgang benötigt.
  • Kettgarn und Wolle: Mit diesen Materialien Weben Sie Ihr späteres Produkt. Es gibt hier Unterschiede in der Dicke und Farbe.
  • Schere: Diese benötigen Sie, um die überschüssigen Fäden zu entfernen.

Im folgenden Video sehen Sie, wie man Stoff webt:

Einige wichtige Begrifflichkeiten rund ums Weben

  • Gitter: Ein Gitter ist ein Paar von Schnüren oder Fäden, das von einem anderen Paar mit dem Winkel von 90 Grad gekreuzt wird. Diese Kreuzung sieht nicht nur aus wie ein Gitter, sondern sorgt für Stabilität.
  • Kettfäden: Dies sind Fäden, die auf einem Webstuhl nebeneinander in Längsrichtung („nach oben“) liegen.
  • Schussfaden: Zwischen den Kettfäden wird ein Faden durchgezogen. Dies ist der Schussfaden, der den Stoff entstehen lässt.
  • Fach: Den Schussfaden ziehen Sie zwischen den Kettfäden durch, indem ein Faden oben und einer unten geführt wird. Dieser Zwischenraum nennt sich Fach.
  • Litzen: Dabei helfen sogenannte Litzen eines Webstuhls. Diese Litzen trennen einzelne Kettfäden voneinander und heben sowie senken diese Fäden, um den Schussfaden hindurch zu führen.
  • Schiffchen: Alles, was hilft, den Schussfaden durch das Fach zwischen Kettfäden zu ziehen, nennt sich Schiffchen. Die Schiffchen lassen sich greifen und führen den Schussfaden.

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